Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Vollzug flankierende Massnahmen

Flankierende Massnahmen

Im Jahre 2004 wurden die sogenannten flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit eingeführt – diese sollen für ausgeglichene Wettbewerbsbedingungen zwischen inländischen und ausländischen Firmen sorgen und die Arbeitnehmenden vor missbräuchlicher Unterbietung der Schweizerischen Lohn- und Arbeitsbedingungen schützen.

Die flankierenden Massnahmen umfassen die folgenden Regelungen:

  • Das Entsendegesetz verpflichtet die ausländischen Arbeitgebenden bei Entsendungen in die Schweiz die minimalen Arbeits- und Lohnbedingungen einzuhalten.
  • Wiederholte missbräuchliche Lohnunterbietungen können zur erleichterten Allmeinverbindlicherklärung eines Gesamtarbeitsvertrages führen, damit alle in der entsprechenden Branche tätigen Firmen die Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrages einhalten müssen.
  • In Branchen ohne Gesamtarbeitsvertrag können bei wiederholten missbräuchlichen Lohnunterbietungen Normalarbeitsverträge mit zwingenden Mindestlöhnen erlassen werden. Dadurch werden alle in der entsprechenden Branche tätigen Firmen zur Einhaltung dieser Mindestlöhne verpflichtet.

Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO beaufsichtigt den Vollzug der flankierenden Massnahmen durch die kantonalen Kontrollorgane. Verstösse gegen das Entsendegesetz werden mit Verwaltungsbussen oder Dienstleistungssperren von den kantonalen Behörden geahndet und an das SECO gemeldet.

Weitere Informationen.

Fusszeile