Warum muss der Hund an die Leine?

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Kommen Hunde den Wildtieren während der Brut- und Setzzeit zu nahe, kann dies fatale Folgen haben:

  • Wenn ein Hund auftaucht, fliehen Vögel, die am Boden brüten, von ihrem Brutplatz. Bleiben sie zu lange weg, können die Eier auskühlen oder einem Nesträuber zum Opfer fallen.
  • Rehe und Hasen lassen ihre Jungtiere allein im Gras versteckt zurück, während sie für sich selbst Futter suchen. Stöbert ein Hund sie auf, sind sie ihm schutzlos ausgesetzt. Dabei muss er sie nicht mal verletzten. Schon wenn die Jungtiere nach Hund riechen, kann es sein, dass die Mutter sie verstösst.
  • Wird ein Muttertier von einem Hund gehetzt, verbrennt es Energie, die es eigentlich für die Milchproduktion benötigt. Bekommen die Jungen in der Folge zu wenig Milch, starten sie geschwächt ins Leben.
  • Wird ein trächtiges Reh von einem Hund gejagt, kann es zu einer Fehlgeburt oder einem Herzstillstand kommen. Verletzt der Hund das Reh, muss es oftmals getötet werden, um es von seinen Qualen zu erlösen. Trifft es ein Muttertier, sterben auch die Jungtiere, weil sie ohne Mutter verhungern.

Die Leine hilft, den Hund auf Abstand zu den Wildtieren zu halten.