Jagd im Kanton

Im Kanton Basel-Landschaft wird das Revierjagdsystem betrieben. Den Gemeinden unterliegt das Jagdregal, Sie verpachten die Reviere an eine Gruppe von Jägerinnen und Jäger auf jeweils acht Jahre. Die Pachtzinsen werden von der Jagd und Revierschätzungskommision festgelegt Die Pachtbewerber müssen über eine Bestandene vom Kanton anerkannte Jägerprüfung verfügen.
Die verpachteten Reviere haben eine Gesamtfläche von etwa 51800 Hektaren. Diese verteilen sich auf rund 20172 Hektaren Wald , 21400 Hektaren Landwirtschaftliche Nutzfläche und rund 8750 Hektaren Siedlungsfläche. Ca. 600 Jäger/innen gehen zur Jagd. Bei der Revierjagd steht die Eigenverantwortung im Vordergrund. Die Abschussplanung ist in erster Linie Sache der Pächter ebenso die Durchführung von Hegemassnahmen.
Die Oberaufsicht über die Jagd obliegt der Kantonalen Fachstelle.
Das Jagdrecht regelt einerseits, die Artenvielfalt und die Lebensräume der einheimischen und der ziehenden wildlebenden Säugetiere und Vögel zu erhalten und bedrohte Tierarten zu schützen. Es bezweckt andererseits, den Wildschaden auf ein tragbares Mass zu begrenzen und dem Anliegen der Wald - und Landwirtschaft sowie des Naturschutzes Rechnung zu tragen.