Mit dem erstmaligen Nachweis der Amerikanischen Rebzikade in unserer Region im Herbst 2025, aber auch mit den bevorstehenden Änderungen beim Bezug von Pflanzenschutzmitteln (erforderliche Fachbewilligung ab 01.01.2027) wurden einige Themen aktuell, über die wir am Mittwoch 14. Januar 2026 den regionalen Rebbau in der Aula am Ebenrain informiert haben. Hier finden Sie zum Nachlesen die Präsentation.
Herbstbrief 2025: Nahezu problemloses Weinjahr - bis zur Ernte
Nach einem mengenmässig schwachen Vorjahr (zweitkleinste Ernte in der Dekade) standen die quantitativen Zeichen für dieses Rebjahr sehr lange sehr gut: Nicht zu früher Austrieb, kaum Spätfröste sowie wenig Krankheitsdruck haben bezüglich Erntemenge hohe Erwartungen geweckt. Doch die Kratten wurden dann letztendlich im Herbst doch nicht übermässig voll, der Weinjahrgang 2025 schlägt mit 750 Tonnen mengenmässig keine Rekorde.
Die Rebsortenflächen sind von den Bewirtschafterinnen und Bewirtschaftern selber via Agate im 'Traubenpass eKataster' zu führen. Die Rebflächen müssen jährlich bestätigt werden. Mit der Einführung des eKatasters wurde die Rebflächenerfassung gleichzeitig auf eine georeferenzierte Erfassung umgestellt (Traubenpass GIS).