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Naturgefahren

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Schutz vor Naturgefahren

Mit dem Schutz von Menschen und erheblichen Sachwerten vor Naturgefahren beschäftigen sich mehrere kantonale Fachstellen. Das Amt für Wald befasst sich mit Gefahrengrundlagen, Schutzwald und Schutzbauten in Bezug auf Rutschungen, Erosion und Steinschlag.

Gefahrengrundlagen

Um angemessen auf Naturgefahren zu reagieren, muss erst die Gefährdung erkannt sein. Verschiedene Gefahrengrundlagen liefern entsprechende Informationen. Als zentrales Produkt zeigen die Naturgefahrenkarten auf, wo, in welchem Ausmass und mit welcher Wahrscheinlichkeit Siedlungen und Verkehrswege durch Naturgefahren bedroht sind.

Schutzwald

Ein wichtiges Element im Schutz vor Naturgefahren bilden die Schutzwälder. Knapp ein Fünftel der kantonalen Wälder schützt direkt Siedlungen, Einzelhäuser und wichtige Verkehrswege vor Rutshcungen und Steinschlag. Ein grosser Teil der übrigen Wälder übt zudem durch ihre wasser­regulierende und erosionshemmende Wirkung zusätzliche Schutzfunktionen aus. 

Schutzbauten

Wenn sich das Risiko durch raumplanerische oder biologische Massnahmen zu wenig reduzieren lässt, müssen technische Schutzbauten wie Steinschlagschutznetze erstellt werden.

Naturgefahrenkarte

Der Kanton Basel-Landschaft hat in den Jahren 2007 - 2011 für das Siedlungsgebiet aller Gemeinden eine Naturgefahrenkarte (NGK) erarbeitet. Diese zeigen auf, wie stark ein Gebiet von gravitativen Naturgefahren bedroht ist. Im Baselbiet sind das Wasser-, Rutsch- und Sturzgefahren. Die Karten sind unter dem Thema „Naturgefahren“ im GeoView BL zu finden. 

Hier finden Sie mehr zur Gefahrenhinweiskarte.

Weitere Informationen.

Kontakt:
Guido Bader,
Amt für Wald beider Basel, 
Ebenrainweg 25, 4450 Sissach
061 552 56 94
guido.bader@bl.ch

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