Reisemedizin

„ Eine Reise ist ein Trunk aus der Quelle des Lebens“

Christian Friedrich Hebbel

Die Schweizer reisen viel und gern. Im Jahr 2017 unternahm jede in der Schweiz wohnhafte Person durchschnittlich 3,3 Reisen mit Übernachtungen und 10,0 Tagesreisen. 67% der Reisen mit Übernachtungen führten ins Ausland, während die Tagesreisen gross mehrheitlich in der Schweiz erfolgten (90%, Quelle: Bundesamt für Statistik).

Um für eine Auslandsreise optimal vorbereitet zu sein, sollten Impfstatus und allfällig notwendige Reiseimpfungen überprüft werden. Wichtig ist auch sich über Krankheiten zu informieren, wogegen man sich nicht impfen lassen kann, die jedoch grosse medizinische Bedeutung haben.

Medizinische Information vor der Reise ist sehr wichtig. Hierzu stehen verschiedenste Möglichkeiten zur Verfügung. Vorab kann man sich über die Internetseite www.safetravel.ch informieren. Dort werden alle wichtigen Themen rund um Reisemedizin, aber auch praktische Tipps zu den einzelnen Ländern bereitgestellt wie auch Adressen für eine persönliche Reiseberatung.

Sollte eine Gelbfieberimpfung notwendig sein, so muss man sich an eine zertifizierte Gelbfieberimpfstelle wenden.

Das schweizerische Tropeninstitut in Basel (TPH) bietet kompetente medizinische Beratung sowie die Möglichkeit, alle notwendigen Impfungen vor Ort durchführen zu lassen. Ebenso sind die neuesten Empfehlungen bezüglich Zika und Schwangerschaft auf der Homepage www.swisstph.ch verlinkt. Sollte es nach der Reise zu medizinischen Problemen kommen, ist das TPH mit Spezialisten eine optimale Anlaufstelle.

Zudem kann man sich über das eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten (EDA) über Reisewarnungen, Informationen zu Visa oder offizielle Vertretungen der Schweiz im Ausland informieren. Auch gibt es die Möglichkeit sich online auf „itineris: Online-Registrierung für Auslandreisen“ zu registrieren und im Falle einer Krisensituation gewarnt und geortet zu werden.