Prävention

Die Impfung ist die beste Schutzmassnahme

Die Gelbfieberimpfung ist eine sehr wirksame Methode sich vor dem Virus zu schützen, zumal es keine ursächliche Therapie gegen die Krankheit gibt.

Der am meisten dafür Verwendete Impfstoff, der sogenannte 17D-Impfstoff, wurde aus einem Gelbfiebervirusstamm mit dem Namen „Asibi- Stamm“ im Jahre 1927 in Ghana isoliert.

„Asibi“ war der Name des Patienten, welcher damals in Ghana an Gelbfieber erkrankte und verstarb. In der Folge wurde das Virus isoliert und zur Herstellung des Impfstoffes verwendet. Die Impfung wird seit mehr als 50 Jahren verwendet. Da es sich um einen Lebendimpfstoff handelt, d.h. der Impfstoff enthält abgeschwächte lebende Viren, muss die Indikation und die Verabreichung sowie die Prüfung des Gesundheitszustandes der zu impfenden Person durch medizinisches Personal erfolgen. Eine Liste der Gelbfieberimpfstellen in der Schweiz lässt sich auf der Homepage des Bundesamts für Gesundheit (BAG) herunterladen.

Neben der Impfung ist vor allem auf einen optimalen Schutz gegen Stechmücken zu achten. Dabei werden tropentaugliche Repellentien für die Haut und Insektizide für die Kleider empfohlen. Ebenso sollte man sich durch langärmlige Kleider und Hosen vor den Stichen der krankheitsübertragenden Mücken schützen.