FSME

Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) wird durch ein Virus, welches über Zecken übertragen wird, ausgelöst. Die Zeit zwischen Ansteckung und Krankheitsbeginn beträgt 7 bis 14 Tage. Bei rund einem Drittel der Infizierten kommt es zum Ausbruch der Krankheit, die zu einer schweren Infektion des Gehirns und der Hirnhäute führen kann. Die Erkrankung verläuft meist in zwei durch ein symptomloses Intervall getrennte Phasen:
  1. Grippale Symptome wie Kopf- und Gliederschmerzen, leichtes Fieber
  2. Neurologische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Lichtscheu, Schwindel, Konzentrations- und Gehstörungen

Die neurologischen Symptome können Wochen bis Monate andauern. In ca. 1% der Fälle führt die Krankheit zum Tod.

Eine ursächliche Behandlung der FSME  ist nicht möglich. Im Vordergrund steht die symptomatische Behandlung. Es steht jedoch eine wirksame Impfung zur Verfügung. Sie wird allen Erwachsenen und Kindern ab 6 Jahren, welche in einem Risikogebiet leben, empfohlen. Seit 2019 wird die gesamte Schweiz, mit Ausnahme von den Kantonen Genf und Tessin, als Risikogebiet eingestuft. Die Impfung besteht aus drei Teilimpfungen, die jeweils im Winter durchgeführt werden sollen, damit bereits bei Beginn der Zeckensaison ein Schutz besteht. Der Schutz hält für 10 Jahre an. Danach sollte die Impfung mittels einer einzelnen Dosis aufgefrischt werden. Als häufige Nebenwirkungen können kurzfristige Kopfschmerzen sowie Muskelbeschwerden und Spannungsgefühl an der Injektionsstelle auftreten.

Weitere Informationen zu FSME finden Sie beim Bundesamt für Gesundheit. Weitere Informationen bezüglich Zecken finden Sie hier.