Corona-Impfung

Covid-19 Impfungen Kanton Basel-Landschaft
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Im Impfzentrum Mitte in Muttenz ist sowohl Impfen per Voranmeldung wie auch Walk-in möglich. 

Achtung: Personen mit einem Impftermin werden beim Walk-in abgewiesen. Walk-in ist explizit nur für Personen ohne Impftermin

Alle in der Schweiz wohnhafte Personen ab 12 Jahren und Grenzgänger mit Schweizer Krankenkasse können sich für eine Impfung anmelden (siehe FAQ Punkt 'Wer kann sich für eine Impfung anmelden?'). Sobald ein Impftermin für Sie verfügbar ist, erhalten Sie eine SMS oder alternativ einen Anruf auf Ihrem Festnetztelefon mit dem entsprechenden Termin.

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Gesundheitsdokument Jugendliche BL (Jugendliche und Erziehungsberechtigte bitte gemeinsam durchgehen und ausgefüllt/unterzeichnet zur Impfung mitbringen)

Merkblatt: Impfung für Jugendliche ab 12 Jahren (PDF) und weitere Informationen zur Impfung von Jugendlichen (FAQs)

Gesundheitsdokument BL (bitte zur Impfung mitbringen, es handelt sich nicht um ein Anmeldeformular)

Factsheet: Covid-19 Impfung mit mRNA-Impfstoff (PDF)

Informationen zu möglichen Nebenwirkungen der Impfungen gegen Covid-19 (PDF)

Zulassung zur Impfung im Kanton Basel-Landschaft

  •  Alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ab 12 Jahren
  • Grenzgänger/innen mit Schweizer Krankenkasse
  • Auslandschweizer/innen, sofern
    • sie eine Schweizerische Krankenkasse abgeschlossen haben UND
    • der letzte Wohnort im Kanton Basel-Landschaft war ODER sich der Arbeitsort im Kanton Basel-Landschaft befindet.

Bitte beachten Sie, dass wir Personen, welche die obigen Bedingungen nicht erfüllen, trotz Erhalt eines Impftermins am Eingang des Impfzentrums abweisen müssen. Die Impftermine werden in solchen Fällen gelöscht.

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Impfpriorisierung gültig bis 13.04.2021 (PDF)

Die Impfempfehlung vom Bund (EKIF und BAG) definiert verschiedene Zielgruppen für die Impf-Reihenfolge.

An erster Stelle sind besonders gefährdete Personen (BGP). Diese werden wiederum unterteilt und priorisiert in:

1a) Personen ab dem Alter von 75 Jahren
1b) Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko gemäss ärztlichem Attest

Ärztliches Attest (Für Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, bitte zur Impfung mitbringen; ansonsten werden Sie im Impfzentrum abgewiesen)

1c) Personen im Alter von 65–74 Jahren

Bei den übrigen Personen (12 bis 64-jährig) werden die Impftermine nach dem Registrierungszeitpunkt verteilt, d.h. je früher, dass sich eine Person angemeldet hat, desto eher erhält diese Impftermine.

Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) abgeschlossen haben, können sich gemäss Impfempfehlungen in der Schweiz impfen lassen. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei den kantonalen Stellen.

Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die über keine obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz verfügen, sollen die Impfung am Wohnsitz im Ausland gemäss den dort geltenden Regelungen vornehmen.

Solange nicht genügend Impfdosen für die ganze Schweizer Bevölkerung vorhanden sind, ist die Covid-19-Impfung Personen mit Wohnsitz in der Schweiz vorbehalten.

Anmeldung

Nein, der Impfstoff kann aus logistischen Gründen nicht gewählt werden. Wir stellen aber sicher, dass Sie bei der ersten und bei der zweiten Impfung denselben Impfstoff erhalten.

Im Kanton Basel-Landschaft wird entweder Moderna oder Pfizer/Biontech verimpft. Die mRNA-Impfstoffe von Moderna (mRNA-1273) und Pfizer/Biontech (BNT162) sind in der Schweiz zugelassen. Die genauen Zusammensetzungen der Impfstoffe sind bekannt und öffentlich zugänglich. Beide enthalten modifizierte und im Labor hergestellte mRNAs. Eingesetzt wird jeweils der verfügbare Impfstoff, der Impfstoff kann nicht gewählt werden.

Ein Impfortwechsel ist immer mit zusätzlichem administrativen Aufwand verbunden. Es wird daher abgeraten, den Impfort für die Zweitimpfung zu wechseln. Grundsätzlich ist dies aber möglich. Interessierte Personen – auch ausserkantonale Personen oder AuslandschweizerInnen – für eine Zweit-Impfung im Impfzentrum melden sich hierfür auf der Hotline. Alternativ stehen auch Apotheken und Praxen für eine Zweitimpfung zur Verfügung. Es ist zwingend ein Impfnachweis der Erstimpfung zu erbringen.

Wir unterscheiden zwischen dritte Impfungen wegen gesundheitlichen Problemen und einer Auffrisch- oder Boosterimpfung (diese kommt eventuell ab Herbst 2021 oder Januar 2022) für das Gros der Bevölkerung. 

Dritte Impfungen sind für Personen, die entweder:

- unter Immunsuppression stehen

- eine Organtransplantation gehabt haben

- unter einer Chemotherapie stehen

- eine hochdosierte Kortisontherapie (mehr als 20mg Kortison tgl über Wochen) haben

- oder nach einer Stammzelltherapie

Sie können sich unter https://bl.impfung-covid.ch/ anmelden. Sobald Sie für eine Impfung zugeteilt wurden, kontaktieren und informieren wir Sie per SMS oder telefonisch über Ihre Termine. Anmeldungen per E-Mail oder per Post können nicht berücksichtigt werden.

Nein. Alle in Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ab 12 Jahren können sich im Kanton Basel-Landschaft für eine Impfung anmelden.

Die Planung und Organisation der Impfung ist kantonal unterschiedlich. Hier im Kanton Basel-Land können Sie sich elektronische Vorregistrierung. Unter https://bl.impfung-covid.ch/ haben Sie die Möglichkeit sich anzumelden.

Dabei können sich alle Personen anmelden.

Im Impfzentren Muttenz ist eine Terminvereinbarung nötig. Anmelden kann man sich online oder telefonisch: 061 552 25 25.

Sie können sich jederzeit für eine Impfung registrieren. Sie werden anschliessend via SMS für Ihren Impftermin aufgeboten.

Ja, andere Personen (Arztpraxis, Treuhänder, Verwandte usw.) können für Sie eine Anmeldung vornehmen.

Wenden Sie sich mit medizinischen Fragen an die BAG Infoline: 058 377 88 92

Nein

Anfahrt zum Impfzentrum

Geimpft wird momentan im kantonalen Impfzentren in Muttenz (Impfzentrum Mitte) sowie in Arztpraxen und Apotheken.

Weitere Informationen zu den Öffnungszeiten und zur Anfahrt zum Impfzentrum finden Sie hier.

Die Liste mit den Arztpraxen und Apotheken die Corona-Impfungen anbieten finden Sie hier.

Fragen zum Impfzentrum

Ja, alle Impfzentren sind behindertengerecht und rollstuhlgängig. In den Impfzentren stehen auch Rollstühle zur Verfügung. Vorgängige Reservationen für diese sind nicht nötig. Weisen Sie das Sicherheitspersonal an den Eingängen entsprechend auf Ihre Mobilitätseinschränkung hin. In jedem Impfzentrum sind zusätzlich ausgebildete Sanitäter vor Ort, welche Ihnen helfen können.

Im ganzen Impfzentrum gilt eine Maskenpflicht.

Bringen Sie das ausgefüllte Gesundheitsdokument, die Krankenkasse- und Ihre Identitätskarte oder Pass mit. Bringen Sie (sofern vorhanden) bei der zweiten Impfung Ihr Impfbüchlein mit, damit die Impfung eingetragen werden kann.

Gehören Sie zur Gruppe «Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko», müssen Sie das vom Arzt unterzeichnete, ärztliche Attest zur Impfung mitbringen.

Falls Sie seit Februar 2020 einmal positiv auf Covid-19 getestet wurden, bringen Sie bitte eine Kopie des positiven PCR/Antigentest mit.

Erscheinen Sie pünktlich zu Ihrem Termin am Empfang im Impfzentrum. Treffen Sie bitte nicht zu verfrüht oder verspätet ein. Sie werden dann durch den gesamten Impfprozess geleitet.

Sie dürfen eine Begleitperson zum Termin mitbringen, diese wird jedoch nicht geimpft.

Die Sicherheit ist durch zwei separate Komplexe mit separaten Parkplätzen, Eingänge und Personenlenkungen gewährleistet.

Aufgrund klar definierter Logistikprozesse und agiler Planung gibt es grundsätzlich kaum Restdosen. Sollten dennoch am Ende des Tages Impfdosen übrig sein, werden diese für das Gesundheitspersonal in der Abklärungs- und Teststation gemäss Prioritätenliste verwendet. Deshalb macht es keinen Sinn, die Impfzentren am Abend bezüglich der Verimpfung von Restdosen aufzusuchen.

Es ist nicht möglich, individuelle Impf-Termine zu vereinbaren. Für die Fahrt zu den Impfzentren und zurück empfehlen wir, sich mit einem Taxi- oder Fahrdienst in Verbindung zu setzen, bspw. der KKB (Koordinationsstelle Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen beider Basel, www.kkb-basel.ch).

Kommen Sie trotzdem rasch möglichst noch am gleichen Tag vorbei. Es kann zu Wartzeiten kommen.

Aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich für die zweite Impfung das Impfzentrum zu wechseln, die zweite Impfung findet immer im selben Impfzentrum wie die Erstimpfung statt. Ausnahmen können keine gemacht werden.

Fragen zum Impfprozess

Das BAG empfiehlt seit 14.04.2021 nur eine Impfung nach durchgemachter Covid-19 Infektion. Wenn Sie sonst gesund sind:  6 Monate nach durchgemachter Covid-19 Infektion eine Impfung. Wenn Sie eine Person mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko sind: nach 3 Monaten eine Impfung. Wenn Sie unter einer Immunsuppression stehen (laufende Chemotherapie, Behandlung mit hochdosiert Kortison >50mg, nach Organtransplantation, Knochenmark- oder Stammzellentransplantation, Behandlung einer rheumatischen Erkrankung mit Biologica): nach 3 Monaten erste Impfung, nach 4 Monaten zweite Impfung.

Bei Ihrem ersten Impftermin werden Sie normal im Impfzentrum erscheinen. Ihre Personalien werden überprüft, dabei wird untersucht, ob Sie auch wirklich einen Termin haben. Bei erfolgreicher Überprüfung erhalten Sie einen Fragebogen, welche Sie alleine oder Mithilfe des Personals im Impfzentrum ausfüllen werden. Anschliessend werden Sie aufgeboten für Ihre erste Impfung. Nach Ihrer Impfung werden Sie gebeten 15min im Aufenthaltsraum zu warten, dies soll sicherstellen, dass alles in Ordnung ist. Nach 15 Minuten dürfen Sie das Impfzentrum wieder verlassen.

Der 2. Impftermin erfolgt identisch. Sie müssen erneut einen Fragebogen ausfüllen (analog zum 1. Impftermin). Melden Sie uns dabei bitte schwerwiegende Nebenwirkungen, die nach der ersten Impfung aufgetreten sind. Am Ende, sofern Sie Ihr Impfbüchlein dabei haben, werden wir das Impfbüchlein zurückbehalten, die Eintragungen vornehmen und Sie erhalten Ihr Impfbüchlein auf dem Postweg zugestellt. Sie erhalten zusätzlich einen schriftlichen Impfnachweis (Ausdruck) am Check Out.

Wenn Sie nur einmal geimpft werden müssen nach durchgemachter Covid-19 Infektion, dann wird im Impfbüchlein und auf dem Impfnachweis ein entsprechender Hinweis gemacht, damit Sie bei Auslandreisen keine Probleme bekommen.

Aufgrund klar definierter Logistikprozesse und agiler Planung gibt es grundsätzlich kaum Restdosen. Sollten dennoch am Ende des Tages Impfdosen übrig sein, werden diese für das Gesundheitspersonal in der Abklärungs- und Teststation gemäss Prioritätenliste verwendet. Deshalb macht es keinen Sinn, die Impfzentren am Abend bezüglich der Verimpfung von Restdosen aufzusuchen.

Eine Liste mit Arztpraxen und Apotheken die Impfungen durchführen finden Sie unter diesem Link. Bitte kontaktieren Sie die Arztpraxis oder Apotheke direkt für eine Terminvereinbarung.

Abmeldung

Im SMS mit den Impftermine können Sie selber unter 'Termine verwalten' Ihre Termine verschieben. Es ist möglich, dass Sie wieder die gleichen Termine erhalten. Probieren Sie in diesem Fall die Terminverschiebung nochmals ein paar Tage später, Sie sollten dann Termine an anderen Tagen erhalten. Falls dies auch nicht klappen sollte, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Nebenwirkung und Haftung

Die in der Schweiz eingesetzten Impfstoffe sind sicher und wirksam. Wie bei allen Medikamenten können Impfstoffe Nebenwirkungen verursachen. Sie sind meistens mild und von kurzer Dauer.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:

  • Reaktion an der Einstichstelle wie Schmerzen, Rötungen und Schwellungen
  • Kopfschmerzen, Müdigkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber

Sehr selten kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu einer allergischen Reaktion. Eine solche Reaktion tritt meist unmittelbar nach der Impfung auf und kann gut behandelt werden. Bei Personen, bei denen bereits schwere allergische Reaktionen aus der Vergangenheit bekannt sind, müssen im Fall einer Impfung entsprechende begleitende Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden.

Abgesehen von allergischen Reaktionen gibt es bisher weder in den Studien noch bei den seit der Zulassung geimpften Personen Auffälligkeiten bezüglich schwerer Nebenwirkungen. Fachleute beobachten mögliche Hinweise genau.

Schwere Nebenwirkungen sind meldepflichtig. Die Meldestelle bei Swissmedic prüft die Meldungen und leitet bei Auffälligkeiten (z.B. Häufung von bestimmten Meldungen) die Überprüfung des Zusammenhangs mit der Impfung ein.

Nein. Sie können durch Verabreichung des Impfstoffes nicht am neuen Coronavirus erkranken. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren.

Sie können sich impfen lassen, wenn Sie eine Allergie auf Nahrungsmittel, Pollen, Hausstaubmilben, Tiere, Insektengift, Latex oder andere Medikamente als die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna haben. Auch wenn Sie in der Vergangenheit schwer auf einen anderen Impfstoff oder ein Medikament reagiert haben, können Sie sich impfen lassen. Denn jeder Impfstoff und jedes Medikament haben unterschiedliche Bestandteile, die nicht immer zu einer allergischen Reaktion führen.

Bei jeder Impfung gilt: Alle Personen stehen nach der Impfung mindestens 15 Minuten unter Beobachtung. Falls eine schwere allergische Reaktion auftritt, kann so eine sofortige Behandlung sichergestellt werden.

Eine Covid-19-Impfung ist nicht empfohlen, wenn Sie eine schwere bestätige Allergie auf einen Bestandteil eines Impfstoffes haben.

Denn starke allergische Reaktionen traten vor allem bei Personen mit schweren bestätigten Allergien auf. Beim Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurden allergische Reaktionen wahrscheinlich durch Polyethylenglycol (PEG) ausgelöst. Polyethylenglycol (PEG) ist im Pfizer/BioNTech-Impfstoff sowie auch im Moderna-Impfstoff enthalten. Starke allergische Reaktionen sind jedoch sehr selten.

Bei Fragen oder Unklarheiten ist eine Beratung durch den zuständigen Arzt/die zuständige Ärztin empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie unter aha! Allergiezentrum Schweiz.

Auch bei der Covid-19-Impfung kommen die üblichen Haftungsregeln wie bei anderen Arzneimitteln bzw. Impfstoffen zur Anwendung. Bei Impfschäden in Frage kommt eine Haftung des Impfstoffherstellers (Produktehaftpflicht), der impfenden Stelle (Auftragshaftung oder Staatshaftung) sowie subsidiär des Bundes.

Eine Entschädigung für Impfschäden durch den Bund kann nur bei Impfungen erfolgen, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren. Aber eine Entschädigung wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung»). Das heisst: Eine geschädigte Person hat nur dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Schaden nicht bereits zum Beispiel durch den Impfstoffhersteller (Produktehaftung), die impfende Person (Arzthaftung) oder eine Versicherung (Sozial- oder Privatversicherung) gedeckt wurde.

Die Entschädigung durch den Bund will damit die Folgen für Betroffene mildern, wenn Dritte (bspw. impfende Person, Hersteller) nicht haften. Dieser Anspruch auf Entschädigung durch den Bund wird grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Entschädigung und Genugtuung bei Impfschäden.

Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einer Woche immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Unerwartete oder schwere Nebenwirkungen müssen gemeldet werden. Die Meldung von möglichen Nebenwirkungen sollte, wenn immer möglich, über die impfende Fachperson oder Ihren Arzt / Ihre Ärztin erfolgen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben, dass Einzelpersonen Nebenwirkungen direkt im Meldesystem von Swissmedic erfassen können, wobei die Koordination mit dem Arzt / der Ärztin empfohlen wird.

Um mögliche Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung frühzeitig zu erkennen, gibt es in der Schweiz und auch international ein aufeinander abgestimmtes Meldesystem. Swissmedic ist zuständig für das Meldesystem. Die Impfstoffhersteller sowie Fachpersonen können im Meldesystem Nebenwirkungen angeben. Die Meldungen werden dann rasch und genau analysiert. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Impfung und den Nebenwirkungen werden Massnahmen ergriffen. Die Massnahmen erfolgen in Rücksprache mit den Impfstoffherstellern sowie in enger Zusammenarbeit zwischen Swissmedic und dem BAG. Mögliche Massnahmen sind eine Einschränkung der Indikationen, ergänzende Hinweise zur Handhabung oder einen Rückzug des Impfstoffes. Ein Rückzug des Impfstoffes geschieht jedoch sehr selten.

Akute gesundheitliche Probleme können jederzeit auftreten. Nach einer Impfung kann es auch zu gesundheitlichen Beschwerden kommen, welche nicht in Zusammenhang mit der Impfung stehen.

Nein, es hängen nicht alle gesundheitlichen Vorfälle, die kurz nach einer Impfung auftauchen, mit der Impfung zusammen. Akute gesundheitliche Probleme können jederzeit auftauchen. Dies manchmal auch in direktem zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Vorfälle eine Folge der Impfung sein müssen. Das Risiko einer schweren Nebenwirkung durch die Impfung ist deutlich kleiner als das Risiko einer Komplikation durch das Coronavirus, vor welchem die Impfung schützt.

Aktuell werden prioritär Personen geimpft, die älter sind und/oder eine oder mehrere chronische Krankheiten haben. Denn diese Personen haben ein erhöhtes Risiko, schwerwiegend am Coronavirus zu erkranken. Unabhängig von der Impfung, ist bei älteren und kranken Personen mit gesundheitlichen Vorfällen zu rechnen. Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko, eines natürlichen Todes aufgrund ihres Alters oder aufgrund ihrer Vorerkrankungen zu sterben.

Isolation und Quarantäne

Isolation und Quarantäne sind Massnahmen, um die Infektionsketten zu unterbrechen und so die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen. Eine Person, die eine bestätigte Infektion hat oder bei der eine Infektion vermutet wird, soll zu Hause bleiben und jeden Kontakt zu anderen Personen vermeiden. So können möglichst viele Neuansteckungen verhindert werden.

Weitere Informationen zur Isolation und Quarantäne finden Sie auf der BAG-Seite Isolation und Quarantäne.

  1. Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.

  2. Lassen Sie sich sofort testen, wenn Sie Symptome haben oder Ihre Ärztin/Ihr Arzt dies empfiehlt. Lassen Sie sich bei Symptomen auch testen, wenn Sie geimpft oder genesen sind. Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Deswegen empfehlen wir auch bei leichten Symptomen einen Test. Die Testkosten werden vom Bund übernommen. Weitere Informationen Sie auf der Seite Testen.

  3. Bleiben Sie bis zum Testergebnis zu Hause und folgen Sie den Anweisungen zur Isolation (PDF). Vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen bis das Testergebnis vorliegt. Je nach Ergebnis: Folgen Sie den Anweisungen bei einem positiven Testergebnis oder einem negativen Testergebnis.
  • Sie waren während des Tests nicht in Quarantäne: Bleiben Sie zu Hause bis Sie 24 Stunden keine Symptome mehr haben. Dies entspricht auch der Empfehlung bei Atemwegserkrankungen wie der Grippe.
  • Sie waren während des Tests in Quarantäne: Sie dürfen die 10-tägige Quarantäne nur verkürzen, wenn Sie die Bedingungen zur Verkürzung der Quarantäne erfüllen.

Falls bei Ihnen erneut Symptome auftreten oder Sie sich Sorgen machen, kontaktieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Dieses Vorgehen unten gilt für alle Personen ab 6 Jahren. Informationen zum Vorgehen bei Kindern unter 6 Jahren finden Sie im Abschnitt Mein Kind hat Krankheitssymptome. Was sollen wir tun?

Nein. Der Zweck der Quarantäne besteht darin, Übertragungsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen. Daher sollten Sie den physischen Kontakt mit anderen Personen während der Quarantänezeit vermeiden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass soziale Kontakte übers Telefon oder via Skype verboten sind.

Für Kinder gilt folgende Ausnahme: Ihr Kind darf während der Quarantäne für eine kurze Zeit nach draussen gehen. Dabei ist es aber verboten, dass Ihr Kind Kontakt zu Personen ausserhalb der Familie hat.

Lesen Sie die Anweisungen des BAG in Bezug auf Isolation und Quarantäne unter folgendem Link und halten Sie sich konsequent daran.

Der Kanton Basel-Landschaft hält sich an die Angaben des BAG. Die Antwort des BAG finden Sie unter diesem Link.

Dies hängt davon ab, ob die besuchte Region oder das besuchte Bundesland zum Zeitpunkt Ihrer Rückreise in die Schweiz auf der BAG-Liste der Risikoländer steht:

Wenn das Gebiet auf der Liste steht, dann müssen Sie bei der Rückkehr in Quarantäne, ausser Sie gehören zu den Personen, die von der Quarantänepflicht ausgenommen sind. Beispielsweise, weil Sie aus einem wichtigen medizinischen oder geschäftlichen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt. Informationen finden Sie auf der Seite Einreise in die Schweiz.

Wenn das Gebiet nicht auf der Liste steht, müssen Sie bei der Rückkehr in die Schweiz nicht in Quarantäne.

Beachten Sie: Auch das Nachbarland kann aufgrund der Corona-Pandemie spezifische Einreisebestimmungen haben. Klären Sie am besten direkt beim Zielland, welche Bestimmungen aktuell gelten.

Als «enger Kontakt» gilt ein persönlicher Kontakt, bei dem Sie sich mit dem Coronavirus anstecken konnten.

Die genaue Erklärung und konkrete Beispiele zum weiteren Vorgehen finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne

In diesem Fall muss Ihr Kind möglicherweise in Quarantäne. Informationen dazu finden Sie im Abschnitt Ich habe ein positives Testergebnis erhalten. Wie gehe ich vor?

Die kantonalen Behörden beurteilen jeden Fall einzeln. Danach entscheiden sie, ob die Kinder der Klasse in Quarantäne müssen oder nicht.

Sie können in den folgenden Tagen ansteckend werden, ohne es zu merken. Wie Sie sich nun verhalten sollen, hängt davon ab, ob die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend war und ob der Kontakt eng war. Folgen Sie den Anweisungen unter Vorgehen nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person.

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen in Quarantäne. Lesen Sie die Seite Isolation und Quarantäne aufmerksam durch.

Falls bei Ihnen Krankheitssymptome (Kurzatmigkeit, Husten, Fieber) auftreten, rufen Sie umgehend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt an, um die nötigen Schritte zu besprechen.

Falls Sie aufgrund einer Infektion mit dem neuen Coronavirus in Isolation oder nach einem engen Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne müssen, finden Sie die Antwort auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Wenn Sie vollständig geimpft sind, müssen Sie nach einem engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person nicht in Quarantäne (Kontaktquarantäne) während 12 Monaten ab vollständig erfolgter Impfung. Mehr Informationen finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Die Teststrategie bleibt vorerst wie gehabt bestehen. Denn eine Impfung garantiert nie einen hundertprozentigen Schutz. Es ist möglich, dass Sie trotz der Impfung am neuen Coronavirus erkranken. Mit der Covid-19-Impfung ist die Chance höher, dass Sie keinen schweren Krankheitsverlauf haben.

Ja, unbedingt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob und wie gut sie eine Übertragung des Coronavirus verhindert.

Alle aktuell geltenden Massnahmen finden Sie hier.

  

Kontakt

Kontaktformular (keine Impfanmeldung über das Kontaktformular möglich!)

Wenn Sie sich für einen Impftermin registrieren oder einen Termin verschieben möchten, bitten wir Sie, dies wenn immer möglich auf elektronischem Weg zu versuchen. Sie können dies über die Internetseite des Kantons respektive über den Link, der Ihnen mit der Terminbestätigung zugeschickt wurde, tun.

Kontaktnummer

061 552 25 25

Für weitere Auskünfte besuchen Sie bitte das kantonale Infoportal zu Covid-19»

Infoline BAG Covid-19-Impfung (Auskünfte genereller Natur, keine Auskunft zu Terminen):
058 377 88 92

www.bag-coronavirus.ch/impfung

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