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Aktuelles

Das Gesundheitswesen des Kantons Basel-Landschaft ist auf das neue Coronavirus (2019-nCoV) vorbereitet. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) steht in engem Austausch mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG), dem Kantonalen Krisenstab (KKS) und den Spitälern.

Am 31. Dezember 2019 wurden den Behörden in der zentralchinesischen Provinz Wuhan erstmals Meldungen über ungewöhnliche Lungenentzündungen gemacht. Experten entdeckten bei den untersuchten Menschen ein bislang unbekanntes Coronavirus (2019-nCoV). In der Schweiz gab es bis jetzt keine bestätigte Erkrankung mit dem neuen Coronavirus, aber einige Verdachtsfälle. Bei den meisten dieser Verdachtsfälle konnte 2019-nCoV bereits als Ursache ausgeschlossen werden.

Die internationalen Gesundheitsbehörden (Robert Koch Institut (RKI), European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC), Centre for Disease Prevention and Control (CDC), Andere) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) nehmen die Situation ernst. Letzte Woche wurden die kantonsärztlichen Dienste über die ersten nötigen Massnahmen durch das BAG informiert, regelmässige Informationveranstaltungen werden gemäss der Entwicklung der Situation zeitnah durchgeführt. Im Kanton Basel-Landschaft werden die Massnahmen von der Volks- und Gesundheitsdirektion in Zusammenarbeit mit den Spitälern und der Ärzteschaft umgesetzt.

Die Ärzte des Kantons Basel-Landschaft, inklusive der infektiologischen Abteilungen des Universitätsspital Basel (USB), des Universitäts-Kinderspitasl beider Basel (UKBB) und des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wenden die neue zweistündige Meldepflicht bereits seit letzter Woche an. Für die notwendigen Abklärungen von 2019-nCoV-Verdachtsfällen wird zurzeit noch das Protokoll der Coronavirus-Erkrankungen MERS, mit dem der Kanton Basel-Landschaft bestens vertraut ist, angewendet. Das Bundesamt für Gesundheit erarbeitet zurzeit, im Austausch mit den internationalen Behörden, ein neues Protokoll für das neuartige Coronavirus (2019-nCoV).

Die aktuelle Situation kann vom kantonalen Gesundheitswesen gut bewältigt werden. Der Kantonale Krisenstab (KKS), der bei ausserordentlichen Lagen in Erscheinung tritt, ist über die Situation informiert und könnte jederzeit aktiv werden, falls sich die Lage ändern sollte.

Das BAG hat eine telefonische Hotline für die Bevölkerung eingerichtet, wo Fachpersonen für Fragen zur Verfügung stehen: Telefon 058 463 00 00

Zusätzlich informiert das BAG laufend auf seiner Website über die aktuelle Entwicklung.

Nach einer China-Reise besteht kein Grund, eine Notfallstation aufzusuchen, solange keine Symptome wie Husten oder Atemnot bestehen.

Wer aus China zurückgekommen ist und sich krank fühlt, soll zuerst die Hausärztin oder den Hausarzt resp. die Notfallstation telefonisch kontaktieren, bevor er / sie sich in die Praxis resp. den Notfall begibt (Ansteckungsgefahr Drittpersonen).

Falls sich die Situation im Kanton Basel-Landschaft ändert, wird die Gesundheitsdirektion wieder informieren. Beachten Sie bitte die Informationen auf der kantonalen Homepage und unter www.bl.ch/kantonsarzt

Weiterführeden Links zur aktuellen Lage betreffend 2019-nCoV finden Sie auf den folgenden Internetseiten:

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) erarbeitet derzeit gemeinsam mit den internationalen Behörden und den Kantonsärztlichen Diensten ein Dokument mit den notwendigen Informationen. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

 -        Robert Koch Institut (RKI)

-          European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC)

-          Centre for Disease Prevention and Control (CDC)

-          World Health Organization (WHO)

Weitere Informationen.

Telefon-Hotline

Bundesamt für Gesundheit (BAG)

Für die Bevölkerung:  

058 463 00 00

Für Reisende:            
058 464 44 88

 

Faktenblatt zum neuen Coronavirus 2019-nCoV

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