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Suchtmedizin

Substitutionsgestützte Behandlungen richten sich an opioidabhängige Personen. Ein Substitutionsmittel wird im Rahmen einer therapeutischen Betreuung verschrieben, die somatische, psychiatrische, psychotherapeutische und sozialpädagogische Massnahmen umfasst. Es stehen verschiedene Substitutionsmittel zur Verfügung (Methadon, Buprenorphin, Diacetylmorphin und andere Opioide wie Morphin oder Codein). Derzeit befinden sich in der Schweiz rund 18‘000 Personen in Substitutionstherapie mit Methadon oder Buprenorphin und 1'370 Personen in einer Substitutionstherapie mit Diacetylmorphin (Heroin).

Die Ziele der substitutionsgestützten Behandlung sind:

  • Dauerhafte therapeutische Einbindung
  • Verbesserung des physischen und psychischen Gesundheitszustandes und Förderung der sozialen Integration der Betroffenen
  • Herbeiführung eines risikoarmen Konsums und Schaffung von Bedingungen für eine dauerhafte Abstinenz
  • Distanzierung der Betroffenen vom illegalen Milieu und Verhinderung der Beschaffungskriminalität.

Indikations- und Abgabestellen

Indikationsstelle für die substituierte Behandlung im Kanton Basel-Landschaft sind die Zentren für Abhängigkeitserkrankungen. Substitutionsbehandlungen fallen in die Zuständigkeit der kantonalen Behörden (Kantonsarzt), die eine Bewilligung erteilen müssen.

Die Abgabe der Substitutionsmittel selber erfolgt teilweise in den Ambulatorien für Abhängigkeitserkrankungen (im Falle von Diacetylmorphin exklusiv), grösstenteils in Apotheken oder bei Hausärztinnen und Hausärzten. Die Behandlung mit Diacetylmorphin unterliegt des Weiteren besonderen Bestimmungen, für die direkt das Bundesamt für  Gesundheit zuständig ist.

Medizinische Empfehlungen

Zur substitutionsgestützten Behandlung gibt es medizinische Empfehlungen, die von der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin regelmässig aktualisiert werde.

Weiterführende Informationen zum Thema Substitutionstherapie finden Sie unter Sucht und beim Bundesamt für Gesundheit.

Weitere Informationen.

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