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Neuer Coronavirus (COVID-19) und Rauchen

Coronavirus-Infektion: Risikoreduktion durch Rauchstopp

Rauchende Menschen sind grundsätzlich stärker für Atemwegsinfektionen (wie Coronavirus) gefährdet. Ob bei Rauchenden die Krankheit schwerwiegender verläuft, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht grundsätzlich beantwortet werden. Es ist jedoch zu befürchten, dass sich das Rauchen negativ auf die Intensität der Erkrankung sowie auf deren Heilungsprozess auswirkt.

Rauchen ist unbestrittenen ein wichtiger Risikofaktor für viele Atemwegserkrankungen. Raucherinnen und Raucher haben ein deutlich höheres Risiko für COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung). Rund 400'000 Menschen leiden in der Schweiz an COPD. Auch COVID-19 ist eine Atemwegserkrankung, so wie die dazu im Vergleich harmlosere saisonale Grippe. Da Rauchen das Immunsystem schwächt, erhöht es das Risiko für einen schweren Verlauf von Atemwegserkrankungen, dies gilt für die saisonale Grippe und darum wohl auch für COVID-19.

Kontroverse um den Einfluss von Nikotin auf die Coronavirus-Erkrankung

Der positive Einfluss von Nikotin auf den Verlauf einer Coronavirus-Erkrankung wurde nicht bestätigt. Ebenso unbestätigt ist, dass E-Zigaretten oder Tabakerhitzer keinen negativen Einfluss auf den Krankheitsverlauf haben. Solche Aussagen oder Behauptungen müssen mit grosser Vorsicht betrachtet werden. Interessenkonflikte und der Einfluss der Tabak- und Nikotinindustrie spielen dabei eine grosse Rolle. Forschungsergebnisse und daraus folgende Zeitungsberichte müssen auf solche Verbindungen hin untersucht und diskutiert werden.

 

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