Ernährung in der frühen Kindheit

Ernährung während der Schwangerschaft

Ein gesunder Start ins Leben beginnt bereits mit der Schwangerschaft. Alle Nährstoffe, die ein Kind für eine gesunde Entwicklung braucht, erhält es über die Nahrung. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung der werdenden Mutter ist deshalb schon zu diesem Zeitpunkt wichtig. Nähere Angaben dazu finden Sie in folgenden Broschüren:

Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern

Stillen bringt gesundheitliche Vorteile

Stillen fördert die Gesundheit des Kindes und wirkt sich bis ins Erwachsenenalter aus. Es stellt die ideale Ernährung für ein Baby dar. Der gesunde Säugling braucht während der ersten sechs Monate nichts anderes als Muttermilch. Gestillte Kinder weisen insbesondere ein geringeres Risiko für Übergewicht und seine Folgekrankheiten, für Infektionskrankheiten, insbesondere Mittelohrentzündung und Magen-Darm-Infektionen, für den plötzlichen Kindstod sowie für allergische Erkrankungen auf.

Für die Mutter – unabhängig davon, ob ausschliesslich, teilweise oder auch nicht stillend – ist nach der Geburt eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung wichtig, damit sich Ihr Körper von den Strapazen während Schwangerschaft und Geburt so rasch wie möglich erholen kann.

Stillförderung Schweiz bietet dazu viele Informationen, Broschüren und Tipps in verschiedenen Sprachen wie die Broschüre "Stillen – ein gesunder Start ins Leben" (erhältlich in mehreren Sprachen).

Über die Beikost hin zu Essen wie die "Grossen"

Frühestens zu Beginn des 5. Lebensmonats kann und spätestens zu Beginn des 7. Lebensmonats sollte ergänzend zum Stillen mit der Einführung der Beikost begonnen werden. Das Verdauungs- und das Nierensystem sind nun soweit gereift, dass das Kind abwechslungsreichere Nahrung aufnehmen kann. Ausserdem ist die Beikost sinnvoll, um den steigenden Nährstoffbedarf des Kindes zu decken. Es empfiehlt sich, parallel zur Beikost so lange weiter zu stillen, wie Mutter und Kind dies möchten. Ab dem 7. Lebensmonat entwickeln sich allmählich die Kaufähigkeiten, unter anderem auch, weil es zum Durchbruch der ersten Zähne kommt. Zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat beginnt schrittweise der Übergang zum Familienessen. Das Kind braucht nun keinen Brei oder speziell zubereitete Mahlzeiten mehr und kann schon fast wie die „Grossen“ essen. Es braucht aber noch Unterstützung dabei, die Nahrung zu schneiden und zum Mund zu führen. Harte Lebensmittel wie Erdnüsse oder Bonbons darf es noch nicht essen, da es sich verschlucken und daran ersticken könnte.

In den ersten Lebensjahren des Kindes bestimmen die Eltern das Lebensmittelangebot für ihre Sprösslinge. In diesem Spektrum entwickeln Kinder dann ihren Geschmack und ihre Vorlieben. Süss ist die einzige Präferenz, die Kinder von Geburt an mitbringen. Alle anderen Geschmacksvorlieben werden erlernt.

Bei allen guten Vorsätzen für eine ausgewogene Ernährung gehören auch Spass und Freude zum Essen dazu! Kinder beurteilen das Essen nicht nach dem Gesundheitswert. Sie wollen das Essen mit allen Sinnen erleben; Aussehen, Geschmack und Geruch sind für Kinder von grosser Bedeutung.

Informationsbroschüren zur Ernährung in der frühen Kindheit

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