Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Servicenavigation

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Sicherheitsdirektion / Zivilrechtsverwaltung / Einbürgerungen / Einbürgerung von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern anderer Kantone

Einbürgerung von Schweizer Bürgerinnen und Bürgern anderer Kantone

Merkblatt über das Verfahren der Einbürgerung von Schweizer Bürgern und Schweizer Bürgerinnen anderer Kantone
Der/Die Bewerber/in reicht das Gesuch beim Bürger- bzw. Gemeinderat ein. Dieser prüft das Einbürgerungsgesuch und leitet es anschliessend innert 6 Wochen an die Sicherheitsdirektion (nachstehend SID genannt) weiter mit einem Antrag auf Annahme oder Ablehnung.
Ablehnende Anträge sind zu begründen, wobei dem Bewerber/der Bewerberin die Begründung mitzuteilen ist.
Die SID erteilt die kantonale Bewilligung zur Einbürgerung in der Gemeinde, wenn alle zur Einbürgerung notwendigen Unterlagen beigebracht worden sind und die gesetzlichen Voraussetzungen zur Einbürgerung vorliegen. Dieser Entscheid wird dem Bewerber/der Bewerberin sowie dem Bürger- bzw. Gemeinderat mitgeteilt.
Wird die Bewilligung verweigert, ist diese Verweigerung zu begründen.
Wenn die SID die Bewilligung zur Einbürgerung erteilt hat, hat der Bürger- bzw. Gemeinderat das Einbürgerungsgesuch innert 6 Monaten mit einem Antrag auf Annahme oder Ablehnung sowie auf Festsetzung der Gebühr für die Aufnahme in das Gemeindebürgerrecht der Bürger- bzw. Einwohnergemeindeversammlung vorzulegen.
Die Bürger- bzw. Einwohnergemeindeversammlung entscheidet über das Gesuch in offener Abstimmung, sofern nicht geheime beschlossen wird. Nach der Abstimmung hat der Bürger- bzw. Gemeinderat das Abstimmungsprotokoll innert 30 Tagen der SID zu übermitteln und die Höhe sowie die Bezahlung der Gebühr bekanntzugeben.
Hat die Bürger- bzw. Einwohnergemeindeversammlung der Aufnahme des Bewerbers/der Bewerberin zugestimmt, stellt die SID beim Regierungsrat Antrag über die Aufnahme in das Kantonsbürgerrecht und über die Höhe der zu entrichtenden kantonalen Gebühr.
Die SID erhebt nach dem Regierungsratsentscheid die kantonale Gebühr.
Der regierungsrätliche Protokollauszug über die Einbürgerung wird von der Landeskanzlei zusammen mit einer Einbürgerungsurkunde der eingebürgerten Person zugestellt; im Weiteren wird die Einbürgerung den betroffenen Amtsstellen (Bürger- bzw. Gemeinderat, Zivilstandsamt, Einwohnerkontrolle) mitgeteilt.
Gesetzliche Grundlagen
- Basellandschaftliches Bürgerrechtsgesetz vom 21. Jan. 1993 ( SGS 110 )
- Einbürgerungsreglement der jeweiligen Einbürgerungsgemeinde
Achtung!
Es kann sein, dass Sie durch die Einbürgerung im Kanton Basel-Landschaft Ihr bisheriges Bürgerrecht verlieren. Orientieren Sie sich deshalb vor der Einbürgerung bei der zuständigen Behörde Ihres Heimatkantons welche Schritte für die Beibehaltung Ihres bisherigen Bürgerrechts zu unternehmen sind.
 

Nach oben

Weitere Informationen.

Kontakt

Zivilrechtsverwaltung Basel-Landschaft
Einbürgerungen
Kirchgasse 7
Postfach
4144 Arlesheim
Tel. 061 / 552 42 30
Fax 061 / 552 45 01

Fusszeile