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Prävention und Tipps


Tatort Schweiz
In den letzten 10 Jahren hat sich die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Straftaten in den einzelnen Deliktskategorien sehr unterschiedlich entwickelt. Es ist allgemein bekannt, dass das Kriminalitätsbild der Eigentums- und Vermögensdelikte, hauptsächlich von Diebstahl, Einbruch- und Fahrzeugdiebstahl, geprägt wird. Allein diese drei Kategorien machen rund 90 Prozent aller in der Schweiz verübten Straftaten aus (ca. 300 000 Fälle pro Jahr). Viele dieser Straftaten sind teilweise auf Unvorsichtigkeit zurückzuführen. Sie könnten mit einfachen präventiven Massnahmen verhindert oder zumindest erschwert werden.


Einbruch - elektronische Sicherung
Eine Einbruchmeldeanlage ist eine von vielen Möglichkeiten, um einen Einbruchdiebstahl zu erschweren. Alarmanlagen schützen nicht im eigentlichen Sinne, sondern bemerken eine Zustandsänderung und reagieren auf diese mit örtlichen Sirenen/Blitzlicht und/oder durch automatische Anzeige bei einer angeschlossenen Alarmempfangszentrale.
Infolge der optisch/akustischen Signalgeber soll die Täterschaft bei ihrem Vorhaben verunsichert und in die Flucht getrieben werden, bzw. sollen Nachbarn/Passanten auf die kriminelle Handlung aufmerksam gemacht werden.
Die Frage einer allfälligen Alarmüberwachung sollte aus Kosten- und Konzeptgründen wenn immer möglich schon bei der Planung eines Bauvorhabens (Neubau/Umbau) diskutiert werden. In der Bauphase können die erforderlichen Vorbereitungen für die spätere Nachrüstung getroffen werden, wie z.B. Verlegung der Leerrohre für die Unterputzleitungen, Anpassungen an den Fenstern und Türen für die Öffnungskontakte, Elektroanschlüsse für die Alarmzentrale und das Übermittlungsgerät.
Selbst wenn die Anschaffung einer Alarmanlage nicht immer Priorität hat, empfiehlt es sich, durch eine anerkannte Fachfirma ein den Bedürfnissen entsprechendes Anlagenkonzept zu erarbeiten.


Beispiel einer Schwerpunktsicherung im Wohnbereich:


Einbruchdiebstahl
So dringen Einbrecher in Wohnungen und Häuser ein:

Beratungsstelle der Polizei Basel-Landschaft
Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und erst noch kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Pro Jahr werden durch diesen Dienstleistungsservice der Polizei Basel-Landschaft etwa 200 bis 250 Beratungen gemacht.
Je nach Objekt und spezieller Situation geht der Spezialist des Stabsdienst Kommunikation vor Ort, und macht die Bürgerinnen und Bürger auf die Schwachstellen in ihrer Wohnung oder ihrem Eigenheim aufmerksam.
Tatsache ist, dass mit einfachen geeigneten Massnahmen und durch richtiges Verhalten das Einbruchrisiko entscheidend vermindert werden kann.
Die polizeilichen Informationsbroschüren sind kostenlos auf allen Polizeistützpunkten und Polizeiposten im Kanton Basel-Landschaft zu den jeweiligen Öffnungszeiten erhältlich.
Kontakt:
Polizei Basel-Landschaft, Stabsdienst Kommunikation, Rheinstrasse 25, CH-4410 Liestal,
Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Telefon 061 553 30 66, E-Mail pol.praevention@bl.ch

Weitere Informationen.

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