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15.10.2009
811 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Die Polizei warnt: vermehrt Einbrüche im unteren Kantonsteil
Winterzeit - leider auch Zeit der Dämmerungseinbrüche
In den letzten Tagen gab es im Kanton Basel-Landschaft, vorwiegend in mehreren Gemeinden im unteren Kantonsteil, vermehrt Einbrüche. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.
Betroffen waren seit Anfang Oktober vorwiegend Gemeinden aus den Bezirken Arlesheim (mehrheitlich) und Laufen. Bei der Polizei Basel-Landschaft sind seit Anfang Oktober rund 70 Einbrüche rapportiert, davon rund 50 im Wohnbereich, und zwar sowohl in Einfamilien- wie in Mehrfamilienhäusern. Am meisten Einbrüche gab es seit Anfang Oktober in Muttenz (12 Fälle), Reinach (4) sowie in Aesch, Binningen, Bottmingen, Münchenstein, Pratteln und Therwil (je 3 Fälle). Je zwei Einbrüche gab es in Arisdorf, Ettingen, Itingen und Arlesheim, je einen in Böckten, Duggingen, Eptingen, Gelterkinden, Laufen, Liesberg, Pfeffingen und Röschenz.
Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der St. Jakobstrasse in Aesch BL konnten am Mittwoch Nachmittag, 14. Oktober 2009, in Reinach BL drei mutmassliche Einbrecherinnen angehalten werden. Die drei Frauen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft, weitere Abklärungen sind im Gang.
Die Tatzeiten liegen sowohl tagsüber als auch in den frühen Abendstunden. Nach 23.00 Uhr gab es nur ganz vereinzelte Fälle.
Es ist davon auszugehen, dass die Täterschaft ihre Tatorte im Vorfeld rekognosziert. Die Polizei Basel-Landschaft bittet deshalb die Bevölkerung diesbezüglich um erhöhte Aufmerksamkeit. Melden sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge unverzüglich der Polizei (Telefon 117 oder 112). Notieren sie sich wenn möglich Kontrollschild und Fahrzeugtyp und -farbe eines verdächtigen Fahrzeuges. Es wird dringend davon abgeraten, sich auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft einzulassen.
Die Bevölkerung kann sich mit relativ einfachen Mitteln gegen Einbrüche schützen. Täuschen sie beispielsweise Anwesenheit vor. Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen, nehmen Sie sich Zeit für einen kurzen Sicherheits-Check.
Dazu gehören folgende Punkte:
In den letzten Tagen gab es im Kanton Basel-Landschaft, vorwiegend in mehreren Gemeinden im unteren Kantonsteil, vermehrt Einbrüche. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.
Betroffen waren seit Anfang Oktober vorwiegend Gemeinden aus den Bezirken Arlesheim (mehrheitlich) und Laufen. Bei der Polizei Basel-Landschaft sind seit Anfang Oktober rund 70 Einbrüche rapportiert, davon rund 50 im Wohnbereich, und zwar sowohl in Einfamilien- wie in Mehrfamilienhäusern. Am meisten Einbrüche gab es seit Anfang Oktober in Muttenz (12 Fälle), Reinach (4) sowie in Aesch, Binningen, Bottmingen, Münchenstein, Pratteln und Therwil (je 3 Fälle). Je zwei Einbrüche gab es in Arisdorf, Ettingen, Itingen und Arlesheim, je einen in Böckten, Duggingen, Eptingen, Gelterkinden, Laufen, Liesberg, Pfeffingen und Röschenz.
Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung um erhöhte Aufmerksamkeit. Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus an der St. Jakobstrasse in Aesch BL konnten am Mittwoch Nachmittag, 14. Oktober 2009, in Reinach BL drei mutmassliche Einbrecherinnen angehalten werden. Die drei Frauen befinden sich derzeit in Untersuchungshaft, weitere Abklärungen sind im Gang.
Die Tatzeiten liegen sowohl tagsüber als auch in den frühen Abendstunden. Nach 23.00 Uhr gab es nur ganz vereinzelte Fälle.
Es ist davon auszugehen, dass die Täterschaft ihre Tatorte im Vorfeld rekognosziert. Die Polizei Basel-Landschaft bittet deshalb die Bevölkerung diesbezüglich um erhöhte Aufmerksamkeit. Melden sie verdächtige Personen oder Fahrzeuge unverzüglich der Polizei (Telefon 117 oder 112). Notieren sie sich wenn möglich Kontrollschild und Fahrzeugtyp und -farbe eines verdächtigen Fahrzeuges. Es wird dringend davon abgeraten, sich auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft einzulassen.
Die Bevölkerung kann sich mit relativ einfachen Mitteln gegen Einbrüche schützen. Täuschen sie beispielsweise Anwesenheit vor. Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen, nehmen Sie sich Zeit für einen kurzen Sicherheits-Check.
Dazu gehören folgende Punkte:
-
Achten Sie darauf, dass Aussentüren abgeschlossen und die Fenster sowie die Läden und Rollläden im Parterre-Bereich geschlossen und gesichert sind. Schliessen Sie auch Lamellenstoren, da beim Hochschieben der Storen Geräusche entstehen können, welche den Täter stören oder von Nachbarn allenfalls gehört werden können.
-
Lassen Sie bei Beginn der Dunkelheit an Ihrem Wohnhaus die Aussenbeleuchtung brennen. Ideal sind auch Bewegungsmelder, gekoppelt mit Halogenleuchten So nehmen Sie dem Dieb die Chance, ungesehen zum oder ums Haus schleichen zu können.
-
Signalisieren Sie Anwesenheit. Lassen Sie im Innern des Hauses immer eine oder mehrere Lampen brennen. Eventuell lassen Sie ein Radio- oder TV-Gerät laufen. Parkieren Sie Ihr Auto auf dem Vorplatz.
-
Mit einer Umleitung vom Festnetzanschluss auf ihr Handy können sie ihre Abwesenheit (zusätzlich zum Licht) verbergen.
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Schliessen Sie auch das Gartentor mit dem Schlüssel ab. Ein Schild "Warnung vor dem Hund" kann auf potentielle Diebe abschreckend wirken.
- Bewahren Sie Schmuck und Wertsachen sicher auf, wenn möglich in einem Bankschliessfach oder in einem eingemauerten Tresor mit Zahlenkombinationsschloss.
Die Polizei Basel-Landschaft hat ihre Dispositive verstärkt und bittet die Bevölkerung, verdächtige Geräusche, Feststellungen und Wahrnehmungen
stets umgehend
und nicht erst einige Stunden später zu melden. Sollten sie Opfer von einem Einbruch werden und diesen entdecken, melden sie dies sofort der Polizei und nicht erst am Morgen.
Übrigens: Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und erst noch kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Kontakt: Polizei Basel-Landschaft, Prävention, CH-4410 Liestal, Rheinstrasse 25, Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Telefon 061 926 30 61, Mail
[email protected]
oder via
www.polizei.bl.ch
Zudem dürfte dieser Tage und Wochen auch im Kanton Basel-Landschaft die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen wieder ansteigen. Mit der bevor stehenden Umstellung auf Winterzeit (in der Nacht auf den kommenden Sonntag, 25. Oktober 2009) werden die Tage jedoch noch kürzer, die Dämmerung tritt früher ein. Die Polizei bittet die Bevölkerung, ihr Quartier und die nähere Umgebung im Auge zu behalten, verdächtige Feststellungen sind umgehend via Notruf 117 oder 112 zu melden.
Mit dem frühen Eindunkeln dürften wieder vermehrt Einbrecher am Werk sein, welche im Schutz der Dämmerung ihrer diebischen Tätigkeit nachgehen. Diese Einbrüche werden schwerpunktmässig in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 22.00 Uhr verübt. Oft werden gleich mehrere Wohnungen im selben Mehrfamilienhaus, mehrere Einfamilienhäuser an einer Strasse oder im gleichen Quartier heimgesucht.
Im Schutze der Dunkelheit verschaffen sich die Täter primär über Sitzplatztüren und Hochparterre-Balkons Zutritt zu den Wohnungen. Beliebte Einstiegsstellen sind auch ungesicherte Kellerfenster oder Kellertüren. In Mehrfamilienhäusern muss darauf geachtet werden, dass die Haupteingangstüre auch tagsüber immer geschlossen sein sollte. Nicht einfach per Knopfdruck die Türe öffnen, ohne zu kontrollieren, wem man Einlass gewährt hat.
Im Sinne der Prävention (Vorbeugen ist besser als Heilen) bittet die Polizei Basel-Landschaft die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit; verdächtige Feststellungen sind umgehend via Notruf 117 oder 112 zu melden. Die Polizei bedankt sich für Hinweise über verdächtige Personen, es wird jedoch davon abgeraten, sich auf eine direkte Konfrontation mit einer mutmasslichen Täterschaft einzulassen.
Einen tauglichen und relativ einfachen Schutz vor Einbrechern kann unter anderem eine Lichtquelle bieten. Besonders geeignet sind Halogen-Lampen mit Bewegungsmeldern (Sensorlampen) im Aussenbereich oder das schlichte Brennenlassen gewöhnlicher Lampen im Wohnbereich, allenfalls in Kombination mit einer Zeitschaltuhr.
Zudem empfiehlt es sich, im Wohnquartier den Gemeinschaftssinn mit den Nachbarn zu pflegen, sehr wertvoll sind gute Kontakte zur Nachbarschaft, denn niemand kennt (s)ein Wohngebiet besser als dessen Bewohnerinnen und Bewohner. Melden Sie ihren Nachbarn ihre Abwesenheit; er/sie soll wissen, dass Sie verreist sind. Achten Sie auf dem nach Hauseweg auf verdächtige Geräusche, Personen und Fahrzeuge. Wenn der Verdacht besteht, dass Einbrecher am Werk sein könnten, verständigen Sie bitte sofort über die Notrufnummern 117 oder 112 die Polizei..
Einbrüchen kann man aber auch entgegen wirken. Bevor Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung verlassen, nehmen Sie sich Zeit für einen kurzen Sicherheits-Check.
Dazu gehören (nochmals) folgende Punkte:
- Achten Sie darauf, dass Aussentüren abgeschlossen und die Fenster sowie die Läden und Rollläden im Parterre-Bereich geschlossen und gesichert sind. Schliessen Sie auch Lamellenstoren, da beim Hochschieben der Storen Geräusche entstehen können, welche den Täter stören oder von Nachbarn allenfalls gehört werden können.
- Lassen Sie bei Beginn der Dunkelheit an Ihrem Wohnhaus die Aussenbeleuchtung brennen. Ideal sind auch Bewegungsmelder, gekoppelt mit Halogenleuchten. So nehmen Sie dem Dieb die Chance, ungesehen zum oder ums Haus schleichen zu können.
- Signalisieren Sie Anwesenheit. Lassen Sie im Innern des Hauses immer eine oder mehrere Lampen brennen. Eventuell lassen Sie ein Radio- oder TV-Gerät laufen. Parkieren Sie Ihr Auto auf dem Vorplatz.
- Schliessen Sie auch das Gartentor mit dem Schlüssel ab. Ein Schild "Warnung vor dem Hund" kann auf potentielle Diebe abschreckend wirken.
- Bewahren Sie Schmuck und Wertsachen sicher auf, wenn möglich in einem Bankschliessfach oder in einem eingemauerten Tresor mit Zahlenkombinationsschloss.
Die Polizei Basel-Landschaft führt seit 1978 eine Beratungsstelle für Verbrechensprävention. Neben allgemeinen Sicherheitsfragen können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger produkteneutral und erst noch kostenlos über Einbruchschutz informieren lassen. Kontakt: Polizei Basel-Landschaft, Prävention, CH-4410 Liestal, Rheinstrasse 25, Beratungsstelle für Verbrechensprävention, Telefon 061 926 30 61, Mail
[email protected]
oder via
www.polizei.bl.ch

