- Basel-Landschaft
- Organisation
- Direktionen
- Sicherheitsdirektion
- Polizei Basel-Landschaft
- Polizeimeldungen
- 728 - Liestal/Kanton BL: Gemeinsame Übung von Polizei und Militärpolizei war wertvoll
30.10.2013
728 - Liestal/Kanton BL: Gemeinsame Übung von Polizei und Militärpolizei war wertvoll
Die Polizei Basel-Landschaft führt seit Anfang Oktober im gesamten Kantonsgebiet eine spezielle, mehrmonatige und personal-intensive Aktion zur Bekämpfung der Einbruchdiebstähle durch. Ein rund einwöchiger Teil dieser mehrmonatigen Aktion beinhaltete auch eine Ausbildungszusammenarbeit mit der Militärpolizei.
Zwischen dem 11. Oktober 2013 und 18. Oktober 2013 wurden an insgesamt fünf Tagen/Abenden gemeinsame Kontrollen durchgeführt (siehe auch Medienmitteilung Nummer 677/2013 vom 9. Oktober 2013). Die Bilanz dieser gemeinsamen Aktionen fällt positiv aus, wie die Verantwortlichen der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft, der Polizei Basel-Landschaft und der Armee am Mittwoch, 30. Oktober 2013, an einer Medienkonferenz in Liestal festhielten.
Die Polizei Basel-Landschaft war vor rund einem Jahr durch das Militärpolizei-Bataillon 1 (MP Bat 1) für eine gemeinsame Ausbildungszusammenarbeit im Rahmen der WK-Planung der Militärpolizei angefragt worden. Die Polizei Basel-Landschaft nutzte die Gelegenheit zur konkreten, praxisbezogenen Schulung der Zusammenarbeit und profitierte dabei von den zusätzlichen personellen Ressourcen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität im Kanton. Gleichzeitig erhielt das MP Bat 1 Gelegenheit zu einer Übung unter realistischen Voraussetzungen. Der konkrete Einsatz der Militärpolizei war vergleichbar mit gemeinsamen Kontrollen anderer Kantone im verkehrspolizeilichen Bereich.
Zwischen dem 11. Oktober 2013 und 18. Oktober 2013 wurden an insgesamt fünf Tagen/Abenden gemeinsame Kontrollen durchgeführt (siehe auch Medienmitteilung Nummer 677/2013 vom 9. Oktober 2013). Die Bilanz dieser gemeinsamen Aktionen fällt positiv aus, wie die Verantwortlichen der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft, der Polizei Basel-Landschaft und der Armee am Mittwoch, 30. Oktober 2013, an einer Medienkonferenz in Liestal festhielten.
Die Polizei Basel-Landschaft war vor rund einem Jahr durch das Militärpolizei-Bataillon 1 (MP Bat 1) für eine gemeinsame Ausbildungszusammenarbeit im Rahmen der WK-Planung der Militärpolizei angefragt worden. Die Polizei Basel-Landschaft nutzte die Gelegenheit zur konkreten, praxisbezogenen Schulung der Zusammenarbeit und profitierte dabei von den zusätzlichen personellen Ressourcen zur Bekämpfung der Einbruchkriminalität im Kanton. Gleichzeitig erhielt das MP Bat 1 Gelegenheit zu einer Übung unter realistischen Voraussetzungen. Der konkrete Einsatz der Militärpolizei war vergleichbar mit gemeinsamen Kontrollen anderer Kantone im verkehrspolizeilichen Bereich.
Wertvolle Erfahrungen
Die gegenseitigen Bilanzen fallen positiv aus. Beide Organisationen erhielten Horizonterweiterungen sowie gegenseitig wertvolle Einblicke und Erkenntnisse, welche in ernsten Fällen wie grösseren Katastrophenlagen von zentraler Bedeutung sein können.
„Eine Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Organen ist in der Verfassung ausdrücklich vorgesehen bei ausserordentlichen Lagen. Damit diese Zusammenarbeit im Ernstfall aber funktioniert, muss sie geübt werden. Alles andere ist nicht zu verantworten“, sagte der Baselbieter Sicherheitsdirektor Isaac Reber vor den Medien.
Von dieser erhöhten Polizeipräsenz profitierte letztlich auch die gesamte Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft, deren Sicherheitsgefühl gestärkt wurde, wie zahlreiche positive Reaktionen, welche bei der Polizei Basel-Landschaft sowie bei der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft eingingen, eindrücklich beweisen.
Einsatzführung immer bei der Polizei
Die gesamte Aktion stand immer unter der Gesamteinsatzleitung der Polizei Basel-Landschaft, welche zudem auch vor Ort den Lead hatte, und führte zu keinerlei negativen Zwischenfällen, wie der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard vor den Medien sagte. Zwangsmassnahmen wie Anhaltungen, vorläufige Festnahmen, Hausdurchsuchungen etc. wurden ausschliesslich durch die Polizei Basel-Landschaft durchgeführt.
In der Zeitspanne zwischen Freitag, 11. Oktober 2013, und Freitag, 18. Oktober 2013, tätigte die Polizei Basel-Landschaft zusammen mit dem MP Bat 1 insgesamt fünf Kontrollen. Diese fanden in 13 Gemeinden, mehrheitlich im Unterbaselbiet, statt, welches von Einbrüchen mehr betroffen ist. Die Gemeinden waren auf Grund der aktuellen Lage sowie der Analyse der Vorjahre in Bezug auf Einbrüche bestimmt worden.
Kontrollen in 13 Gemeinden
Kontrollorte waren Allschwil, Arlesheim, Binningen, Bottmingen, Frenkendorf, Füllinsdorf, Liestal, Münchenstein, Muttenz, Oberwil, Pratteln, Reinach und Schönenbuch. Die Kontrollen wurden mit total 143 Mitarbeitenden der Polizei Basel-Landschaft sowie 255 Angehörigen der Armee (MP Bat 1) durchgeführt. Daraus resultieren knapp 1950 Mannstunden.
1122 Personen kontrolliert
Insgesamt wurden 1122 Personen kontrolliert. Bilanz: vier vorläufige Festnahmen und 15 Anhaltungen. Bei den 15 Anhaltungen handelte es sich vorwiegend um Gesetzesverstösse gegen das Ausländergesetz sowie um andere Ausschreibungen aus den Polizei-Fahndungssystemen.
Bei den vier vorläufigen Festnahmen konnten zwei Täter festgenommen werden, welche kurz zuvor in Allschwil BL in eine Zahnarztpraxis eingebrochen waren, dort Inventar im Wert von über CHF 100'000 ausbauten und dieses mit sich führten.
Ein Täter trug Kokain auf sich; als Konsequenz daraus gab es ausserkantonal eine Hausdurchsuchung und eine weitere Festnahme. Eine weitere Person wurde festgenommen, weil sie wiederholt gegen die verfügte Ausgrenzung aus dem Kanton Basel-Landschaft verstossen hatte. Im weiteren resultierten schliesslich noch zwei Verzweigungen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG).
Anzahl Einbrüche ging um 23 Prozent zurück
Die Polizei Basel-Landschaft kommuniziert in aller Regel keine Wochenzahlen, die zufälligen Einflüssen unterliegen, sondern nur Jahreszahlen, weil nur diese im Jahreszusammenhang seriös interpretiert und verglichen werden können. Wegen des hohen Medieninteresses an der Übung mit dem MP Bat 1 wird ausnahmsweise für einmal von diesem Grundsatz abgewichen; unter ausdrücklichem Verweis darauf, dass Zahlen über so kurze Zeitperioden keinerlei statistische Signifikanz aufweisen.
Auf Grund des hohen Kontrolldrucks sank die Anzahl Einbruchdiebstähle von 60 in der Woche 41 auf 46 in der Kontroll-Woche 42, was einem Rückgang von 23 Prozent entspricht. In der gleichen Zeitspanne ging zudem die Anzahl Diebstähle ab und aus Fahrzeugen um 64 Prozent von 14 auf 5 zurück. Wie weit diese positive Entwicklung beibehalten werden kann, bleibt abzuwarten und im Rahmen der mehrmonatigen Aktion auszuwerten.
Mehrmonatige Aktion läuft weiter
Die seit Anfang Oktober im Kanton Basel-Landschaft durch die Polizei Basel-Landschaft lancierte mehrmonatige Aktion zur Bekämpfung der Einbrüche läuft weiter, die Lage wird täglich analysiert. Nähere Angaben dazu können aus polizeitaktischen Gründen nicht gemacht werden.
Als flankierende Massnahmen wurden zudem an vier öffentlichen Präventionsveranstaltungen in Sissach, Allschwil, Muttenz und Binningen rund 300 Personen aus der Bevölkerung zusätzlich zum Thema sensibilisiert. Zwei weitere solche Anlässe folgen am 4. November in Liestal sowie am 7. November in Reinach.
Eine definitive Bilanz der gesamten Kampagne zur Einbruch-Prävention zieht die Polizei im kommenden Frühjahr im Rahmen der jährlichen Statistik-Medienkonferenz.
Die gegenseitigen Bilanzen fallen positiv aus. Beide Organisationen erhielten Horizonterweiterungen sowie gegenseitig wertvolle Einblicke und Erkenntnisse, welche in ernsten Fällen wie grösseren Katastrophenlagen von zentraler Bedeutung sein können.
„Eine Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Organen ist in der Verfassung ausdrücklich vorgesehen bei ausserordentlichen Lagen. Damit diese Zusammenarbeit im Ernstfall aber funktioniert, muss sie geübt werden. Alles andere ist nicht zu verantworten“, sagte der Baselbieter Sicherheitsdirektor Isaac Reber vor den Medien.
Von dieser erhöhten Polizeipräsenz profitierte letztlich auch die gesamte Bevölkerung des Kantons Basel-Landschaft, deren Sicherheitsgefühl gestärkt wurde, wie zahlreiche positive Reaktionen, welche bei der Polizei Basel-Landschaft sowie bei der Sicherheitsdirektion Basel-Landschaft eingingen, eindrücklich beweisen.
Einsatzführung immer bei der Polizei
Die gesamte Aktion stand immer unter der Gesamteinsatzleitung der Polizei Basel-Landschaft, welche zudem auch vor Ort den Lead hatte, und führte zu keinerlei negativen Zwischenfällen, wie der Baselbieter Polizeikommandant Mark Burkhard vor den Medien sagte. Zwangsmassnahmen wie Anhaltungen, vorläufige Festnahmen, Hausdurchsuchungen etc. wurden ausschliesslich durch die Polizei Basel-Landschaft durchgeführt.
In der Zeitspanne zwischen Freitag, 11. Oktober 2013, und Freitag, 18. Oktober 2013, tätigte die Polizei Basel-Landschaft zusammen mit dem MP Bat 1 insgesamt fünf Kontrollen. Diese fanden in 13 Gemeinden, mehrheitlich im Unterbaselbiet, statt, welches von Einbrüchen mehr betroffen ist. Die Gemeinden waren auf Grund der aktuellen Lage sowie der Analyse der Vorjahre in Bezug auf Einbrüche bestimmt worden.
Kontrollen in 13 Gemeinden
Kontrollorte waren Allschwil, Arlesheim, Binningen, Bottmingen, Frenkendorf, Füllinsdorf, Liestal, Münchenstein, Muttenz, Oberwil, Pratteln, Reinach und Schönenbuch. Die Kontrollen wurden mit total 143 Mitarbeitenden der Polizei Basel-Landschaft sowie 255 Angehörigen der Armee (MP Bat 1) durchgeführt. Daraus resultieren knapp 1950 Mannstunden.
1122 Personen kontrolliert
Insgesamt wurden 1122 Personen kontrolliert. Bilanz: vier vorläufige Festnahmen und 15 Anhaltungen. Bei den 15 Anhaltungen handelte es sich vorwiegend um Gesetzesverstösse gegen das Ausländergesetz sowie um andere Ausschreibungen aus den Polizei-Fahndungssystemen.
Bei den vier vorläufigen Festnahmen konnten zwei Täter festgenommen werden, welche kurz zuvor in Allschwil BL in eine Zahnarztpraxis eingebrochen waren, dort Inventar im Wert von über CHF 100'000 ausbauten und dieses mit sich führten.
Ein Täter trug Kokain auf sich; als Konsequenz daraus gab es ausserkantonal eine Hausdurchsuchung und eine weitere Festnahme. Eine weitere Person wurde festgenommen, weil sie wiederholt gegen die verfügte Ausgrenzung aus dem Kanton Basel-Landschaft verstossen hatte. Im weiteren resultierten schliesslich noch zwei Verzweigungen wegen Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz (SVG).
Anzahl Einbrüche ging um 23 Prozent zurück
Die Polizei Basel-Landschaft kommuniziert in aller Regel keine Wochenzahlen, die zufälligen Einflüssen unterliegen, sondern nur Jahreszahlen, weil nur diese im Jahreszusammenhang seriös interpretiert und verglichen werden können. Wegen des hohen Medieninteresses an der Übung mit dem MP Bat 1 wird ausnahmsweise für einmal von diesem Grundsatz abgewichen; unter ausdrücklichem Verweis darauf, dass Zahlen über so kurze Zeitperioden keinerlei statistische Signifikanz aufweisen.
Auf Grund des hohen Kontrolldrucks sank die Anzahl Einbruchdiebstähle von 60 in der Woche 41 auf 46 in der Kontroll-Woche 42, was einem Rückgang von 23 Prozent entspricht. In der gleichen Zeitspanne ging zudem die Anzahl Diebstähle ab und aus Fahrzeugen um 64 Prozent von 14 auf 5 zurück. Wie weit diese positive Entwicklung beibehalten werden kann, bleibt abzuwarten und im Rahmen der mehrmonatigen Aktion auszuwerten.
Mehrmonatige Aktion läuft weiter
Die seit Anfang Oktober im Kanton Basel-Landschaft durch die Polizei Basel-Landschaft lancierte mehrmonatige Aktion zur Bekämpfung der Einbrüche läuft weiter, die Lage wird täglich analysiert. Nähere Angaben dazu können aus polizeitaktischen Gründen nicht gemacht werden.
Als flankierende Massnahmen wurden zudem an vier öffentlichen Präventionsveranstaltungen in Sissach, Allschwil, Muttenz und Binningen rund 300 Personen aus der Bevölkerung zusätzlich zum Thema sensibilisiert. Zwei weitere solche Anlässe folgen am 4. November in Liestal sowie am 7. November in Reinach.
Eine definitive Bilanz der gesamten Kampagne zur Einbruch-Prävention zieht die Polizei im kommenden Frühjahr im Rahmen der jährlichen Statistik-Medienkonferenz.
Anwesende
Isaac Reber, Regierungsrat Kanton Basel-Landschaft/Vorsteher Sicherheitsdirektion BL
Mark Burkhard, Kommandant Polizei Basel-Landschaft
Brigadier Beat Eberle, Kommandant Militärische Sicherheit (MilSich)
Moderation: Meinrad Stöcklin, Leiter Kommunikation/Mediensprecher Polizei Basel-Landschaft