519 - Liestal/Muttenz/Münchenstein/Kanton BL: Erste Brände: Die Polizei warnt vor den Gefahren im Umgang mit Feuerwerk

25.07.2008
In diesen Tagen vor dem 1. August mehren sich bei der Polizei Basel-Landschaft die Telefonanrufe, in welchen sich Personen über Lärm durch Feuerwerkskörper am Tag und auch zu später Nachtstunde beklagen (siehe auch ausführliche Medienmitteilung 497/2008 vom 16. Juli 2008).
Bezüglich Lärm verweist die Polizei auf die bestehenden Bestimmungen in den Gemeinde-Reglementen, welche von Gemeinde von Gemeinde teilweise unterschiedlich ausgestaltet sind, und bittet um entsprechende Rücksichtnahme beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern im Vorfeld des 1. Augustes. Für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern gibt es keine Regelung auf Bundes- oder Kantonsebene; diese Thematik ist in den einschlägigen Gemeindereglementen geregelt. Das Abfeuern ist in aller Regel auf den Nationalfeiertag (oder in einigen Gemeinden zudem auf den Tag zuvor) beschränkt. Die Polizei appelliert daran, Mitmenschen und Tiere nicht unnötig mit dem Abbrennen von Feuerwerk zu erschrecken.
In den letzten Tagen gab es im Kanton Basel-Landschaft bereits zwei Brände durch Feuerwerk. Am Dienstag Nachmittag, 22. Juli 2008, gegen 16.00 Uhr, geriet im Gebiet Apfhalter in Muttenz BL eine Hecke in Brand. Die Verursacher, zwei Knaben im Alter von 12 und 13 Jahren (beides Schweizer), hatten Rauchbomben gezündet, wobei eine davon in die Hecke spickte und diese entzündete. Die Stützpunkt-Feuerwehr Muttenz musste eingreifen.
Am Mittwoch, 23. Juli 2008, um 19.00 Uhr, warfen vier Jugendliche im Alter von 10, 11 und 12 (2x) Jahren in Münchenstein BL Knallkörper von der Brücke Langackerstrasse auf das SBB-Trassee. Dabei geriet Gras am Bahnbord in Brand, was den Einsatz der Feuerwehr Münchenstein erforderte.
Die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft eröffnete in beiden Fällen entsprechende Strafverfahren. Die Polizei Basel-Landschaft ruft im Umgang mit Feuerwerk einmal mehr zu Vernunft und Vorsicht auf.
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