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- 451 - Bennwil: Mann erschoss sich nach Fall von Häuslicher Gewalt
06.07.2013
451 - Bennwil: Mann erschoss sich nach Fall von Häuslicher Gewalt
In der Oberbaselbieter Gemeinde Bennwil BL kam es am Freitag Abend, 5. Juli 2013, zu einem heftigen Fall von Häuslicher Gewalt zwischen einem Ehepaar; die entsprechende Meldung war bei der Polizei Basel-Landschaft kurz vor 19.00 Uhr eingegangen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte in einem Einfamilienhaus ein 52-jähriger Schweizer seine 38-jährige Ehefrau (ebenfalls Schweizerin) massiv bedroht, woraufhin die Frau aus dem Haus flüchtete und die Polizei informierte. In der Folge entwickelte sich dann vor Ort eine schwierige Situation. Der Mann verschanzte sich mit einem Karabiner im Haus und liess in den Stunden darauf keinerlei Kommunikation zu.
Die Polizei Basel-Landschaft war mit diversen Kräften - darunter die Verhandlungsgruppe sowie die Sondereinheit Barrakuda (Intervention) - vor Ort und versuchte mehrmals, den Mann anzusprechen. Er verweigerte jedoch jegliche Kommunikation. Vor Ort waren auch die Sanität Liestal, das Care-Team des Kantonalen Krisenstabes (KKS) sowie (wegen der Ausleuchtung) die Verbundfeuerwehr Hölstein/Bennwil/Lampenberg/Niederdorf und die Stützpunkt-Feuerwehr Liestal.
Gegen Mitternacht entschloss sich die Polizei, ins Haus einzudringen, wo der Mann im Badezimmer aufgespürt werden konnte. Beim Anblick der Polizei erschoss sich der Mann im Badezimmer und war auf der Stelle tot. Weitere Verletzte gab es nicht; seitens der Polizei kam es zu keiner Schussabgabe.
Weitere Abklärungen zu diesem aussergewöhnlichen Todesfall sind im Gang, und zwar durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Nähere Angaben können mit Rücksicht auf die laufenden Abklärungen, aus taktischen Gründen sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen derzeit nicht gemacht werden. Besten Dank für das Verständnis!
Anmerkung an die Medien (und zur generellen Information der Bevölkerung):
Mutmassliche Suizide sowie Fälle von Häuslicher Gewalt werden von der Polizei (schweizweit) in aller Regel nicht proaktiv kommuniziert. Diese Information erfolgt, da in diesem Fall auf Kanälen, welche der Polizei nicht bekannt sind, rasch diverse Medien vom Vorfall Kenntnis erhielten und zum Teil auch vor Ort erschienen. Diese Information dient der generellen Information, aber auch dazu, Gerüchte, Mutmassungen und Fehlinformationen zu verhindern. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Medien um Pietät und entsprechend zurückhaltende Berichterstattung.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft hatte in einem Einfamilienhaus ein 52-jähriger Schweizer seine 38-jährige Ehefrau (ebenfalls Schweizerin) massiv bedroht, woraufhin die Frau aus dem Haus flüchtete und die Polizei informierte. In der Folge entwickelte sich dann vor Ort eine schwierige Situation. Der Mann verschanzte sich mit einem Karabiner im Haus und liess in den Stunden darauf keinerlei Kommunikation zu.
Die Polizei Basel-Landschaft war mit diversen Kräften - darunter die Verhandlungsgruppe sowie die Sondereinheit Barrakuda (Intervention) - vor Ort und versuchte mehrmals, den Mann anzusprechen. Er verweigerte jedoch jegliche Kommunikation. Vor Ort waren auch die Sanität Liestal, das Care-Team des Kantonalen Krisenstabes (KKS) sowie (wegen der Ausleuchtung) die Verbundfeuerwehr Hölstein/Bennwil/Lampenberg/Niederdorf und die Stützpunkt-Feuerwehr Liestal.
Gegen Mitternacht entschloss sich die Polizei, ins Haus einzudringen, wo der Mann im Badezimmer aufgespürt werden konnte. Beim Anblick der Polizei erschoss sich der Mann im Badezimmer und war auf der Stelle tot. Weitere Verletzte gab es nicht; seitens der Polizei kam es zu keiner Schussabgabe.
Weitere Abklärungen zu diesem aussergewöhnlichen Todesfall sind im Gang, und zwar durch die Polizei Basel-Landschaft und die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft. Nähere Angaben können mit Rücksicht auf die laufenden Abklärungen, aus taktischen Gründen sowie aus Rücksicht auf die Angehörigen derzeit nicht gemacht werden. Besten Dank für das Verständnis!
Anmerkung an die Medien (und zur generellen Information der Bevölkerung):
Mutmassliche Suizide sowie Fälle von Häuslicher Gewalt werden von der Polizei (schweizweit) in aller Regel nicht proaktiv kommuniziert. Diese Information erfolgt, da in diesem Fall auf Kanälen, welche der Polizei nicht bekannt sind, rasch diverse Medien vom Vorfall Kenntnis erhielten und zum Teil auch vor Ort erschienen. Diese Information dient der generellen Information, aber auch dazu, Gerüchte, Mutmassungen und Fehlinformationen zu verhindern. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Medien um Pietät und entsprechend zurückhaltende Berichterstattung.