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- 346 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Die Polizei warnt vor neuer Enkeltrick-Masche
24.05.2011
346 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Die Polizei warnt vor neuer Enkeltrick-Masche
Letzte Woche kam es in Sissach BL zu einer neuartigen Form des mittlerweile bekannten Enkeltricks. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Vorsicht.
Die Geschädigte, eine 64-jährige Frau mit polnischen Wurzeln, hatte mehrere Anrufe eines Mannes erhalten, welcher sich in polnischer Sprache als Freund ihres Neffen ausgab. Der Unbekannte erzählte der Rentnerin, ihr Neffe befinde sich wegen einer Lungenerkrankung in einem Spital in London und benötige für eine bevorstehende Operation dringend Geld. In der Folge überwies die Geschädigte wiederholt via Western Union insgesamt über 3000 Englische Pfund (total rund 5000 Schweizer Franken) zu Gunsten ihres vermeintlichen Neffen. Nachdem für eine angebliche Verlegung ihres Neffen in ein Spital in Frankreich nochmals Geld verlangt wurde, wurde die Geschädigte misstrauisch und erstattete eine Anzeige wegen Betrugs.
Die Geschichte mit dem kranken Neffen und dem Geldbedarf erwies sich erlogen und das Geld ging an einen Gauner. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht vor dieser neuen Masche und appelliert daran, bei Geldüberweisungen dieser Art grösste Vorsicht walten zu lassen und abzuklären, ob der erzählte Sachverhalt auch tatsächlich stimmt.
Im Zusammenhang mit dem Phänomen „Enkeltrick“ bittet die Polizei Basel-Landschaft einmal mehr generell um Beachtung der folgenden Tipps:
Die Geschädigte, eine 64-jährige Frau mit polnischen Wurzeln, hatte mehrere Anrufe eines Mannes erhalten, welcher sich in polnischer Sprache als Freund ihres Neffen ausgab. Der Unbekannte erzählte der Rentnerin, ihr Neffe befinde sich wegen einer Lungenerkrankung in einem Spital in London und benötige für eine bevorstehende Operation dringend Geld. In der Folge überwies die Geschädigte wiederholt via Western Union insgesamt über 3000 Englische Pfund (total rund 5000 Schweizer Franken) zu Gunsten ihres vermeintlichen Neffen. Nachdem für eine angebliche Verlegung ihres Neffen in ein Spital in Frankreich nochmals Geld verlangt wurde, wurde die Geschädigte misstrauisch und erstattete eine Anzeige wegen Betrugs.
Die Geschichte mit dem kranken Neffen und dem Geldbedarf erwies sich erlogen und das Geld ging an einen Gauner. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung um erhöhte Vorsicht vor dieser neuen Masche und appelliert daran, bei Geldüberweisungen dieser Art grösste Vorsicht walten zu lassen und abzuklären, ob der erzählte Sachverhalt auch tatsächlich stimmt.
Im Zusammenhang mit dem Phänomen „Enkeltrick“ bittet die Polizei Basel-Landschaft einmal mehr generell um Beachtung der folgenden Tipps:
- Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht als solche erkennen.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
- Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienagehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
- Informieren Sie über die Notrufnummer 117 / 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.