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338 - Postennetz der Polizei Basel-Landschaft wird überprüft

30.08.2016
Sicherheitsdirektor Isaac Reber und Polizeikommandant Mark Burkhard orientierten gestern Abend allfällig betroffene Gemeinden sowie den Verband der Baselbieter Gemeinden (VBLG) über die Reorganisation der Polizei. Ziele sind noch mehr Effizienz, noch mehr Sicherheit, noch mehr Patrouillen auf der Strasse. Damit dies realisiert werden kann, muss auch das Postennetz überprüft werden. Dabei sind Schliessungen zugunsten von mehr Patrouillen nicht ausgeschlossen. Der Regierungsrat wird im November über die definitive Organisation der Polizei BL befinden.  
Im vergangenen Jahr konnte die Polizei Basel-Landschaft die Anzahl Einbrüche im Kanton um fast 30 Prozent senken. Dies war jedoch nur mit einem massiven Personaleinsatz möglich, der bis heute andauert. Deshalb erarbeitete die Polizei 2015 eine Strategie, welche diese Erfolge längerfristig sichern soll. Ein Kernpunkt dieser Strategie ist, die präventive Polizei-Präsenz mit Patrouillen und Strassenkontrollen permanent hoch zu halten. Die jüngsten Erfahrungen haben gezeigt, dass mit der grossen Präsenz im öffentlichen Raum sowohl Täter abgeschreckt wie auch die Kontakte mit der Bevölkerung intensiviert werden können.
Organisationsüberprüfung zugunsten von mehr Flexibilität und Sicherheit
Im Nachgang zur Strategieentwicklung startete die Polizei eine Organisationsüberprüfung. Ziel: Die Organisation der Polizei so effizient wie möglich zu machen und damit möglichst viele Korpsangehörige in operativ wirksame, nach aussen spürbare Funktionen zu verschieben. Die Polizei soll für die Bevölkerung stärker sichtbar und spürbar werden. Damit stellt sich auch die Frage, ob das heutige Postennetz noch den Bedürfnissen entspricht. Heute betreibt die Sicherheitspolizei 16 Standorte, darunter zwei Stützpunkte (Liestal und Reinach im Schoren), sieben Hauptposten (Laufen, Therwil, Allschwil, Binningen, Muttenz, Pratteln und Sissach) und sieben Posten (Aesch, Arlesheim, Münchenstein, Birsfelden, Bubendorf, Gelterkinden und Waldenburg). Die Distanzen zwischen den sieben Posten betragen teilweise nur wenige Kilometer und im Tagesdurchschnitt haben sie verhältnismässig wenige Einsätze und Auftragszahlen. Die so gebundenen Ressourcen liessen sich weit wirksamer und flexibler auf der Strasse und in Quartieren einsetzen, zu Gunsten aller Gemeinden und der Bevölkerung.
Postenschliessungen ermöglichen 20 Prozent mehr Patrouillen
Deshalb hat sich die Polizeileitung entschieden, die Schliessung von bis zu sieben Polizeiposten zu prüfen. Damit könnte die Anzahl Patrouillen um über 20 Prozent gesteigert werden und es wäre möglich, neben der Einbruchsbekämpfung bei Bedarf auf weitere Herausforderungen kurzfristig und flexibel zu reagieren. Die Erfolge seit dem letzten Jahr haben zudem klar gezeigt, dass eine hohe Präsenz auf der Strasse wirksamer ist als ein grosses Postennetz. Mit einer hohen Präsenz draussen können sowohl das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wie die objektive Sicherheit verbessert werden.
Definitiver Entscheid voraussichtlich im November 2016
Über den Stand der Planungsarbeiten wurden in einer ersten Phase der Regierungsrat und die Korpsangehörigen informiert. Gestern fand nun auch eine Vorinformation des Verbandes Baselland-schaftlicher Gemeinden (VBLG) und der betroffenen Standortgemeinden von Polizeiposten statt. Die Rückmeldungen fliessen in die Planungsarbeiten ein. Im November dieses Jahres soll der Regierungsrat über die definitive Organisation befinden, welche dann im kommenden Jahr umgesetzt wird.

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