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- 332 - Liestal/Kanton BL: Enkeltrick-Betrüger nehmen Rentnerin 100‘000 Franken ab
14.08.2015
332 - Liestal/Kanton BL: Enkeltrick-Betrüger nehmen Rentnerin 100‘000 Franken ab
Die Polizei warnt!
Im Kanton Basel-Landschaft sind offensichtlich einmal mehr Enkeltrickbetrüger aktiv. Diese Woche wurde ein Fall aus Muttenz BL bekannt, bei dem eine 81-jährige Frau um 100'000 Franken betrogen wurden.
In den vergangenen Wochen sind der Polizei Basel-Landschaft mehrere Fälle von Enkeltrick-Betrugsversuchen gemeldet worden; die überwiegende Mehrheit davon verlief aus Sicht der Täterschaft erfolglos, das heisst, die angerufenen Personen reagierten richtig und liessen sich in keinster Weise darauf ein. Diese Woche wurde jedoch in Muttenz eine 81-jährige Frau Opfer dieser perfiden Betrüger.
Diese Betrüger agieren zuerst immer per Telefon und kontaktieren in der Regel Leute im Rentenalter. In dem nun, erst verspätet bekannt gewordenen Fall rief ein angeblicher Advokat die Rentnerin an und erzählte der Frau, dass ihre Nichte bei ihm sei, in Zürich eine Wohnung kaufen wolle und für die Anzahlung dringend 50‘000 Franken benötige. Die Frau ging zur Bank, holte das Bargeld ab und übergab den Betrag gleichentags einer unbekannten Dame, die sich als Sekretärin des Advokaten ausgab.
Tags darauf wiederholte sich der Vorgang und die 81-jährige Frau übergab einer angeblichen Sekretärin (nicht die gleiche wie am Vorjahr) nochmals 50‘000 Franken. Einer dritten Aufforderung über 84‘000 Franken leistete dann die Rentnerin keine Folge mehr und informierte die Polizei.
Die Polizei Basel-Landschaft mahnt einmal mehr zu erhöhter Vorsicht und bittet um Beachtung der folgenden Tipps:
In den vergangenen Wochen sind der Polizei Basel-Landschaft mehrere Fälle von Enkeltrick-Betrugsversuchen gemeldet worden; die überwiegende Mehrheit davon verlief aus Sicht der Täterschaft erfolglos, das heisst, die angerufenen Personen reagierten richtig und liessen sich in keinster Weise darauf ein. Diese Woche wurde jedoch in Muttenz eine 81-jährige Frau Opfer dieser perfiden Betrüger.
Diese Betrüger agieren zuerst immer per Telefon und kontaktieren in der Regel Leute im Rentenalter. In dem nun, erst verspätet bekannt gewordenen Fall rief ein angeblicher Advokat die Rentnerin an und erzählte der Frau, dass ihre Nichte bei ihm sei, in Zürich eine Wohnung kaufen wolle und für die Anzahlung dringend 50‘000 Franken benötige. Die Frau ging zur Bank, holte das Bargeld ab und übergab den Betrag gleichentags einer unbekannten Dame, die sich als Sekretärin des Advokaten ausgab.
Tags darauf wiederholte sich der Vorgang und die 81-jährige Frau übergab einer angeblichen Sekretärin (nicht die gleiche wie am Vorjahr) nochmals 50‘000 Franken. Einer dritten Aufforderung über 84‘000 Franken leistete dann die Rentnerin keine Folge mehr und informierte die Polizei.
Die Polizei Basel-Landschaft mahnt einmal mehr zu erhöhter Vorsicht und bittet um Beachtung der folgenden Tipps:
- Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht als solche erkennen.
- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
- Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
- Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen. Das gleiche gilt für Überweisungen an angebliche Firmen und/oder Drittpersonen.
- Informieren Sie über die Notrufnummer 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.