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- 205 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Polizei warnt vor Betrugsfällen mit Paysafe-Karten
09.04.2013
205 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Polizei warnt vor Betrugsfällen mit Paysafe-Karten
Im Kanton Basel-Landschaft kam es in den letzten Wochen und Monaten wiederholt zu Betrugsfällen mit sogenannten Paysafe-Karten. Die Polizei Basel-Landschaft bittet um erhöhte Vorsicht.
Paysafe-Karten können an diversen Orten als Online-Zahlungsmittel mit Beträgen zwischen 100 und 300 Franken gekauft werden; der gekaufte Wert kann anschliessend, mittels Angabe des Codes auf der Karte, quasi wie eine Debitkarte verwendet werden. Solche Karten werden oft von Personen verwendet, die aus etwelchen Gründen weder über eine Debitkarte noch über eine Kreditkarte verfügen.
Zuletzt kam es wiederholt zu Betrügen, Opfer waren Kioskstellen oder Tankstellen-Shops, aber auch Privatpersonen, welche auf entsprechende Mails hereinfielen. Gegenüber Kioskstellen und Tankstellen-Shops baten unbekannte Anrufer am Telefon um Angabe der Codes auf den Karten, um Missbrauch zu verhindern(…). In mehreren Fällen wurden dann die entsprechenden Codes durchgegeben. Und danach kaufte die Täterschaft damit etwelche Waren.
Zudem fingen sich mehrere Privatpersonen auf ungeklärten Kanälen einen Computer-Virus ein, der in der Folge zur Blockierung des Computers führt. Kurze Zeit später erhielten dann diese Personen gefälschte, optisch durchaus glaubwürdig aussehende Mails von angeblich offiziellen nationalen und internationalen Polizeistellen. In diesen Mails wurde behauptet, auf dem Computer des Empfängers des Mails befänden sich verbotene und/oder illegal heruntergeladene Dateien. Durch die Eingabe eines Paysafe-Codes könne man eine nun fällige Busse bezahlen, damit die Sache erledigt und gleichzeitig der Computer wieder entsperrt würde.
Mehrere Personen fielen darauf hinein, beschafften sich Paysafe-Karten und gaben Codes ein. Der Computer blieb danach gesperrt, konnte aber in den bislang bekannten Fällen durch einen Fachmann jeweils entsperrt werden und es gab keinen Datenverlust. Merke: Behörden würden in solchen Fällen nie mittels Mail aktiv werden.
Im Kanton Basel-Landschaft wurden im Jahr 2013 bislang fünf Fälle beanzeigt, zwei von Tankstellen-Shops, drei von Privatpersonen (davon ein Versuch). 2012 waren es gesamthaft neun Fälle (zweimal ein Kiosk, eine Tankstelle und sechs Privatpersonen mit dem Computer-Virus, bei Privatpersonen blieb es allerdings ausnahmslos bei Versuchen).
In den aus Sicht der Täterschaft erfolgreichen Fälle betrug die Schadenssumme zwischen 100 und 450 Franken, bei den Tankstellen zweimal 1650 und einmal sogar 6000 Franken. Die Polizei Basel-Landschaft geht zudem von einer Dunkelziffer aus. Das Phänomen ist nicht wirklich neu, betroffen sind auch andere Kantone.
Da diese Taten nur sehr schwer nachverfolgbar sind und die Spuren und Indizien tendenziell auf eine internationale Täterschaft hindeuten, bittet die Polizei Basel-Landschaft um erhöhte Vorsicht, Aufmerksamkeit und umgehende Meldungen von solchen Fällen. Die wichtigste Vorsichtsmassnahme ist, keinesfalls auf irgendeine Art und Weise Paysafe-Codes per Telefon oder per Internet an eine Drittperson weiterzugeben. Zudem empfiehlt es sich, verdächtige Mails nicht zu öffnen und ungelesen zu löschen. Ein guter Virenschutz kann sehr hilfreich sein. Und wichtig: ein von diesem Virus befallener Computer kann ohne Datenverlust ohne bleibende Schäden repariert werden.
Paysafe-Karten können an diversen Orten als Online-Zahlungsmittel mit Beträgen zwischen 100 und 300 Franken gekauft werden; der gekaufte Wert kann anschliessend, mittels Angabe des Codes auf der Karte, quasi wie eine Debitkarte verwendet werden. Solche Karten werden oft von Personen verwendet, die aus etwelchen Gründen weder über eine Debitkarte noch über eine Kreditkarte verfügen.
Zuletzt kam es wiederholt zu Betrügen, Opfer waren Kioskstellen oder Tankstellen-Shops, aber auch Privatpersonen, welche auf entsprechende Mails hereinfielen. Gegenüber Kioskstellen und Tankstellen-Shops baten unbekannte Anrufer am Telefon um Angabe der Codes auf den Karten, um Missbrauch zu verhindern(…). In mehreren Fällen wurden dann die entsprechenden Codes durchgegeben. Und danach kaufte die Täterschaft damit etwelche Waren.
Zudem fingen sich mehrere Privatpersonen auf ungeklärten Kanälen einen Computer-Virus ein, der in der Folge zur Blockierung des Computers führt. Kurze Zeit später erhielten dann diese Personen gefälschte, optisch durchaus glaubwürdig aussehende Mails von angeblich offiziellen nationalen und internationalen Polizeistellen. In diesen Mails wurde behauptet, auf dem Computer des Empfängers des Mails befänden sich verbotene und/oder illegal heruntergeladene Dateien. Durch die Eingabe eines Paysafe-Codes könne man eine nun fällige Busse bezahlen, damit die Sache erledigt und gleichzeitig der Computer wieder entsperrt würde.
Mehrere Personen fielen darauf hinein, beschafften sich Paysafe-Karten und gaben Codes ein. Der Computer blieb danach gesperrt, konnte aber in den bislang bekannten Fällen durch einen Fachmann jeweils entsperrt werden und es gab keinen Datenverlust. Merke: Behörden würden in solchen Fällen nie mittels Mail aktiv werden.
Im Kanton Basel-Landschaft wurden im Jahr 2013 bislang fünf Fälle beanzeigt, zwei von Tankstellen-Shops, drei von Privatpersonen (davon ein Versuch). 2012 waren es gesamthaft neun Fälle (zweimal ein Kiosk, eine Tankstelle und sechs Privatpersonen mit dem Computer-Virus, bei Privatpersonen blieb es allerdings ausnahmslos bei Versuchen).
In den aus Sicht der Täterschaft erfolgreichen Fälle betrug die Schadenssumme zwischen 100 und 450 Franken, bei den Tankstellen zweimal 1650 und einmal sogar 6000 Franken. Die Polizei Basel-Landschaft geht zudem von einer Dunkelziffer aus. Das Phänomen ist nicht wirklich neu, betroffen sind auch andere Kantone.
Da diese Taten nur sehr schwer nachverfolgbar sind und die Spuren und Indizien tendenziell auf eine internationale Täterschaft hindeuten, bittet die Polizei Basel-Landschaft um erhöhte Vorsicht, Aufmerksamkeit und umgehende Meldungen von solchen Fällen. Die wichtigste Vorsichtsmassnahme ist, keinesfalls auf irgendeine Art und Weise Paysafe-Codes per Telefon oder per Internet an eine Drittperson weiterzugeben. Zudem empfiehlt es sich, verdächtige Mails nicht zu öffnen und ungelesen zu löschen. Ein guter Virenschutz kann sehr hilfreich sein. Und wichtig: ein von diesem Virus befallener Computer kann ohne Datenverlust ohne bleibende Schäden repariert werden.