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- 114 - Eptingen BL/Autobahn A2/Belchentunnel: Viel Rauch und Gestank nach Motorschaden im Autobahntunnel: Belchentunnel der Autobahn A2 rund 40 Minuten total gesperrt / lange Staus
15.03.2014
114 - Eptingen BL/Autobahn A2/Belchentunnel: Viel Rauch und Gestank nach Motorschaden im Autobahntunnel: Belchentunnel der Autobahn A2 rund 40 Minuten total gesperrt / lange Staus
Der Belchentunnel der Autobahn A2, der meistbefahrenste Autobahn-Tunnel der Schweiz, musste am Samstag Nachmittag, 15. März 2014, ab 15.15 Uhr, für rund 40 Minuten komplett gesperrt werden; in Fahrtrichtung Norden dauerte die Sperrung über eine Stunde. Grund war ein Pannenfahrzeug, welches im Tunnel einen Getriebeschaden erlitt und massiv überhitzte. Dadurch kam es vorübergehend zu einer starken Rauchentwicklung und heftigen Geruchsbelästigungen. Verletzt wurde niemand.
Die entsprechende Meldung über das Pannenfahrzeug mit Schweizer Kennzeichen in der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Norden war um 15.06 Uhr in der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal eingegangen. Am Personenwagen, besetzt mit drei Erwachsenen und einem Kind, entstand aus noch ungeklärten Gründen ein Getriebeschaden mit massiver Hitze.
Gemäss geltendem Konzept reagierten die Sicherheitskräfte auf dieses Ereignis im rund 3,7 Kilometer langen Tunnel mit einem sogenannten Zweifrontenangriff, welcher aus Sicherheitsgründen eine Totalsperrung des richtungsgetrennten Tunnels zur Folge hat. Im Einsatz standen die Stützpunkt-Feuerwehren Sissach BL und Liestal BL, die Feuerwehr Oensingen SO, das Feuerwehr-Inspektorat Basel-Landschaft, die Sanität Liestal sowie die Polizei Basel-Landschaft. Die Feuerwehren hatten die Lage dank des professionellen Eingreifens rasch unter Kontrolle.
Die Sperrung der Tunnelröhre in Fahrtrichtung Süden, welche von den starken Rauch- und Geruchsimmissionen vorübergehend ebenfalls betroffen war, dauerte rund 40 Minuten und konnte gegen 15.55 Uhr aufgehoben werden. Die Tunnelröhre in Richtung Norden konnte um 16.22 Uhr, also etwas mehr als eine Stunde nach der verfügten Vollsperrung, wieder freigegeben werden.
Zwischenzeitlich hatten sich vor beiden Tunnelportalen längere Rückstaus, verbunden mit entsprechenden Wartezeiten und Geduldsproben, gebildet; der Stau in Richtung Norden war deutlich länger als der in Richtung Süden. Nach der Freigabe der Tunnelröhren normalisierten sich die Verkehrssituationen langsam wieder, in Richtung Süden bedeutend rascher als in Richtung Norden.
Am Pannenfahrzeug entstand Totalschaden, es musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden lässt sich zur Stunde noch nicht beziffern. Gemäss ersten Erkenntnissen wurde der Tunnel nicht beschädigt, weitere Abklärungen sind im Gang.