- Basel-Landschaft
- Organisation
- Direktionen
- Sicherheitsdirektion
- Polizei Basel-Landschaft
- Polizeimeldungen
- 104 - Reinach: Relativ gesitteter Auftakt zur Fasnacht
19.02.2012
104 - Reinach: Relativ gesitteter Auftakt zur Fasnacht
Der Beginn der ersten Fasnachtstage verlief im Kanton Basel-Landschaft einigermassen gesittet. In Reinach BL ging es am Samstag, 18. Februar 2012, sowie in der Nacht auf Sonntag, 19. Februar 2012, trotz des ausserordentlich hohen Publikumsandranges verhältnismässig gesittet zu und her. Die Polizei Basel-Landschaft musste dennoch mehrmals intervenieren.
Die Polizei Basel-Landschaft hatte für diesen Anlass ihr Dispositiv extra angepasst und stand insgesamt mit rund 20 Personen im Einsatz stand (unterstützt durch die Polizei Reinach). Die Polizei musste im Verlauf des späteren Abends und der Nacht insgesamt vier junge Männer anhalten und für einige Stunden in Gewahrsam nehmen. Die Betroffenen waren allesamt ne-gativ aufgefallen und verhielten sich aggressiv (auch gegenüber der Polizei), standen unter Alkoholeinfluss und verbrachten den Rest der Fasnacht in einer Polizeizelle.
Wegen Trunkenheit oder kleineren Verletzungen mussten gesamthaft fünf Personen durch die Sanität Käch ins Spital eingeliefert werden. Im weiteren erhob die Polizei Basel-Landschaft je eine Strafanzeige wegen Verstoss gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Diebstahls.
An der Reinacher Fasnacht war in den letzten Jahren die Hauptstrasse mitten durchs Dorf ab dem frühen Abend für den Durchgangsverkehr (Auto- und Tramverkehr) stets wieder geöffnet worden. Dies war auch heuer so; die Hauptstrasse war ab etwa 19.00 Uhr freigegeben worden, Tramzüge der BLT-Linie 11 wurden durch Fahrzeuge mit Warnvorrichtungen begleitet.
Aufgrund des hohen Publikumsandranges kam es wiederholt zu haarsträubenden Szenen und Beinaheunfällen. Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, verfügte die Polizei Basel-Landschaft, dass die Hauptstrasse ab 21.00 Uhr für den Autoverkehr wieder gesperrt wurde. Der Trambegleit blieb bestehen. In der Folge blieb die Hauptstrasse für den Autoverkehr bis gegen 00.30 Uhr gesperrt; der Verkehr wurde wie schon am Nachmittag weiträumig lokal umgeleitet. Dafür standen Verkehrskadetten im Einsatz.