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08.02.2011
088 - Liestal/Ganzer Kanton BL: Die Polizei warnt vor Trickdieben und Portemonnaiediebstählen
Die Polizei Basel-Landschaft warnt einmal mehr vor Taschen- und Trickdieben. Dieser Tage stellt die Polizei Basel-Landschaft erneut eine Zunahme von Portemonnaiediebstählen aus Einkaufstaschen in Einkaufszentren fest. Es wird dringend empfohlen, dass Portemonnaie immer auf sich zu tragen und nicht in einer Einkaufstasche zu belassen.
Zudem gab es dieser Tage mehrere Fälle von Trickdiebstählen aus Portemonnaies. Dabei werden Personen zumeist im öffentlichen Raum, also zum Beispiel auf einem Parkplatz oder auf offener Strasse, angesprochen mit der Bitte um Wechselgeld. Während die angesprochene Person das Portemonnaie öffnet und nach Wechselgeld sucht, wird ein Trickdiebstahl begangen, indem die Täterschaft unbemerkt ins Portemonnaie greift und Notengeld entwendet.
Die Polizei Basel-Landschaft stellt schwergewichtig zwei Arten von Delikten fest
Zudem gab es dieser Tage mehrere Fälle von Trickdiebstählen aus Portemonnaies. Dabei werden Personen zumeist im öffentlichen Raum, also zum Beispiel auf einem Parkplatz oder auf offener Strasse, angesprochen mit der Bitte um Wechselgeld. Während die angesprochene Person das Portemonnaie öffnet und nach Wechselgeld sucht, wird ein Trickdiebstahl begangen, indem die Täterschaft unbemerkt ins Portemonnaie greift und Notengeld entwendet.
Die Polizei Basel-Landschaft stellt schwergewichtig zwei Arten von Delikten fest
- Die Täterschaft hält ein Stück Hartgeld hin, bittet um Wechselgeld zum Telefonieren oder Parkieren, oft, sehr oft halten die meist älteren Opfer ihr Portemonnaie hin und "lassen den Unbekannten selbst suchen". Dieser greift dann aber in das Notenfach und bedient sich mit den vorhandenen Banknoten. Die Opfer werden vor der Tat in der Regel nicht beobachtet.
- Das spätere Opfer bezieht Bargeld an einem Bank- oder Postschalter. Der Täter oder ein Kumpane befindet sich im Schalterraum und beobachtet den Geldbezug aber auch die Örtlichkeit, wo das spätere Opfer das Geld versorgt. Diese Informationen nützt der Täter selbst oder gibt sie an einen Mittäter weiter. Dieser spricht in der Folge sein Opfer an, fragt etwas Belangloses und enwendet gezielt das zuvor bezogene Notengeld. Die Opfer werden vor der Tat eingehend beobachtet. Dieses Ansprechen kann zudem auch in einem Verkaufsgeschäft, vor der Haustüre, etc. erfolgen.
Einige Beispiele aus jüngerer Zeit:
In Liestal bezog am Dienstag Nachmittag, 25. Januar 2011, gegen 16.00 Uhr, eine Frau an einem Postschalter einen vierstelligen Betrag und wurde kurz danach in der Poststrasse von einem Unbekannten nach Wechselgeld gefragt. Der Unbekannte entwendete über 3000 Franken. Er war ca. 30 Jahre alt, 175 cm gross, dunkelhäutig, von schlanker Statur, hat schwarze Haare, ein rundes Gesicht und trug einen Schnauz sowie dunkle Kleidung.
Am Montag, 24. Januar 2011, wurden in Waldenburg BL einem 85-jährigen Mann nach einem Geldbezug an einem Postschalter auf dem Postparkplatz 600 Franken gestohlen – ebenfalls unter dem Vorwand des Geldwechsels.
In Aesch BL betrat ein Unbekannter ein Restaurant und fragte am Buffet nach Arbeit. Dann fragte er nach den Toiletten und ging in den Keller. Nach einer gewissen Zeit kam er wieder hinauf und verliess das Restaurant. Gegen 14.00 Uhr wurde bemekrt, dass aus den Garderobenkästen im Untergeschoss Portemonnaies gestohlen wurden. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Am Montag, 7. Februar 2011, kurz nach 14.30 Uhr, wurde in Muttenz BL einem 85-jährigen Mann auf dem Nachhauseweg im Käppelibodenweg mittels Trickdiebstahl ein Couvert mit 1000 Franken gestohlen; der Rentner hatte das Geld kurz zuvor bezogen. Gemäss Aussagen des Opfers war der Täter 30 bis 40 Jahre alt, von kräftiger Statur, trug dunkle Kleidung und sprach gebrochen Deutsch. Er hatte dem Opfer einen Strassenplan vorgehalten und entwendete während diesem Augenblick das Couvert mit dem Bargeld.
Um Taschen- und Trickdiebstähle zu verhindern, empfiehlt die Polizei Basel-Landschaft das folgende Verhalten:
In Liestal bezog am Dienstag Nachmittag, 25. Januar 2011, gegen 16.00 Uhr, eine Frau an einem Postschalter einen vierstelligen Betrag und wurde kurz danach in der Poststrasse von einem Unbekannten nach Wechselgeld gefragt. Der Unbekannte entwendete über 3000 Franken. Er war ca. 30 Jahre alt, 175 cm gross, dunkelhäutig, von schlanker Statur, hat schwarze Haare, ein rundes Gesicht und trug einen Schnauz sowie dunkle Kleidung.
Am Montag, 24. Januar 2011, wurden in Waldenburg BL einem 85-jährigen Mann nach einem Geldbezug an einem Postschalter auf dem Postparkplatz 600 Franken gestohlen – ebenfalls unter dem Vorwand des Geldwechsels.
In Aesch BL betrat ein Unbekannter ein Restaurant und fragte am Buffet nach Arbeit. Dann fragte er nach den Toiletten und ging in den Keller. Nach einer gewissen Zeit kam er wieder hinauf und verliess das Restaurant. Gegen 14.00 Uhr wurde bemekrt, dass aus den Garderobenkästen im Untergeschoss Portemonnaies gestohlen wurden. Weitere Abklärungen sind im Gang.
Am Montag, 7. Februar 2011, kurz nach 14.30 Uhr, wurde in Muttenz BL einem 85-jährigen Mann auf dem Nachhauseweg im Käppelibodenweg mittels Trickdiebstahl ein Couvert mit 1000 Franken gestohlen; der Rentner hatte das Geld kurz zuvor bezogen. Gemäss Aussagen des Opfers war der Täter 30 bis 40 Jahre alt, von kräftiger Statur, trug dunkle Kleidung und sprach gebrochen Deutsch. Er hatte dem Opfer einen Strassenplan vorgehalten und entwendete während diesem Augenblick das Couvert mit dem Bargeld.
Um Taschen- und Trickdiebstähle zu verhindern, empfiehlt die Polizei Basel-Landschaft das folgende Verhalten:
- Vermeiden Sie nach Möglichkeit das Wechseln von Kleingeld auf öffentlichen Plätzen.
- Verweisen Sie diese Leute an offizielle Stellen wie Bank oder Post.
- Vermeiden Sie es, Bargeld am Postschalter zu beziehen und anschliessend Einzahlungen auf einer Bank zu tätigen oder umgekehrt. Nutzen Sie dazu wenn immer möglich den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Informationen dazu erteilt jede Bank.
- Nehmen Sie nur soviel Bargeld mit, wie Sie benötigen oder ausgeben wollen. Hohe Beträge sollten per Rechnung oder mit der Kreditkarte beglichen werden.
- Wenn Sie unsicher sind: nehmen Sie im Falle von unvermeidlichen Bargeldbezügen eine Vertrauensperson mit.
- Tragen Sie Notizzettel mit Codes von Kreditkarten etc. nicht zusammen mit Bank- und Kreditkarten oder Ausweisen im Portemonnaie. Schreiben Sie die Codes auf keinen Fall auf die Bankkarten. Melden Sie den Verlust von Zahlungskarten unverzüglich der jeweiligen Ausgabestelle.
- Beim Geldbezug ab Bancomat ist eine gesunde Portion Vorsicht geboten. Es empfiehlt sich, gut zu beobachten, ob sich verdächtige Personen in der Umgebung aufhalten. Täter beobachten mit Vorliebe ältere Leute und versuchen, ihnen später das Geld mittels Trickdiebstahl abzunehmen.
- Vorsicht im Gedränge auf Plätzen, an Haltestellen, in Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs, in Bahnhöfen oder Einkaufszentren. Taschendiebe sind an solchen Stellen besonders aktiv.
- Ein Phänomen neueren Datums ist, dass die Täter ihre Opfer anrempeln und anschliessend den kurzen Moment der Verwirrung nutzen, um das Portemonnaie zu entwenden. Die Polizei Basel-Landschaft ruft daher zu Vorsicht in grösseren Menschenansammlungen (beispielsweise an Weihnachtsmärkten), in Fussgängerzonen oder in Einkaufszentren auf.
- Trickdiebe gehen auf "Tuchfühlung". Halten Sie Fremden gegenüber Abstand. Das Entfernen einer absichtlich herbeigeführten Verschmutzung Ihrer Kleider oder eine körperliche Berührung kann ein Ablenkungsmanöver oder ein Trick sein, um an ihr Geld zu gelangen.
- Geben Sie die Brieftasche oder das Portemonnaie beim Bezahlen an den Kassen nie aus den Händen oder legen Sie Geldbehältnisse nie auch nur für einen kurzen Moment ab.
- Lassen Sie keine Wertsachen unbeaufsichtigt in Anprobe-Garderoben zurück.
- Tragen Sie Ihr Geld mit Vorteil in verschliessbaren Innentaschen. Besonders gefährdet sind Portemonnaies in Gesässtaschen oder Brieftaschen und andere Wertgegenstände in offenen Taschen, Einkaufskörben oder Einkaufswagen.
- Beziehen den zum Thema passenden Präventionsprospekt „Schutz vor Trick- und Taschendiebstahl“ via Internet auf der Homepage www.polizei.bl.ch , Bereich Prospekte/Broschüren.