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055 - Arisdorf: Enkeltrickversuch: Helfer auf frischer Tat ertappt

28.01.2010
Am Montag, 25. Januar 2010, um 19.45 Uhr, konnte in Arisdorf BL ein Mann angehalten werden, der im Verdacht steht, als Beteiligter bei einem versuchten Enkeltrick tätig gewesen zu sein.
 
Am Nachmittag hatte eine unbekannte männlich Person bei einer älteren Frau angerufen und sich als Enkel Werner ausgegeben. Er gab an, er sei bei einem Notar und benötige 40'000 Franken für den Kauf einer Liegenschaft. Das potentielle Opfer vereinbarte mit dem Mann, dass sie das Geld besorgen würde und er es gegen Abend abholen könne, verständigte aber gleichzeitig die Polizei.  Diese konnte um 19.45 Uhr einen 46-jährige Mann aus Polen vor der Liegenschaft des potentiellen Opfers anhalten, der sich als Herr "Schmitt" ausgegeben hatte.
 
Bei dem Angehaltenen dürfte es sich um einen Beteiligten handeln, der vermutlich im Auftrag einer bisher noch unbekannten Täterschaft gehandelt hat. Der Mann war vor kurzem aus Polen in die Schweiz eingereist. Das Statthalteramt Liestal hat ein Strafverfahren eröffnet und Untersuchungshaft angeordnet. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
 
Die Polizei Basel-Landschafft ruft allfällige weitere Opfer, die in ähnlicher Weise angegangen wurden, dazu auf, sich zu melden. Entsprechende Meldungen nimmt die Einsatzleitzantrale entgegen, Telefon 061 553 35 35.
 
Zudem mahnt die Polizei Basel-Landschaft einmal mehr zu erhöhter Vorsicht und bittet um Beachtung der folgenden Tipps:
  • Sagen sie der anrufenden Person deutlich, dass sie kein Bargeld zur Verfügung haben.
  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die sich am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben und die Sie nicht als solche erkennen.
  • Nehmen Sie Anrufe von angeblichen Verwandten, die angeblich möglichst schnell möglichst viel Bargeld brauchen, mit grösster Vorsicht auf.
  • Verlangen Sie eine Zeitspanne zum Überlegen.
  • Verlangen Sie von der anrufenden Person eine Telefonnummer, auf welche sie zurückrufen können.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienagehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie über die Notrufnummer 117 / 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

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