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026 - Allschwil/Ganzer Kanton BL: Heftiger Betrug: Rentnerin um rund 140'000 Franken erleichtert: die Polizei warnt

11.01.2013
Ein selten perfider Betrugsfall zum Nachteil einer Rentnerin wurde diese Woche der Polizei Basel-Landschaft gemeldet. Im Zeitraum zwischen August 2011 und Mai 2012 wurde in Allschwil BL eine heute 78-jährige Schweizerin mehrmals von angeblichen Weinverkäufern kontaktiert, und zwar sowohl telefonisch sie auch persönlich.

In der Folge willigte die Frau gegen Bezahlung von 2000 Franken dazu ein, dass zwei Männer von einer Weinfirma aus Deutschland ihren Weinkeller inventarisierten (Auflistung inkl. Fotografieren); auf die in Aussicht gestellte Auflistung wartet die Frau noch heute. Nachdem die Frau diese fehlende Liste schriftlich eingefordert hatte, meldete sich ein weiterer Unbekannter und gab an, dass es mittlerweile eine Käuferin für die Weine gäbe. Die Firma benötige dafür jedoch einen Vorschuss von 137'000 Franken.

Die Rentnerin bezahlte in der Folge auch diesen Betrag und erhielt einen Kaufvertrag, der sich hinterher natürlich als gefälscht herausstellte. Die auf dem Vertrag aufgeführte angebliche Käuferin wusste nichts davon – und von der Täterschaft fehlt bis heute jede Spur.

Die Polizei Basel-Landschaft mahnt im Zusammenhang mit diesem äusserst dreisten Betrug zu erhöhter Vorsicht und bittet um Beachtung der folgenden Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch gegenüber Personen, die derartige Geschäfte abwickeln wollen.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen bekannt.
  • Nehmen Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache.
  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie über die Notrufnummer 117 / 112 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Zudem kann die Polizei Basel-Landschaft nicht ausschliessen, dass es noch weitere Geschädigte gibt. Sollte dies der Fall sein, sind diese Personen gebeten, sich bei der Polizei Basel-Landschaft zu melden.

Weitere Informationen.

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