Testen in Schulen

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Warum dieses Testprogramm? Warum teilnehmen?
Um den Schulalltag auch während der Corona-Pandemie vor Ort weiterführen zu können, hilft das Testprogramm, symptomlose Corona-Fälle frühzeitig aufzudecken und Übertragungsketten zu unterbrechen. Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, die Fallzahlen zu senken, Schulschliessungen zu verhindern und die Corona-Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
Gemeinsam kämpfen wir gegen Corona!

Was kostet die Teilnahme?
Die Teilnahme am Programm ist kostenlos. Die Kosten für das Programm übernehmen der Kanton und der Bund gemeinsam.

Wer macht mit?
Alle Schulen im Kanton Basel-Landschaft! Die Schülerinnen und Schüler können freiwillig am Programm teilnehmen. Nötig ist eine Einverständniserklärung, bei Minderjährigen durch ihre Erziehungsberechtigen. Die Teilnahme ist ein Akt der Solidarität. Ein Verzicht auf Teilnahme hat keine Konsequenzen.

Wer kann nicht mitmachen?
Personen, die innerhalb der letzten 3 Monate einen positiven COVID-19-Test erhalten haben. Liegt das Ergebnis 3 Monate zurück, kann die Person ins Programm einsteigen, sofern die Einverständniserklärung (bei Minderjährigen durch ihre Erziehungsberechtigten) unterschrieben ist.

Wie läuft das Programm ab? Wer wird getestet?
Bis voraussichtlich Juli 2021 werden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen einmal wöchentlich auf das Coronavirus getestet.

Welcher Test wird eingesetzt? Wie funktioniert er?
Ein Speicheltest (Saliva) auf sogenannter PCR-Basis. Dieser «Spucktest» ist völlig schmerzlos. Etwas Kochsalzlösung wird gegurgelt und in ein Röhrchen gespuckt. Die Röhrchen der gesamten Schulklasse werden zu einer Probe (Pool) zusammengeführt und mit der PCR-Analyse im Labor auf das Coronavirus untersucht. Ein Rückschluss auf eine einzelne Person ist damit nicht möglich.

Wann und wo erfolgt der Test? Was ist beim Spucken zu beachten?
Siehe Anleitung Speichelprobe für Schulen

Wann, wie und wo erhält man das Ergebnis des Klassenpools?
Die Schule wird per Mail über das Testergebnis des Klassenpools informiert. Die Klassenlehrperson informiert die Schülerinnen und Schüler/Erziehungsberechtigten auf dem von der Schule definierten Weg (E-Mail, Rundtelefon, Einzelbenachrichtigung etc.)

Was tun, bei einem positiven Klassenpool-Test?
Alle Teilnehmenden des Pools müssen spätestens am darauffolgenden Tag einen Einzeltest in einer Teststation durchführen. Es wird ebenfalls ein Spucktest durchgeführt. Dieser Einzeltest zur Kontrolle ist Pflicht. (siehe Teststationen für Einzeltests). Antigen-Schnelltests sind in diesem Fall nicht erlaubt. Die Schulleitung kann auf Fernunterricht umstellen, dies liegt in ihrer Entscheidung.
Die Kosten für den Einzeltest übernimmt der Bund. Der kantonsärztliche Dienst meldet das Testresultat ans Bundesamt für Gesundheit.

Wichtig: Für den Einzeltest ist die Krankenkassenkarte und eine Handynummer (der Schülerin/des Schülers oder der Erziehungsberechtigten) zwingend. Für den Einzeltest erhalten Schülerinnen und Schüler ein Formular, dass vor Ankunft in der Teststation ausgefüllt werden soll.

Was tun, bei einem negativen Klassenpool-Test?
Es sind keine zusätzlichen Massnahmen notwendig.

Muss die ganze Klasse aus einem positiven Klassenpool in Quarantäne?
Nein. Ein positiver Klassenpool hat keine amtliche angeordnete Quarantäne oder Isolation zur Folge. Wichtig ist, sich so rasch wie möglich gemäss Vorgaben der Schule in eine Teststation zum Einzeltest zu begeben. Dieser Test ist Pflicht (siehe Teststationen für Einzeltests).

Was tun, bei einem positiven Einzeltest?
Informationen und Anweisungen werden in der Teststation abgegeben. Die betroffene Person muss sich isolieren und damit verhindern, dass andere Personen angesteckt werden. Isolation für Kinder ist nicht einfach. Bei Fragen gibt die kantonale Corona-Hotline Auskunft.
Weitere Informationen bei positivem Corona-Testergebnis.

Was passiert mit den persönlichen Daten?
Die Einverständniserklärung zur Teilnahme am Testprogramm bleibt in der Schule. Die Tests werden vollständig anonymisiert durchgeführt. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier (siehe Fragen und Antworten zum Datenschutz)

An wen kann ich mich bei weiteren Fragen zum Testprogramm wenden?
Telefonische Informationen erhalten Sie bei der Corona-Hotline des kantonsärztlichen Dienstes: 061 552 25 25