Corona-Impfung

Covid-19 Impfungen Kanton Basel-Landschaft
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Alle im Kanton Basel-Landschaft wohnhaften Personen ab 16 Jahren und Grenzgänger, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenpflegeversicherung abgeschlossen haben, können sich für eine Impfung vor-registrieren lassen. Sobald ein Impftermin für Sie verfügbar ist, erhalten Sie eine SMS oder alternativ einen Anruf auf Ihrem Festnetztelefon mit dem entsprechenden Termin.

Ärztliches Attest (Für Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, bitte zur Impfung mitbringen; ansonsten werden Sie im Impfzentrum abgewiesen)

Gesundheitsformular BL (bitte zur Impfung mitbringen, es handelt sich nicht um ein Anmeldeformular)

Zulassung zur Impfung im Kanton Basel-Landschaft

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Impfpriorisierung gültig bis 13.04.2021 (PDF)

Die Impfempfehlung seitens Bund (EKIF und BAG) definieren verschiedene Zielgruppen für die Impf-Reihenfolge.

An erster Stelle sind besonders gefährdete Personen (BGP). Diese werden wiederum unterteilt und priorisiert, falls wie aktuell gegeben, nur eine beschränkt verfügbare Impfstoffmenge vorhanden ist:

1a) Personen ab dem Alter von 75 Jahren sollen prioritär Zugang zur Impfung erhalten.
1b) Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko gemäss ärztlichem Attest
1c) Personen im Alter von 65–74 Jahren

Parallel dazu priorisiert wird das Gesundheitspersonal (Gruppe 2) mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von BGP. Diese sind wiederum unterteilt in:

  • Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt auf der IPS/IMS, auf Stationen für Covid-19 Patienten und auf der Notfallaufnahme
  • Rettungs- und TransportsanitäterInnen sowie Zivilschutz, Zivildienstleistende und Militärpersonal die in APHs beschäftigt, bei Krankentransport oder in oben genannten Spitalstationen eingesetzt sind.
  • Behindertenheime, Spitalstationen mit hohem Anteil BGP mit höchstem Risiko
  • Übriges Gesundheits- und Betreuungspersonal mit Patientenkontakt

Bereits vorregistrierte Personen mit chronischer Erkrankung und solche über 50 Jahren werden prioritär nach absteigendem Alter geimpft. Anschliessend werden alle Gruppen (16-49 Jahre) zusammengefasst und die Termine nach Eingangsdatum der Vorregistrierung vergeben.

Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenversicherung (Grundversicherung) abgeschlossen haben, können sich gemäss Impfempfehlungen in der Schweiz impfen lassen. Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei den kantonalen Stellen.

Schweizer Staatsangehörige im Ausland, die über keine obligatorische Krankenversicherung in der Schweiz verfügen, sollen die Impfung am Wohnsitz im Ausland gemäss den dort geltenden Regelungen vornehmen.

Solange nicht genügend Impfdosen für die ganze Schweizer Bevölkerung vorhanden sind, ist die Covid-19-Impfung Personen mit Wohnsitz in der Schweiz vorbehalten.

Anmeldung

Sie können sich unter https://bl.impfung-covid.ch/ anmelden. Sobald Sie für eine Impfung zugeteilt wurden, kontaktieren und informieren wir Sie per SMS oder telefonisch über Ihre Termine. Anmeldungen per E-Mail oder per Post können nicht berücksichtigt werden.

Nur Personen mit Wohnsitz in BL, können Sich zurzeit in den Impfzentren impfen lassen.

Die Planung und Organisation der Impfung ist kantonal unterschiedlich. Hier im Kanton Basel-Land können Sie sich elektronische Vorregistrierung. Unter https://bl.impfung-covid.ch/ haben Sie die Möglichkeit sich anzumelden.

Dabei können sich alle Personen anmelden.

Nein

Sie können sich jederzeit für eine Impfung registrieren. Sie werden anschliessend via SMS für Ihren Impftermin aufgeboten.

Ja, andere Personen (Arztpraxis, Treuhänder, Verwandte usw.) können für Sie eine Anmeldung vornehmen.

Wenden Sie sich mit medizinischen Fragen an die BAG Infoline: 058 377 88 92

Nein

Nein, der Impfstoff kann aus logistischen Gründen nicht gewählt werden. Wir stellen aber sicher, dass Sie bei der ersten und bei der zweiten Impfung denselben Impfstoff erhalten.

Anfahrt zum Impfzentrum

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Geimpft wird momentan in den  drei kantonalen Impfzentren in Muttenz (Impfzentrum Mitte), Lausen (Impfzentrum Ost) und Laufen (Impfzentrum West).

 

Öffnungszeiten Impfzentren:

Mo - Fr: 08:30 - 20:30 (Impfungen im Drei-Schicht-Betrieb)

Während dem Auffahrts-Wochenende wird am Donnerstag und Freitag, 13. und 14. Mai, auch geimpft.

Die Öffnungszeiten können sich, je nach Impfstoffverfügbarkeit, ändern.

 

Das Impfzentrum Mitte Muttenz befindet sich an der Stegackerstrasse 12 in Muttenz.

Anreise mit dem öV ab Bahnhof Muttenz:

Nehmen Sie den Bus B47 (Richtung Bottmingen, Schloss) oder B63 (Richtung Dornach, Bahnhof) bis zur Haltestelle Kriegacker. Steigen Sie dort aus und folgen Sie der Kriegackerstrasse für weitere 300m und biegen dann nach rechts in die Stegackerstrasse ein. Das Impfzentrum befindet sich nach ca. 170m auf der rechten Seite an der Stegackerstrasse 12.

 

Das Impfzentrum Ost Lausen befindet sich am Schelligackerweg 6 in Lausen.

Anreise mit dem öV ab Bahnhof Lausen Nord:

Nehmen Sie den Bus B78 (Richtung Lausen, Stutz) bis zur Haltestelle Stutz. Steigen Sie dort aus und folgen Sie der Strasse bis zum Kreisel. Biegen Sie am Kreisel links ab und nach ca. 50m links in die Stutzstrasse ein. Das Impfzentrum befindet sich nach ca. 150m auf der rechten Seite in der Merzweckhalle am Schelligackerweg 6.

 

Das Impfzentrum West in Laufen befindet sich am Standort des Spital Laufen an der Lochbruggstrasse 43a in Laufen.

Anreise mit dem öV ab ab Bahnhof Laufen:

Ab dem Bahnhof Laufen verkehrt in regelmässigen Abständen ein Shuttlebus zum Impfzentrum. Der Weg zur Haltestelle für den Shuttlebus ist beschildert.

Das Impfzentrum West ist in auch zu Fuss erreichbar. Vom Bahnhof Laufen (von den Gleisen kommend) biegen Sie rechts in die Naustrasse in Richtung «Kulturzentrum Alts Schlachthuus» ein und folgen dieser Strasse bis über die Birsbrücke. Nach dem Spielplatz biegen Sie links in die Amthausgasse ein und überqueren den grossen Amthausparkplatz. Einige Treppenstufen führen Sie an die Baselstrasse, die Sie beim Ricola-Verwaltungsgebäude überqueren. Gleich rechts am Gebäude vorbei führt Sie ein Durchgangsweg in die Lochbruggstrasse, von wo aus Sie das Spitalgebäude bereits sehen können. Folgen Sie der Ausschilderung zum Impfzentrum.

Anreise mit dem Auto:

Aufgrund der vor Ort stark eingeschränkten Parkplatzsituation ist der Parkplatz an der Wahlenstrasse 81 in Laufen für die Anfahrt mit dem Auto vorgesehen. Von dort aus verkehrt ein Shuttle-Bus alle 20 Minuten zwischen dem Parkplatz an der Wahlenstrasse und dem Impfzentrum. Aus diesem Grund muss für die Anreise mit dem Auto mit zusätzlichen 30 Minuten gerechnet werden.

 

Schauen Sie für weitere öV-Verbindungen direkt auf der SBB-Seite nach.

Bei den Impfzentren in Muttenz und Lausen sind Parkplätze verfügbar. Für das Impfzentrum West in Laufen verkehrt alle 20 Minuten ein Shuttlebus zwischen Parkplatz (Wahlenstrasse 81) und Impfzentrum. Bitte rechnen Sie für das zusätzlich ca. 30 Minuten ein.

Fragen zum Impfzentrum

Ja, alle Impfzentren sind behindertengerecht und rollstuhlgängig. In den Impfzentren stehen auch Rollstühle zur Verfügung. Vorgängige Reservationen für diese sind nicht nötig. Weisen Sie das Sicherheitspersonal an den Eingängen entsprechend auf Ihre Mobilitätseinschränkung hin. In jedem Impfzentrum sind zusätzlich ausgebildete Sanitäter vor Ort, welche Ihnen helfen können.

Im ganzen Impfzentrum gilt eine Maskenpflicht.

Bringen Sie das ausgefüllte Gesundheitsdokument, die Krankenkasse- und Ihre Identitätskarte oder Pass mit. Bringen Sie (sofern vorhanden) bei der zweiten Impfung Ihr Impfbüchlein mit, damit die Impfung eingetragen werden kann.

Gehören Sie zur Gruppe «Erwachsene mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko», müssen Sie das vom Arzt unterzeichnete, ärztliche Attest zur Impfung mitbringen.

Falls Sie seit Februar 2020 einmal positiv auf Covid-19 getestet wurden, bringen Sie bitte eine Kopie des positiven PCR/Antigentest mit.

Erscheinen Sie pünktlich zu Ihrem Termin am Empfang im Impfzentrum. Treffen Sie bitte nicht zu verfrüht oder verspätet ein. Sie werden dann durch den gesamten Impfprozess geleitet.

Sie dürfen eine Begleitperson zum Termin mitbringen, diese wird jedoch nicht geimpft.

Die Sicherheit ist durch zwei separate Komplexe mit separaten Parkplätzen, Eingänge und Personenlenkungen gewährleistet.

Aufgrund klar definierter Logistikprozesse und agiler Planung gibt es grundsätzlich kaum Restdosen. Sollten dennoch am Ende des Tages Impfdosen übrig sein, werden diese für das Gesundheitspersonal in der Abklärungs- und Teststation gemäss Prioritätenliste verwendet. Deshalb macht es keinen Sinn, die Impfzentren am Abend bezüglich der Verimpfung von Restdosen aufzusuchen.

Es ist nicht möglich, individuelle Impf-Termine zu vereinbaren. Für die Fahrt zu den Impfzentren und zurück empfehlen wir, sich mit einem Taxi- oder Fahrdienst in Verbindung zu setzen, bspw. der KKB (Koordinationsstelle Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen beider Basel, www.kkb-basel.ch).

Kommen Sie trotzdem rasch möglichst noch am gleichen Tag vorbei. Es kann zu Wartzeiten kommen.

Aus organisatorischen Gründen ist es nicht möglich für die zweite Impfung das Impfzentrum zu wechseln, die zweite Impfung findet immer im selben Impfzentrum wie die Erstimpfung statt. Ausnahmen können keine gemacht werden.

Fragen zum Impfprozess

Das BAG empfiehlt seit 14.04.2021 nur eine Impfung nach durchgemachter Covid-19 Infektion. Wenn Sie sonst gesund sind:  6 Monate nach durchgemachter Covid-19 Infektion eine Impfung. Wenn Sie eine Person mit einem erhöhten gesundheitlichen Risiko sind: nach 3 Monaten eine Impfung. Wenn Sie unter einer Immunsuppression stehen (laufende Chemotherapie, Behandlung mit hochdosiert Kortison >50mg, nach Organtransplantation, Knochenmark- oder Stammzellentransplantation, Behandlung einer rheumatischen Erkrankung mit Biologica): nach 3 Monaten erste Impfung, nach 4 Monaten zweite Impfung.

Bei Ihrem ersten Impftermin werden Sie normal im Impfzentrum erscheinen. Ihre Personalien werden überprüft, dabei wird untersucht, ob Sie auch wirklich einen Termin haben. Bei erfolgreicher Überprüfung erhalten Sie einen Fragebogen, welche Sie alleine oder Mithilfe des Personals im Impfzentrum ausfüllen werden. Anschliessend werden Sie aufgeboten für Ihre erste Impfung. Nach Ihrer Impfung werden Sie gebeten 15min im Aufenthaltsraum zu warten, dies soll sicherstellen, dass alles in Ordnung ist. Nach 15 Minuten dürfen Sie das Impfzentrum wieder verlassen.

Der 2. Impftermin erfolgt identisch. Sie müssen erneut einen Fragebogen ausfüllen (analog zum 1. Impftermin). Melden Sie uns dabei bitte schwerwiegende Nebenwirkungen, die nach der ersten Impfung aufgetreten sind. Am Ende, sofern Sie Ihr Impfbüchlein dabei haben, werden wir das Impfbüchlein zurückbehalten, die Eintragungen vornehmen und Sie erhalten Ihr Impfbüchlein auf dem Postweg zugestellt. Sie erhalten zusätzlich einen schriftlichen Impfnachweis (Ausdruck) am Check Out.

Wenn Sie nur einmal geimpft werden müssen nach durchgemachter Covid-19 Infektion, dann wird im Impfbüchlein und auf dem Impfnachweis ein entsprechender Hinweis gemacht, damit Sie bei Auslandreisen keine Probleme bekommen.

Aufgrund klar definierter Logistikprozesse und agiler Planung gibt es grundsätzlich kaum Restdosen. Sollten dennoch am Ende des Tages Impfdosen übrig sein, werden diese für das Gesundheitspersonal in der Abklärungs- und Teststation gemäss Prioritätenliste verwendet. Deshalb macht es keinen Sinn, die Impfzentren am Abend bezüglich der Verimpfung von Restdosen aufzusuchen.

Zurzeit befinden sich einzelne Arztpraxen in einem Pilotversuch. Sobald dieser Pilotversuch abgeschlossen ist, werden die Erkenntnisse analysiert und das weitere Vorgehen besprochen.

Abmelden

Im SMS mit den Impftermine können Sie selber unter 'Termine verwalten' Ihre Termine verschieben. Es ist möglich, dass Sie wieder die gleichen Termine erhalten. Probieren Sie in diesem Fall die Terminverschiebung nochmals ein paar Tage später, Sie sollten dann Termine an anderen Tagen erhalten. Falls dies auch nicht klappen sollte, nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Nebenwirkung und Haftung

Die in der Schweiz eingesetzten Impfstoffe sind sicher und wirksam. Wie bei allen Medikamenten können Impfstoffe Nebenwirkungen verursachen. Sie sind meistens mild und von kurzer Dauer.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:

  • Reaktion an der Einstichstelle wie Schmerzen, Rötungen und Schwellungen
  • Kopfschmerzen, Müdigkeit
  • Muskel- und Gelenkschmerzen
  • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber

Sehr selten kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu einer allergischen Reaktion. Eine solche Reaktion tritt meist unmittelbar nach der Impfung auf und kann gut behandelt werden. Bei Personen, bei denen bereits schwere allergische Reaktionen aus der Vergangenheit bekannt sind, müssen im Fall einer Impfung entsprechende begleitende Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden.

Abgesehen von allergischen Reaktionen gibt es bisher weder in den Studien noch bei den seit der Zulassung geimpften Personen Auffälligkeiten bezüglich schwerer Nebenwirkungen. Fachleute beobachten mögliche Hinweise genau.

Schwere Nebenwirkungen sind meldepflichtig. Die Meldestelle bei Swissmedic prüft die Meldungen und leitet bei Auffälligkeiten (z.B. Häufung von bestimmten Meldungen) die Überprüfung des Zusammenhangs mit der Impfung ein.

Nein. Sie können durch Verabreichung des Impfstoffes nicht am neuen Coronavirus erkranken. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren.

Sie können sich impfen lassen, wenn Sie eine Allergie auf Nahrungsmittel, Pollen, Hausstaubmilben, Tiere, Insektengift, Latex oder andere Medikamente als die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna haben. Auch wenn Sie in der Vergangenheit schwer auf einen anderen Impfstoff oder ein Medikament reagiert haben, können Sie sich impfen lassen. Denn jeder Impfstoff und jedes Medikament haben unterschiedliche Bestandteile, die nicht immer zu einer allergischen Reaktion führen.

Bei jeder Impfung gilt: Alle Personen stehen nach der Impfung mindestens 15 Minuten unter Beobachtung. Falls eine schwere allergische Reaktion auftritt, kann so eine sofortige Behandlung sichergestellt werden.

Eine Covid-19-Impfung ist nicht empfohlen, wenn Sie eine schwere bestätige Allergie auf einen Bestandteil eines Impfstoffes haben.

Denn starke allergische Reaktionen traten vor allem bei Personen mit schweren bestätigten Allergien auf. Beim Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurden allergische Reaktionen wahrscheinlich durch Polyethylenglycol (PEG) ausgelöst. Polyethylenglycol (PEG) ist im Pfizer/BioNTech-Impfstoff sowie auch im Moderna-Impfstoff enthalten. Starke allergische Reaktionen sind jedoch sehr selten.

Bei Fragen oder Unklarheiten ist eine Beratung durch den zuständigen Arzt/die zuständige Ärztin empfohlen.

Weitere Informationen finden Sie unter aha! Allergiezentrum Schweiz.

Auch bei der Covid-19-Impfung kommen die üblichen Haftungsregeln wie bei anderen Arzneimitteln bzw. Impfstoffen zur Anwendung. Bei Impfschäden in Frage kommt eine Haftung des Impfstoffherstellers (Produktehaftpflicht), der impfenden Stelle (Auftragshaftung oder Staatshaftung) sowie subsidiär des Bundes.

Eine Entschädigung für Impfschäden durch den Bund kann nur bei Impfungen erfolgen, wenn diese behördlich empfohlen oder angeordnet waren. Aber eine Entschädigung wird durch den Bund nur gewährt, wenn der Schaden nicht anderweitig gedeckt wird («subsidiäre Haftung»). Das heisst: Eine geschädigte Person hat nur dann Anspruch auf eine Entschädigung, wenn der Schaden nicht bereits zum Beispiel durch den Impfstoffhersteller (Produktehaftung), die impfende Person (Arzthaftung) oder eine Versicherung (Sozial- oder Privatversicherung) gedeckt wurde.

Die Entschädigung durch den Bund will damit die Folgen für Betroffene mildern, wenn Dritte (bspw. impfende Person, Hersteller) nicht haften. Dieser Anspruch auf Entschädigung durch den Bund wird grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite Entschädigung und Genugtuung bei Impfschäden.

Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Haben Sie nach einer Woche immer noch Nebenwirkungen oder werden die Nebenwirkungen schlimmer? Fühlen Sie sich nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder bemerken Sie ein paar Wochen nach der Impfung etwas Ungewöhnliches? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Unerwartete oder schwere Nebenwirkungen müssen gemeldet werden. Die Meldung von möglichen Nebenwirkungen sollte, wenn immer möglich, über die impfende Fachperson oder Ihren Arzt / Ihre Ärztin erfolgen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben, dass Einzelpersonen Nebenwirkungen direkt im Meldesystem von Swissmedic erfassen können, wobei die Koordination mit dem Arzt / der Ärztin empfohlen wird.

Um mögliche Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung frühzeitig zu erkennen, gibt es in der Schweiz und auch international ein aufeinander abgestimmtes Meldesystem. Swissmedic ist zuständig für das Meldesystem. Die Impfstoffhersteller sowie Fachpersonen können im Meldesystem Nebenwirkungen angeben. Die Meldungen werden dann rasch und genau analysiert. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Impfung und den Nebenwirkungen werden Massnahmen ergriffen. Die Massnahmen erfolgen in Rücksprache mit den Impfstoffherstellern sowie in enger Zusammenarbeit zwischen Swissmedic und dem BAG. Mögliche Massnahmen sind eine Einschränkung der Indikationen, ergänzende Hinweise zur Handhabung oder einen Rückzug des Impfstoffes. Ein Rückzug des Impfstoffes geschieht jedoch sehr selten.

Akute gesundheitliche Probleme können jederzeit auftreten. Nach einer Impfung kann es auch zu gesundheitlichen Beschwerden kommen, welche nicht in Zusammenhang mit der Impfung stehen.

Nein, es hängen nicht alle gesundheitlichen Vorfälle, die kurz nach einer Impfung auftauchen, mit der Impfung zusammen. Akute gesundheitliche Probleme können jederzeit auftauchen. Dies manchmal auch in direktem zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Vorfälle eine Folge der Impfung sein müssen. Das Risiko einer schweren Nebenwirkung durch die Impfung ist deutlich kleiner als das Risiko einer Komplikation durch das Coronavirus, vor welchem die Impfung schützt.

Aktuell werden prioritär Personen geimpft, die älter sind und/oder eine oder mehrere chronische Krankheiten haben. Denn diese Personen haben ein erhöhtes Risiko, schwerwiegend am Coronavirus zu erkranken. Unabhängig von der Impfung, ist bei älteren und kranken Personen mit gesundheitlichen Vorfällen zu rechnen. Diese Personen haben ein erhöhtes Risiko, eines natürlichen Todes aufgrund ihres Alters oder aufgrund ihrer Vorerkrankungen zu sterben.

Isolation und Quarantäne

In der Quarantäne bleibt man zu Hause und vermeidet den Kontakt zu anderen Menschen. Eine Person, die mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt stand, muss in Quarantäne. Dadurch kann sie vermeiden, dass sie andere Personen unwissentlich ansteckt.

Weitere Informationen zur Quarantäne finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Wer positiv auf das neue Coronavirus getestet wurde, muss in Isolation. Isolation bedeutet, dass man zu Hause bleibt und jeglichen Kontakt zu anderen Menschen vermeidet.

Genauere Informationen finden Sie in der Anweisung zur Isolation sowie auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Das BAG gibt dabei auf die Frage die folgende Antwort:

Ein negatives Testergebnis hebt die Quarantänepflicht nicht auf. Unter bestimmten Bedingungen kann es die Quarantäne ab dem 7. Tag verkürzen. Informationen dazu finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Ein negatives Testergebnis hebt die Quarantäne nicht grundsätzlich auf, weil es nach der Infektion es einige Tage dauert, bis das Virus nachgewiesen werden kann. Das Virus muss sich im Rachen zuerst genügend vermehren, damit es bei einem Rachenabstrich ersichtlich ist.

Es ist daher möglich, dass Sie das Virus zum Zeitpunkt des Tests bereits in sich tragen. Weil es sich aber noch nicht ausreichend vermehrt hat, lässt es sich noch nicht nachweisen. In einem solchen Fall würde der Test erst einige Tage später ein positives Testergebnis anzeigen.

Um andere Menschen zu schützen, müssen Sie daher auch bei einem negativen Testergebnis in Quarantäne gehen.

Nein. Der Zweck der Quarantäne besteht darin, Übertragungsketten des neuen Coronavirus zu unterbrechen. Daher sollten Sie den physischen Kontakt mit anderen Personen während der Quarantänezeit vermeiden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass soziale Kontakte übers Telefon oder via Skype verboten sind.

Für Kinder gilt folgende Ausnahme: Ihr Kind darf während der Quarantäne für eine kurze Zeit nach draussen gehen. Dabei ist es aber verboten, dass Ihr Kind Kontakt zu Personen ausserhalb der Familie hat.

Lesen Sie die Anweisungen des BAG in Bezug auf Isolation und Quarantäne unter folgendem Link und halten Sie sich konsequent daran.

Der Kanton Basel-Landschaft hält sich an die Angaben des BAG. Die Antwort des BAG finden Sie unter diesem Link.

Kann ich mich in ein Nachbarland begeben, um dort Einkäufe zu tätigen, Angehörige zu besuchen oder zum Arzt zu gehen, ohne dass ich in Quarantäne gehen muss?
Dies hängt davon ab, ob die besuchte Region oder das besuchte Bundesland zum Zeitpunkt Ihrer Rückreise in die Schweiz auf der BAG-Liste der Risikoländer steht:

Wenn das Gebiet auf der Liste steht, dann müssen Sie bei der Rückkehr in Quarantäne, ausser Sie gehören zu den Personen, die von der Quarantänepflicht ausgenommen sind. Beispielsweise, weil Sie aus einem wichtigen medizinischen oder geschäftlichen Grund reisen, der sich nicht verschieben lässt. Informationen finden Sie auf der Seite Einreise in die Schweiz.

Wenn das Gebiet nicht auf der Liste steht, müssen Sie bei der Rückkehr in die Schweiz nicht in Quarantäne.

Beachten Sie: Auch das Nachbarland kann aufgrund der Corona-Pandemie spezifische Einreisebestimmungen haben. Klären Sie am besten direkt beim Zielland, welche Bestimmungen aktuell gelten.

Informieren Sie sich auf der Seite Isolation und Quarantäne. Dort finden Sie Antworten auf Ihre Frage.

Als «enger Kontakt» gilt ein persönlicher Kontakt, bei dem Sie sich mit dem Coronavirus anstecken konnten.

Die genaue Erklärung und konkrete Beispiele finden Sie auf der Seite Isolation und Quarantäne

Falls Ihr Kind engen Kontakt mit einer erkrankten Person hatte, muss es in Quarantäne gehen. Eine solche Quarantäne dauert 10 Tage ab dem Datum des letzten Kontakts mit der ansteckenden Person.

Ihr Kind darf während der Quarantäne keinen Kontakt zu anderen Personen ausserhalb der Familie haben. Lesen Sie in diesem Fall die Seite Isolation und Quarantäne aufmerksam durch und halten Sie sich an die Anweisungen.

Eine Verkürzung der Quarantäne ab dem 7. Tag ist unter bestimmten Bedingungen möglich.

Die kantonalen Behörden beurteilen jeden Fall einzeln. Danach entscheiden sie, ob die Kinder der Klasse in Quarantäne müssen oder nicht.

Vorgehen nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person

Sie können in den folgenden Tagen ansteckend werden, ohne es zu merken. Wie Sie sich nun verhalten sollen, hängt davon ab, ob die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend war und ob der Kontakt eng war. Folgen Sie den Anweisungen unter Vorgehen nach Kontakt mit einer positiv getesteten Person.

Personen, die engen Kontakt mit einer positiv getesteten Person hatten, müssen in Quarantäne. Lesen Sie die Seite Isolation und Quarantäne aufmerksam durch.

Falls bei Ihnen Krankheitssymptome (Kurzatmigkeit, Husten, Fieber) auftreten, rufen Sie umgehend Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt an, um die nötigen Schritte zu besprechen.

Das neue Coronavirus kann sehr unterschiedliche Krankheitssymptome zeigen.

Die häufigsten Symptome sind:

  • Symptome einer akuten Atemwegserkrankung (Halsschmerzen, Husten (meist trocken), Kurzatmigkeit, Brustschmerzen)
  • Fieber
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns

Zudem sind folgende Symptome möglich:

  • Kopfschmerzen
  • Allgemeine Schwäche, Unwohlsein
  • Muskelschmerzen
  • Schnupfen
  • Magen-Darm-Symptome (Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen)
  • Hautausschläge

Falls Sie aufgrund einer Infektion mit dem neuen Coronavirus in Isolation oder nach einem engen Kontakt mit einer infizierten Person in Quarantäne müssen, finden Sie die Antwort auf der Seite Isolation und Quarantäne.

Die Quarantäne- und Isolationsanweisungen bleiben bis auf Weiteres bestehen und müssen eingehalten werden. Denn heute ist noch nicht klar, ob und wie gut die Impfung auch eine Übertragung des Coronavirus verhindert. Das Ziel ist jedoch, dass in Zukunft, Anpassungen gemacht werden können. Dies ist abhängig davon ob und wie gut die Impfung eine Übertragung des Coronavirus verhindert, wie viele Personen geimpft sein werden und ob die Fallzahlen zurückgehen.

Die Teststrategie bleibt vorerst wie gehabt bestehen. Denn eine Impfung garantiert nie einen hundertprozentigen Schutz. Es ist möglich, dass Sie trotz der Impfung am neuen Coronavirus erkranken. Mit der Covid-19-Impfung ist die Chance höher, dass Sie keinen schweren Krankheitsverlauf haben.

Ja, unbedingt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Auch wenn eine Impfung vor einer Erkrankung schützt, ist heute noch nicht klar, ob und wie gut sie eine Übertragung des Coronavirus verhindert.

Ausnahme: Wenn Sie vollständig geimpft sind, können Sie bei einem privaten Treffen mit anderen vollständig geimpften Personen auf das Abstandhalten und Maskentragen verzichten. Vollständig geimpft bedeutet, eine Person hat beide Impfdosen erhalten und im Anschluss an die zweite Impfung sind 14 Tage vergangen.

  

Kontakt

Kontaktformular (keine Impfanmeldung über das Kontaktformular möglich!)

Infoline für Vor-Registrierung
058 387 77 07

Infoline BAG Covid-19-Impfung (Auskünfte genereller Natur, keine Auskunft zu Terminen):
058 377 88 92

www.bag-coronavirus.ch/impfung

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