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Religionen

Grundlagen

In der Schweiz sind die Kantone zuständig für die Regelung des Verhältnisses zwischen Kirche und Staat. In der Region Basel gibt es rund 470 religiöse Gruppierungen und Kirchgemeinden. Über die Hälfte der Baselbieter Bevölkerung ist Mitglied einer der drei anerkannten Landeskirchen: die Evangelisch-reformierte Kirche, die Römisch-katholische Kirche und die Christkatholische Kirche. Andere Religionsgemeinschaften können die kantonale Anerkennung beantragen. Zurzeit gibt es jedoch keine anerkannten Religionsgemeinschaften im Kanton Basel-Landschaft. Der Staat hat sich nicht in das religiöse Leben seiner Einwohnerinnen und Einwohner einzumischen, Glaubensinhalte sind Privatsache. Die Aufgabe des Staates ist es hingegen, für die Wahrung des religiösen Friedens im Rahmen der Rechtsordnung zu sorgen.

Bei religionsspezifischen Fragen im Zusammenhang mit Integration können Sie den Fachbereich Integration oder die Koordinationsstelle für Religionsfragen jederzeit kontaktieren.

Kooperationen

Koordinationsstelle für ReligionsfragenSie arbeitet in beratender Funktion an der Schnittstelle Verwaltung, Politik, Religionsgemeinschaften und Bevölkerung. Sie hat die Aufgabe, religiöse Phänomene zu verstehen und in den gesellschaftlichen Rahmen einzuordnen. Die Kontaktpflege mit einzelnen Religionsgemeinschaften und religiösen Dachverbänden ist zentral.

INFOREL - Information Religion: INFOREL ist eine virtuelle Informationsstelle, die in ihrer Art schweizweit einmalig ist. Sie bietet unentgeltlich differenzierte und unabhängige Informationen über Religionen und weltanschauliche Bewegungen. Ziel des Vereins ist es, mittels empirischer Herangehensweise das Wissen über Religionen und religiöse Bewegungen in der Öffentlichkeit zu erweitern und zu vertiefen. Ihre umfangreiche Informationsplattform will der breiten Öffentlichkeit, den Medien sowie staatlichen und akademischen Einrichtungen weisungsunabhängig Auskünfte zu den Themenbereichen Religionen und Weltanschauungen vermitteln.

Religion im Schullalltag

Der Neutralitätspflicht zum Trotz bewegt sich die Schule im Spannungsfeld nicht immer widerspruchsfreier Grundrechte und religiöser Fragen. So garantiert die Bundesverfassung einerseits den Anspruch aller Menschen auf Gleichbehandlung und andererseits die Religionsfreiheit jedes Einzelnen. Dieses Spannungsfeld verweist auf die Frage, in welchem Umfang religiöse Überzeugungen und Haltungen von Kindern und deren Erziehungsberechtigten den Bildungsauftrag der Schule relativieren können. Konflikte kann aber auch das Spannungsfeld zwischen dem Erziehungs- und Obhutsrecht der Erziehungsberechtigten einerseits und dem Bildungs-, Erziehungs- und Integrationsauftrag der Schule andererseits hervorrufen.

Die Handreichung "Gelebte Religion und Schulalltag" soll den Schulräten, Schulleitungen, Lehrpersonen sowie den Erziehungsberechtigten Sicherheit im Umgang mit diesen Spannungsfeldern vermitteln.

Runder Tisch der Religionen

Der Runde Tisch der Religionen wurde 2007 gegründet und trifft sich viermal jährlich. Er setzt sich aus mandatierten Mitgliedern von 2 religiösen Dachverbänden und 13 weiteren Kirchen und Religionsgemeinschaften zusammen: Die in den beiden Basel öffentlichrechtlich anerkannten sowie die in Basel-Stadt kantonal anerkannten Gemeinschaften, die beiden Dachverbände Evangelische Allianz und Basler Muslim Kommission, die Serbisch-orthodoxe Kirche, die Islamische Gemeinschaft Bosniens, der Hindutempel Basel und die Baha’i-Gemeinde. Der Koordinator für Religionsfragen, Dr. David Atwood, leitet den Runden Tisch. Die Mitglieder diskutieren gemeinsam aktuelle Fragen und Problemstellungen aus Verwaltung und Politik sowie Anliegen von Religionsgemeinschaften und Bevölkerung. Die Integrationsfachstellen der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft bilden die Trägerschaft.

Woche der Religionen

Seit 2007 führt der Verein Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS die nationale Woche der Religionen durch. Jeweils Anfang November wird an zahlreichen Begegnungsanlässen und Veranstaltungen die religiöse Vielfalt in der Schweiz aufgezeigt. Die beiden Basel feiern die Eröffnung der Woche der Religionen seit 2009 gemeinsam. Der Anlass findet abwechselnd im Kanton Basel-Stadt und Basel-Landschaft statt. Die übrigen Veranstaltungen werden vom Verein Interreligiöses Forum Basel IRF und weiteren religiösen und interreligiösen Institutionen organisiert.

Dateien Religionen

Dateien Religionen
Typ Titel Bearbeitet
Datei PDF document RTdR JB2015 08.11.2017
Datei PDF document RTdR JB2016 08.11.2017
Datei PDF document RTRelLeitprinzipien 08.11.2017

Weitere Informationen.

Kontakt

Fachbereich Integration

Amtshausgasse 7
4410 Liestal
Tel. 061 552 66 53
 

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