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Integrationspolitik und gesetzliche Grundlagen

Die Schweizerische Integrationspolitik ist geprägt durch die Formel «Fördern und Fordern».

Damit ist gemeint, dass zum einen die Schweiz Integrationsbedingungen anbieten muss, welche die Integration der Ausländerinnen und Ausländer überhaupt erst ermöglichen. Zum andern müssen sich aber auch die Zugewanderten selbst aktiv um ihre Eingliederung bemühen. Integration betrifft demnach alle und liegt in der Verantwortung aller, erfordert Verständnis und Lernbereitschaft von Einheimischen und Zugewanderten gleichermassen. Dazu bedarf es eines Klimas der Anerkennung und des gegenseitigen Respekts, denn nur so lassen sich das friedliche Zusammenleben und der gesellschaftliche Zusammenhalt stärken. Ein erfolgreiches Zusammenleben ist nur dann möglich, wenn keine Bevölkerungsgruppe benachteiligt wird. Zusammenhalt kann es nur dann geben, wenn die Gesellschaft von gemeinsamen Werten getragen wird. Im Falle der Schweiz sind dies die Werte der Bundesverfassung.
 
Die Integration von Ausländerinnen und Ausländern erfolgt in erster Linie über die Regelstrukturen, d.h. über die Schule, die Berufsbildung, die Arbeitswelt sowie die Institutionen der sozialen Sicherheit.  Es gibt aber nach wie vor Lücken in den Regelangeboten und Personen, die keinen Zugang dazu haben.  Die spezifische Integrationsförderung der Kantone bzw. des Fachbereichs Integration möchte diese Lücken schliessen und Personen darin unterstützen, den Anschluss an die Regelstrukturen zu finden.
 

4 Grundprinzipien

Die Integrationspolitik unseres Landes fusst auf vier Grundprinzipien, die gemeinsam von Bund, Kantonen und Gemeinden erarbeitet wurden.
 

Chancengleichheit

Einheimische und zugewanderte Personen sind gleichwertige Mitglieder der Gesamtgesellschaft und haben Anspruch auf die in der Verfassung verankerten Grundrechte. Der Schutz vor Diskriminierung und Ausgrenzung ist integraler Bestandteil der Integrationspolitik. Der Staat stellt sicher, dass die von ihm erbrachten Leistungen für alle Personen zugänglich sind.
 

Einforderung der Eigenverantwortung

Jede in der Schweiz wohnhafte Person hält sich an das Recht und an die öffentliche Ordnung, strebt finanzielle Unabhängigkeit an und achtet auf die kulturelle Vielfalt des Landes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner. Dies bedingt eine aktive Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Realität in der Schweiz sowie eine Respektierung aller Mitglieder der Gesellschaft. Personen, die sich nicht an dieses Grundprinzip halten oder Integration aktiv behindern, müssen mit Sanktionen rechnen.
 

Potentiale nutzen

Die Förderung der Integration wird als eine Investition in die Zukunft einer liberal verfassten Gesellschaft betrachtet. Deren erfolgreiche Gestaltung ist auf den Beitrag aller Personen angewiesen.
 

Vielfalt

Der Staat verfügt über eine entsprechend flexible, den jeweiligen Begebenheiten angepasste Integrationspolitik, welche die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Akteure sowie die Migrationsbevölkerung partnerschaftlich mit einbezieht.
 

Weitere Informationen.

Kontakt

Fachbereich Integration

Amtshausgasse 7
4410 Liestal
Tel. 061 552 66 53
 

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