Kurzportrait Zentrum Passwang

Die Familienfreundlichkeit gehört zum Selbstverständnis des Zentrums Passwang. Das Pflegeheim bietet den Mitarbeitenden grosszügige Teilzeitlösungen an.

Bild Legende:

Christine Holzherr vom Personaldienst und Zentrumsleiter Michael Rosenberg. Foto mwb

Das Zentrum Passwang betreibt im solothurnischen Breitenbach zwei regional wichtige soziale Einrichtungen: Das Haus «SANA» bietet Platz für 49 Pensionäre. Hier sind auch mehrere Arzt- und Therapiepraxen sowie die Spitex Thierstein/Dorneckberg integriert. Das Haus «CURA» andererseits bietet Platz für 44 Bewohnerinnen und Bewohner und ist auf die Pflege von demenzkranken Menschen spezialisiert.

Neben der Gesundheit sowie dem Wohlergehen der 93 Pensionärinnen und Pensionäre im Zentrum Passwang sind für Zentrumsleiter Michael­ Rosenberg und Christine Holzherr, Leiterin Personaldienst, auch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden der Mitarbeitenden ausserordentlich wichtig. «Im Zentrum Passwang stehen auf beiden Seiten die Menschen im Mittelpunkt», sagt Michael Rosenberg. Deshalb gehöre auch die Familienfreundlichkeit zum Selbstverständnis des Zentrums Passwang.

Soweit dies mit der Pflege der Pensionäre in Einklang zu bringen ist, wird in allen Arbeitsbereichen auf eine hohe Flexibilität geachtet. Michael Rosenberg ist überzeugt, dass sich nur so eine optimale Betreuung der Pensionäre erzielen lässt und die Mitarbeitenden ihre manchmal auch belastenden Aufgaben zielgerecht erfüllen können. Rund 150 Mitarbeitende – 15 davon sind Auszubildende – verteilen sich auf insgesamt  90 Vollzeit-Stellen. Das berufliche Spektrum reicht von kaufmännischen Angestellten über Küchenpersonal, Fachleute Betriebsunterhalt bis hin zu den klassischen Gesundheitsberufen wie Assistent/in Gesundheit & Soziales (AGS), Fachfrau/-mann Gesundheit (FAGE), Pflegefachfrau/-mann HF bis hin zum Master of Science in Nursing.

Zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses bietet das Zentrum Passwang bereichsübergreifende Praktika an. So arbeitet zum Beispiel der Koch einige Tage in der Demenzabteilung und lernt so eine völlig andere Welt kennen. Laut Christine Holzherr wird diese Praktikumsmöglichkeit rege genutzt. Sie werde als «extrem befruchtend» empfunden.

(Marcel W. Buess, Standpunkt der Wirtschaft, Wirtschaftskammer Baselland)

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