Kurzportrait ISBA AG

ISBA AG Zwingen: Mitarbeitende sollen mitdenken und mitreden

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Der ISBA-Geschäftsführer Philippe Schaer passt sein Unternehmen dem gesellschaft­lichen Wandel an.             Foto mwb

Die in Zwingen domizilierte ISBA AG ist seit ihrer Gründung 1939 ein unabhängiges Familienunternehmen. In den letzten Jahren ist der Betrieb sehr stark gewachsen. Dabei blieben die betrieblichen Strukturen und Rahmenbedingungen aber unverändert.

Philippe Schaer, Enkel des Firmengründers und seit zwei Jahren Geschäftsführer, will seine Firma als attraktive und fortschrittliche Arbeitgeberin positionieren. Für ihn ist klar, dass sich der Betrieb dem gesellschaftlichen Wandel anpassen muss. Und dabei spiele die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine grosse Rolle.

Die bisher relativ starren Arbeitszeiten werden gemäss den Plänen von Philippe Schaer künftig durch Gleit- und Blockzeiten abgelöst. Grundsätzlich sollen alle Mitarbeitenden am Morgen praktisch zur gleichen Zeit beginnen, ab 14 Uhr würde dann eine flexible Handhabung möglich sein, wobei die Montage bei Kunden nach wie vor eigenen Gesetzmässigkeiten und Erfordernissen folgen müsse.

Im Verlauf dieses Jahres wird ein neues Personalreglement in Kraft gesetzt. Im Sinne der Familienfreundlichkeit wird die ISBA AG einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von 5 Tagen einführen. Und der Mutterschaftsurlaub wird neu auf 18 Wochen bei 80 Prozent Lohn angesetzt. Ebenfalls wird es künftig die Möglichkeiten eines Pflegeurlaubs von drei Tagen geben. Zudem will Philippe Schaer auf allen Stufen die Führungstechnik «Management by Objectives» einführen. Die Mitarbeitenden sollen bei den Arbeitsabläufen aktiv mitdenken und mitreden. Die Geschäftsleitung sei offen für neue Ideen und Verbesserungsvorschläge, sagt Schaer.

(Marcel W. Buess, Standpunkt der Wirtschaft, Wirtschaftskammer Baselland)

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