Die Krise

1985 bis 1990 - Die Suche nach der Daseins-Berechtigung

Chronik2

Nachdem Politiker und Fachleute die tiefe Belegung sowie die Führung des Arxhofs öffentlich kritisieren, gerät die Institution ab 1985 unter grossen Druck und gerät in eine substantielle Krise. In der Folge verlässt Direktor René Lötscher den Arxhof, und kurz darauf wird dem therapeutischen Leiter Roberto Lobos gekündigt. Etliche Angestellte zeigen sich solidarisch mit Lobos und kündigen aus Protest ihr Arbeitsverhältnis.

Um den Arxhof entbrennt eine öffentliche Debatte. Da das Krisenmanagement der Regierung nicht die erwarteten Ergebnisse liefert, wird die Institution im Jahr 1989 geschlossen. Bis auf wenige Angestellte der Lehr- und der Dienstleistungsbetriebe werden sämtliche Mitarbeitende entlassen. Die wenigen übriggebliebenen Bewohner werden in andere Institutionen verlegt. Während eines Jahres bleibt der Arxhof geschlossen und die Gebäude des Wohnbereichs werden renoviert.

Die Führung des Arxhof wechselt in der turbulenten Phase zwischen 1988 und 1990 viermal.