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Vom Pult des Direktionsvorstehers: November 2018

Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Abstimmung vom vergangenen Wochenende zur Prämien-Initiative der SP Baselland hat hohe Wellen geworfen. Das Resultat ist mit 54,45 Prozent Nein-Stimmen klar ausgefallen. Die Baselbieterinnen und Baselbieter haben mit Zurückhaltung entschieden und sich nicht beirren lassen. Sie waren nicht bereit, den Kanton Basel-Landschaft durch jährliche Mehrkosten von 75 Millionen Franken für Prämienverbilligungen wieder in die roten Zahlen abrutschen zu lassen.

De facto sind die wachsenden Kosten für die Gesundheit und die damit verbundenen steigenden Krankenkassenprämien das Problem. Dessen ist sich auch der Regierungsrat bewusst. Entsprechend hat er den neu gewonnenen finanziellen Handlungsspielraum bereits im August 2018 für eine angemessene Erhöhung der Prämienverbilligungen um jährlich 12 Millionen Franken genutzt. Thomas Dähler hat es in der Basler Zeitung auf den Punkt gebracht: „Mit blossen Geschenken aus der Kantonskasse lässt sich das Problem nicht lösen. Die Bevölkerung weiss, dass gesunde Kantonsfinanzen Voraussetzung dafür sind, dass der Staat seine Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger erbringen kann. Ob bei den Sozialleistungen, bei der Bildung oder beim Service public allgemein: Für höhere Staatsausgaben nur auf Pump ist die Bevölkerung nicht zu gewinnen.“

Ich weiss, viele Personen und Familien sind im Kanton auf Prämienverbilligungen angewiesen. Der Regierungsrat und damit der Kanton Basel-Landschaft unterstützen diese Personen und treten ihnen gegenüber mit Respekt auf. Das Kantonale Sozialamt arbeitet aktuell an zwei Strategien: Einer Armutsstrategie und einer Sozialhilfestrategie.

Zu einem anderen Thema. Ende September 2018 hat die jährliche Tagung der Interinstitutionellen Zusammenarbeit (IIZ) stattgefunden. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Kantonalen Sozialamt. Unter Interinstitutioneller Zusammenarbeit ist die Zusammenarbeit von verschiedenen Institutionen im Bereich der sozialen Sicherung und Bildung gemeint. Die jährliche IIZ-Tagung dient zum einen dazu, bestimmte Themen innerhalb der IIZ zu diskutieren, aber auch, dass sich die Mitarbeitenden der verschiedenen Institutionen besser kennenlernen und ihr Wissen über die Möglichkeiten der IIZ erweitern und vertiefen können. Mehr dazu finden Sie hier.

Digitalisierung ist nicht neu. Sie hat schon vor Jahrzehnten eingesetzt, als man Steuerungen von Maschinen und Anlagen durch digitale Computer ersetzte. Heute hat die Digitalisierung mit der zunehmenden Vernetzung aber eine neue Qualität erreicht. Sie ist ein Querschnittsthema, das sich wie ein roter Faden durch alle ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Disziplinen hindurchzieht. Digitale Technologien und deren Vernetzung werden tiefgreifende Veränderungen in Wirtschaft, Gesellschaft, ja in allen Bereichen unseres Lebens hervorrufen. René Kilcher, Leiter der Zentralen Informatik, hat im Rahmen des letzten Treffens der Regierung mit dem Kader der Verwaltung die Digitalisierungsstrategie des Kantons Basel-Landschaft vorgestellt. Die Präsentation können Sie hier nachlesen; die Kurzfassung der Landratsvorlage hier. Ich danke René Kilcher bei dieser Gelegenheit herzlich für das interessante und souverän vorgetragene Referat.

Wenn wir gerade bei den Referaten sind: Kürzlich war ich bei der Vereinigung der Basler Ökonomen eingeladen. In meiner gut einstündigen Präsentation zeigte ich den Weg des Kantons Basel-Landschaft zurück zu alter Stärke auf. Mit alter Stärke meine ich die Zeit Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre, als das Baselbiet wiederholt Jahresergebnisse im dreistelligen positiven Millionen-Bereich hatte. Im vergangenen Jahr ist der Kanton nach langer Durststrecke in diese Dimension zurückgekehrt. Die Präsentation ist unter diesem Link angelegt.

An diesem Wochenende beginnt die Adventszeit. Ich werde wie jedes Jahr den Ängeli-Märt in Allschwil besuchen und dabei in die vorweihnachtliche Stimmung eintauchen. Nehmen auch Sie sich etwas Zeit für ihre Familienangehörigen und für sich selber! Entschleunigen Sie Ihren Alltag nach Black Friday und Cyber Monday im Rahmen einer unserer zahlreichen regionalen Vorweihnachtsveranstaltungen. Ich wünsche Ihnen dazu auf jeden Fall viel Vergnügen!

Mit einem freundlichen Gruss
Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich .

Weitere Informationen.

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4410 Liestal

Tel.: 061 552 52 05
E-Mail: fkd@bl.ch

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