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Vom Pult des Direktionsvorstehers: September 2015/2

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Vor rund zwei Wochen habe ich Ihnen weitere Informationen zu den Personalmassnahmen im Rahmen der Finanzstrategie des Regierungsrates in Aussicht gestellt. Nun sind wir einen Schritt weiter. Es ist mir ein Anliegen, Sie – zeitlich vor den Medien – über die wichtigsten Beschlüsse zu orientieren. Der Regierungsrat hat gestern die Lohnkürzung um 1 Prozent beschlossen und an den Landrat überwiesen. Heute um 10 Uhr werden die Medien im Zusammenhang mit der Präsentation der Jahresplanung 2016 entsprechend informiert.

Die gestern beschlossene Lohnkürzung beim Staatspersonal im Umfang von 1 Prozent per 1. Januar 2016 ist eine Massnahme der aus insgesamt 132 Massnahmen bestehenden „Finanzstrategie zur Erreichung eines nachhaltig ausgeglichenen Staatshaushaltes“, welche der Regierungsrat am 8. Juli 2015 vorgestellt hat. Sie ermöglicht im Budget 2016 eine Entlastung von 6 Mio. Franken.

Von der Lohnreduktion betroffen sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons Basel-Landschaft, die in eine der regulären Lohnklassen 1 bis 28 des kantonalen Lohnsystems eingereiht sind, sowie die gewählten kantonalen Magistratspersonen – also auch die Mitglieder des Regierungsrates. Ausserhalb der kantonalen Verwaltung sind insbesondere die Lehrpersonen der Gemeinden ebenfalls von der Lohnreduktion betroffen. Neben dem Basislohn wird auch die kantonale Erziehungszulage um 1 Prozent gekürzt.

Der ordentliche Erfahrungsstufenanstieg per 1. Januar 2016 hingegen wird den Mitarbeitenden des Kantons unter den gesetzlich festgelegten Voraussetzungen weiterhin gewährt. Damit bedeutet die generelle Lohnkürzung um 1 Prozent für einen Teil der Mitarbeitenden keine effektive Lohneinbusse. Weitere Einzelheiten können Sie einem kurzen Folienset entnehmen.

Der Landrat wird im Oktober 2015 über die Umsetzung der Lohnkürzung um 1 Prozent entscheiden.

Der Regierungsrat kommt nicht umhin, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Lohn kürzen zu müssen. Es ist eine Massnahme, welche der Regierungsrat ohne massiven Druck, den Staatshaushalt endlich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, nicht ergreifen würde. Die Gratwanderung zwischen den Zielen „Attraktiver Arbeitgeber mit zufriedenen Mitarbeitenden“ und „Ausgeglichener Staatshaushalt mit effizientem Ressourceneinsatz“ ist schwierig und erfordert auch Entscheide, die von den Mitarbeitenden kritisch aufgenommen werden. Der Regierungsrat hat im Moment keine andere Wahl. Steuererhöhungen sind nicht mehrheitsfähig.

Danke, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FKD trotz der obigen unerfreulichen Nachricht täglich mit grossem Einsatz und Engagement arbeiten und sehr gute Leistungen erbringen. Das freut mich sehr!

Mit einem freundlichen Gruss

Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich zu .

Weitere Informationen.

Kontakt

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4410 Liestal

Tel.: 061 552 52 05
E-Mail: fkd@bl.ch

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