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Vom Pult des Direktionsvorstehers: September 2015/1

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Die Tage werden wieder kürzer, am Morgen ist es zum Teil schon recht frisch. Der Herbst zieht langsam, aber sicher ein. Ich hoffe, dass Sie alle den wunderschönen Sommer geniessen konnten. Sei es zuhause oder bei einer Reise in ein interessantes Land.

Aktuell bin ich mit einigen Mitarbeitenden im Rahmen der Tour Siebedupf im Baselbiet unterwegs. Nach Münchenstein und Bubendorf folgte gestern Abend Sissach, wo wir rund 100 Leute waren. Den Abschluss der Tour Siebedupf wird dann Laufen Ende September bilden. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Gemeinden weitere Informationen und Erklärungen zu den geplanten Regionen und Regionalkonferenzen zu geben. Wie könnten die Regionen aussehen? Wie funktioniert eine Regionalkonferenz? Welches sind mögliche Konferenzthemen? Wo liegt der Nutzen dieser neuen Form von Zusammenarbeit unter den Gemeinden? Falls Sie mehr wissen möchten zu den neuen Regionen, können Sie im Internet des Kantons den Flyer zur Tour Siebedupf lesen oder die Folien durchklicken.

Die gemeinsame Trägerschaft für die Universität Basel durch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen, seit der Kanton Basel-Landschaft Anfang Juli angekündigt hat, dass er den bald zehnjährigen Staatsvertrag überprüfen wolle und eine Reduktion der Kosten der Trägerschaft um 25 Mio. Franken anstrebe. Im Rahmen der Verleihung des Anerkennungspreises der Vereinigung für eine starke Region Basel an den früheren Rektor der Universität, Antonio Loprieno, habe ich die Haltung und die Absicht des Kantons Basel-Landschaft dargelegt und präzisiert. Die genauen Aussagen können Sie meiner Laudatio zu Ehren von Antonio Loprieno entnehmen.

Der Flüchtlingsstrom aus dem Mittelmeerraum ins Zentrum von Europa ist gewaltig. Die Bilder und Schicksale der Menschen auf der Flucht bewegen auch mich. Ich habe die Thematik im diesjährigen Bettagsmandat des Regierungsrates aufgenommen und versucht, das Thema „Flüchtlinge“ etwas differenzierter anzugehen. Trotz differenzierter Sichtweise bedeutet die christliche Verantwortung für mich aber nicht nur die Gewährung von politischem Asyl. Sie liegt vielmehr in der Erkenntnis: Der Fremde ist Dein Nächster. Das ist ein zu tiefst christlicher Gedanke, der auch durch unsere Verfassung gestärkt und getragen wird. Dass wir nicht überall helfen können, ist keine Ausrede dafür, es nicht zu versuchen und es zu tun. Viele Menschen in unseren Kirchen und auch ausserhalb davon setzen sich für Flüchtlinge ein, ganz persönlich und mit grosser Hingabe. All diesen Menschen habe ich im Bettagsmandat im Namen des Regierungsrates für ihr christliches Engagement ein herzliches Dankeschön ausgesprochen.

Heute am späteren Nachmittag wird vor dem Regierungsgebäude eine Demonstration stattfinden gegen die geplante Lohnkürzung bei den Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung. Ich kann nachvollziehen, dass die geplante Lohnkürzung bei Ihnen auf Unverständnis stösst. Aber der Regierungsrat hat keine andere Wahl. Die Kosten in den drei Bereichen Gesundheit, Bildung und Soziales steigen permanent und stark, und die Erträge bei den Steuern brechen nach dem Entscheid der Schweizerischen Nationalbank vom15. Januar 2015 zur Aufhebung der Wechselkursanbindung Franken-Euro regelrecht ein. Die neue Finanzstrategie des Regierungsrates mit ihren 132 Massnahmen weist dem Kanton den Weg. Auf diesem werden wir alle in einer bestimmten Form einen Verzicht leisten müssen. Die kommenden Monate und Jahre werden zu einem veritablen Test für die Reformfähigkeit des Baselbietes werden.

Trotz schwierigem Umfeld und unerfreulichen Nachrichten ist es mir stets ein grosses Anliegen, Ihnen allen für Ihre gute Arbeit und Ihr Engagement zu danken. Sie werden in zwei bis drei Wochen von mir mehr Informationen zu den Personalmassnahmen erhalten. Dies im Zusammenhang mit der Präsentation der Jahresplanung 2016.

Mit einem freundlichen Gruss

Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich zu .

Weitere Informationen.

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