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Vom Pult des Direktionsvorstehers: Juni 2017

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Mitte Juni hat der Landrat der Vorlage zur Stärkung der finanziellen Steuerung (StäfiS) mit deutlichem Mehr zugestimmt. Am 24. September 2017 folgt die Volksabstimmung zu den entsprechenden Änderungen der Verfassung. Es handelt sich dabei weder um eine Sparvorlage, noch um einen Aspekt des Gartenbaus. Vielmehr stärken Landrat und Regierungsrat mit dem neuen Finanzhaushaltsgesetz (FHG) die mittelfristige Planung. Der neue Aufgaben- und Finanzplan (AFP) bildet das Budgetjahr und die drei darauffolgenden Finanzplanjahre verbindlich ab. Die neu eingeführte Schuldenbremse und regelmässig stattfindende Aufgabenüberprüfungen sorgen dafür, dass sich Ausgaben und Einnahmen dauerhaft in der Balance befinden. StäfiS bringt dem Kanton Basel-Landschaft ein vollständig revidiertes Finanzhaushaltsgesetz. Das Baselbiet schliesst damit zu den anderen Kantonen auf und verfügt wieder über moderne finanzpolitische Instrumente. Ich danke an dieser Stelle der Finanzverwaltung unter der Leitung von Roger Wenk für die jahrelangen und guten Vorbereitungsarbeiten im Zusammenhang mit StäfiS.

Anfang Woche haben die Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Landschaft den neuen Leistungsauftrag 2018 - 2021 für die Universität Basel präsentiert. Nach intensiven Gesprächen haben die beiden Regierungen ein umfassendes Verhandlungsergebnis erzielen können. Einerseits wird mit dem neuen Leistungsauftrag die von beiden Trägerkantonen vereinbarte Reduktion der Trägerbeiträge realisiert, ohne dass damit die Leistungsfähigkeit der Universität Basel geschwächt wird. Andererseits verfügt die Universität nun für die nächste Leistungsperiode über die notwendige Planungs- und Handlungssicherheit.

Sicher haben Sie in den Medien und auf den Onlineportalen die entsprechende Berichterstattung verfolgt und den einen oder anderen Kommentar gelesen. Lassen Sie mich deshalb an dieser Stelle nur drei Dinge betonen:

  • Der Kanton Basel-Landschaft steht zur Universität Basel, zum Wirtschafts-, Forschungs- und Innovationsstandort Nordwestschweiz. Das haben wir in der Vergangenheit getan, das werden wir in Zukunft so tun und das müssen wir nicht in jeder aktuellen Diskussion wieder neu beweisen.
  • Kein zweiter Kanton in der Schweiz zahlt freiwillig jedes Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag an eine Universität, die sich nicht im eigenen Kanton befindet. Von den ebenfalls hohen Beiträgen an Investitionen in die Infrastruktur der Universität ganz zu schweigen.
  • Es ist sinnvoll und im Interesse der Universität, wenn sich der Kanton Basel-Landschaft in Zukunft mit dem Präsidium im Universitätsrat stärker einbringt. Baselland nimmt damit eine deutlich aktivere Rolle als Mitträger der Universität Basel wahr.

Das Thema „Verstärkte Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Stadt“ wird nächste Woche mit der gemeinsamen Spitalplanung weiterverfolgt.

Die Beratung der Rechnung 2016 ist gestern im Landrat sehr erfreulich verlaufen. Regierung und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kantons wurden gleichermassen für das Ergebnis ihrer Arbeit gelobt. Diesem Dank schliesse ich mich an. Wenn man den Aspekt der Pensionskasse mal ausblendet, so schreibt der Kanton seit 2015 wieder schwarze Zahlen. Ein Umstand, dem leider zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ich habe grossen Respekt vor Ihrer Arbeit und dem gemeinsam Erreichten. Dafür danke ich Ihnen herzlich. Wir haben die kommende Ferienzeit verdient!

Abschliessend gratuliere ich auf diesem Weg allen 14 Lernenden der Finanz- und Kirchendirektion ganz herzlich zu den ausgezeichneten Leistungen und zum wohlverdienten ersten Erfolg im Berufsleben. Unsere Lernenden können stolz sein auf das, was sie erreicht haben. Und sie können sicher sein, dass ein herausforderndes, aber auch höchst interessantes Berufsleben auf sie wartet! Ich kann allen nur einen Tipp mit auf den weiteren Weg geben: Feiern Sie den Moment, geniessen Sie ein paar Wochen Ferien. Und dann: Bleiben Sie vor allem am Ball!

Nun ist mein Pult aufgeräumt. Die Ferienzeit kann kommen.

Für die bevorstehenden Ferientage wünsche ich Ihnen allen und Ihren Angehörigen viele freudige und entspannte Momente. Geniessen Sie den Sommer!

Mit einem freundlichen Gruss
Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich direkt zu .

Weitere Informationen.

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Rheinstrasse 33b
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Tel.: 061 552 52 05
E-Mail: fkd@bl.ch

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