Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Finanz- und Kirchendirektion / Vom Pult des Direktionsvorstehers: Archiv / Vom Pult des Direktionsvorstehers: Juli 2014

Vom Pult des Direktionsvorstehers: Juli 2014

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Heute ist es auf den Tag genau ein Jahr her, seit ich mein Amt als Regierungsrat und als neuer Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion angetreten habe. Das erste Jahr ist im Fluge vorüber gegangen. Ich habe gute Einblicke in alle Bereiche der Direktion gewinnen können. Ich darf mit Freude feststellen, dass die Direktion gut aufgestellt ist und über engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügt.

Sie werden in Zukunft in regelmässigen Abständen via Mail von mir kommentierte Informationen direkt ab meinem Pult erhalten. Ich werde Sie über die aktuellen Geschäfte und Vorlagen der FKD auf dem Laufenden halten und Sie auf erfreuliche Ergebnisse und Ereignisse in unserer Direktion aufmerksam machen. Kurz: Ich möchte mit Ihnen den Kontakt pflegen.

Zum ersten Thema: Der Regierungsrat hat Ende Mai eine Änderung des Steuergesetzes zur Anpassung der Eigenmietwerte und der pauschalen Liegenschaftsunterhaltskosten sowie zur Einführung eines neuen Abzugs für berufliche Aus- und Weiterbildungskosten in die Vernehmlassung geschickt. Die Vernehmlassung läuft bis Ende September. Die neuen Gesetzesbestimmungen sollen per 1. Januar 2016 in Kraft treten. Das Resultat beim Eigenmietwert ist erfreulich: Die Überprüfung hat - entgegen den Erwartungen und den Befürchtungen vieler Eigenheimbesitzenden - nur geringfügige Abweichungen bei den Eigenmietwertfestsetzungen ergeben. Es bleibt also praktisch alles beim Alten.

Wie Sie vielleicht in den letzten Wochen und Monaten den Medien entnommen haben, sieht sich der Kanton Basel-Landschaft immer noch mit satten Fehlbeträgen konfrontiert. Diesen gilt es nun entschieden entgegenzutreten. Ich habe deshalb zusammen mit der Finanzverwaltung den Direktionen für das Budget 2015 strikte Vorgaben gemacht. Die Gespräche und Verhandlungen mit den Direktionen verlaufen professionell: hart in der Sache, aber freundschaftlich im Umgang miteinander. Ich bin überzeugt, dass wir im September dank der Anstrengungen aller Beteiligten mit einem vertretbaren Budget an die Öffentlichkeit treten können.

Kaum war ich in meinem Amt, da forderten mich die ersten auf, aus dem Bankrat der Basellandschaftlichen Kantonalbank zurückzutreten. Der Staat und auch die Politik hätten in Aufsichtsgremien von Unternehmen und Organisationen mit staatlicher Beteiligung nichts zu suchen. Ich wollte es genauer wissen und suchte in der Verwaltung nach Grundlagen für die Einsitznahme von Mitgliedern der Regierung in Aufsichtsgremien von Beteiligungen. Da ich nicht fündig wurde, gab die Regierung umgehend den Auftrag, ein Konzept und eine Strategie für eine zeitgemässe Public Corporate Governance zu erarbeiten. Anfang Juni haben wir den ersten konkreten Schritt mit einem RRB abschliessen können.

Im April hat sich der Kanton Basel-Landschaft in einer Beilage zur Basler Zeitung als attraktiver und vorbildlicher Arbeitgeber präsentiert. Der Auftritt mit einer ganzen Seite Informationen und einer halben Seite Inserat hat zahlreiche spontane und zustimmende Reaktionen ausgelöst.

Im Projekt „CliZ“ (Client-Zusammenführung), das im April in den Schlagzeilen gestanden ist, werden aktuell alle Arbeitsstationen der kantonalen Verwaltung, welche heute mit Windows XP / Office 2003 laufen, umgestellt. Aufgrund erheblicher, nicht vorhergesehener Schwierigkeiten bei der Umsetzung hat das Projektbudget von 7.9 auf 12.8 Millionen Franken heraufgesetzt werden müssen. Der Regierungsrat hat dem Landrat deshalb einen entsprechenden Nachtragskredit beantragt, der nun letzte Woche vom Parlament genehmigt worden ist. Falsch war die ursprüngliche Einschätzung der organisatorischen Anforderungen und der Komplexität sowie der Mengengerüste, welche sich bei der Umsetzung dieses Grossprojektes ergeben.  Ein Audit der Finanzkontrolle wird ergeben, was zusätzlich falsch gegangen ist. 

Die Fachstelle für Gleichstellung für Frauen und Männer hat am 12. Juni ihr 25jähriges Bestehen gefeiert. Die Jubiläumsfeier im Hotel Engel ist bis auf den letzten Platz ausgebucht gewesen und hat Publikum und Medien mit Programm und Gästen überzeugt. Rechtzeitig auf die Feier ist der Webauftritt der Gleichstellung aktualisiert und optisch neu gestaltet worden.

Zum Schluss bleibt mir, Ihnen, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sonnige und erholsame Sommerferien zu wünschen. Ich freue mich auf das Wiedersehen nach der Sommerpause!

Mit einem freundlichen Gruss
Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich zu .

Weitere Informationen.

Kontakt

Finanz- und Kirchendirektion
Rheinstrasse 33b
4410 Liestal

Tel.: 061 552 52 05
E-Mail: fkd@bl.ch

Lageplan
Weg zu Fuss vom Bahnhof Liestal

Fusszeile