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Vom Pult des Direktionsvorstehers: Februar 2015

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Der Kanton Basel-Landschaft hat den Regierungsrat und den Landrat neu gewählt. Die Ergebnisse haben eine ganze Reihe von erwarteten Bestätigungen, aber auch ein paar Überraschungen gebracht. Gut ist, dass jetzt nicht mehr die Wahlplakate, Podiumsdiskussionen und Standaktionen das Interesse auf sich ziehen, sondern die Beschäftigung mit den anstehenden Sachfragen wieder in den Vordergrund rückt. Ich danke Ihnen allen für den grossen Rückhalt, den ich in den vergangenen Wochen während des Wahlkampfes immer wieder gespürt habe. Ich freue mich auf meine erste komplette Legislaturperiode als Vorsteher der Finanz- und Kirchendirektion!

Im Januar habe ich zusammen mit der Steuerverwaltung die Haltung des Regierungsrates zum Thema Unternehmenssteuerreform (USR) III gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit erläutert. Der Regierungsrat hält die Unternehmenssteuerreform III für unverzichtbar. Das Ziel dieser Reform ist es, die Position der Schweiz im internationalen Steuerwettbewerb zu festigen, die internationale Akzeptanz der schweizerischen Unternehmensbesteuerung zurückzuerlangen sowie die Rechts- und die Planungssicherheit für Unternehmen wieder zu stärken. Bei der Verfolgung dieser Ziele ist zu beachten, dass durch die vorgeschlagenen Massnahmen die Finanzierung der Staatsausgaben sichergestellt bleibt. Wenn Sie an Details zur USR III interessiert sind, dann empfehle ich Ihnen die Folienpräsentation zum Mediengespräch vom 23. Januar 2015.

Wir beschäftigen uns aber nicht nur mit den grossen Reformen auf nationaler und kantonaler Ebene, sondern auch mit den vielen kleinen, aber nicht weniger wichtigen Schritten im Alltagsgeschäft. Mit der Einführung von Direktabschreibungen ist im Jahr 2014 eine Massnahme umgesetzt worden, die in erster Linie den KMU zu Gute kommt. Sie ermöglicht den Unternehmen, Ausgaben für laufend zu ersetzende, schnell abnutzbare, bewegliche Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von 5'000 Franken direkt dem Aufwand zu belasten. Dies bringt Vereinfachungen im Rechnungs- und Steuerwesen der Unternehmen, und auch für die Steuerverwaltung vereinfacht sich der Prozess. Im Baselbiet können zudem Rücklagen für wissenschaftliche und technische Forschung und Entwicklung bis zu 20 Prozent des steuerbaren Gewinns und neu bis zu maximal einem Drittel des Forschungsaufwands der letzten fünf Jahre gemacht werden. Dieser Standortvorteil ist sowohl für Eigenforschung als auch für im Auftrag durch Dritte durchgeführte Forschung realisierbar. Und ab diesem Jahr lässt die Praxis der kantonalen Steuerverwaltung höhere Rückstellungen für Grossreparaturen bei Liegenschaften des Geschäftsvermögens zu.

Mit diesen drei so genannten Quick Wins trägt die Finanz- und Kirchendirektion wichtige Bausteine zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Baselland und damit zur Wirtschaftsoffensive bei. Die Bemühungen der Wirtschaftsoffensive tragen immer mehr Früchte. Mit dem Jahreswechsel konnte ein erster Zuzug eines grösseren Unternehmens in den Kanton Basel-Landschaft realisiert werden. Die vielfältigen Leistungen der Wirtschaftsoffensive sind im Jahresbericht 2014 gut dargestellt und zusammengefasst.

Ich wünsche Ihnen allen frohe Fasnachtstage. Falls Sie in die Berge fahren, wünsche ich Ihnen sonnige Tage im Schnee!

Mit einem freundlichen Gruss

Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich zu .

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Tel.: 061 552 52 05
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