Navigieren auf baselland.ch

Benutzerspezifische Werkzeuge

Inhalts Navigation

Sie sind hier: Startseite / Politik und Behörden / Direktionen / Finanz- und Kirchendirektion / Vom Pult des Direktionsvorstehers: Archiv / Vom Pult des Direktionsvorstehers: Dezember 2017

Vom Pult des Direktionsvorstehers: Dezember 2017

Sehr geehrte Damen und Herren
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ein intensives Jahr neigt sich seinem Ende zu. Es ist viel gelaufen in der Finanz- und Kirchendirektion im 2017. Wir haben eine ganze Reihe von bedeutenden Geschäften zusammen zu einem guten Abschluss bringen können. Das Tüpfelchen auf dem i ist am vergangenen Donnerstag zustande gekommen: Zum ersten Mal seit zehn Jahren startet der Kanton Basel-Landschaft mit schwarzen Zahlen – also einem positiven Budget – in das neue Jahr. Der Landrat hat das Budget 2018 im Rahmen des Aufgaben- und Finanzplanes 2018 – 2021 mit grosser Mehrheit beschlossen. Für mich als Finanzdirektor und für alle diejenigen unter Ihnen, die auch noch nicht so lange beim Kanton tätig sind, ist das ein neues, gutes Gefühl, eine Première!

Noch stehen die schwarzen Zahlen nicht auf sicherem Grund. Doch ein Blick auf die drei Planjahre bis 2021 und die Tatsache, dass die dauerhafte Überprüfung der Aufgaben langsam aber sicher konkrete Formen annimmt, stimmen mich positiv. Wenn wir so fortfahren, wie wir in den letzten zwei, drei Jahren gearbeitet haben, dann wird der Kanton Basel-Landschaft zum Ende der 2010er-Jahre wieder über Gestaltungs- und Handlungsspielraum verfügen. Entscheidend ist, dass der Regierungsrat und der Landrat mit Unterstützung der Verwaltung weiterhin die Aufwandpositionen nach Notwendigkeit, Effektivität und Effizienz prüfen.

Lassen Sie mich zum Abschluss des Jahres kurz auf einige Höhepunkte zurückblicken:

  • Am meisten freut mich, dass der Kanton Basel-Landschaft per 1. Januar 2018 ein neues Finanzhaushaltsgesetz (FHG) erhält. Das fast 30 Jahre alte Gesetz hat endlich ausgedient. Der Kanton Basel-Landschaft schliesst mit dem Jahreswechsel in Sachen Finanzhaushaltsrecht nun zu den anderen Kantonen auf und verfügt jetzt über zeitgemässe und griffige Instrumente für die Steuerung der Aufgaben und Finanzen über vier Jahre. Der Landrat erhält mit dem neuen AFP-Antrag eine Mitwirkungsmöglichkeit bei der mittelfristigen Planung. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kantonalen Verwaltung stehen vermutlich die Änderungen beim Kreditrecht und beim Ausgabenrecht im Vordergrund. Informationen dazu sind hier zu finden.
  • Ebenfalls erfreulich ist, dass der Kanton Basel-Landschaft mit dem Beginn des neuen Jahres über ein Gesetz über die Beteiligungen verfügen wird. Mit dem Inkrafttreten des „Public Corporate Governance-Gesetzes“ unterstehen die Beteiligungen des Kantons einheitlichen Regeln bzw. der „Public Corporate Governance“. Insbesondere die Wahl der strategischen Führungsorgane erfolgt in Zukunft ausschliesslich durch den Regierungsrat. Zudem nimmt der Regierungsrat nur noch in Ausnahmefällen Einsitz in solche Organe. Laufende Amtsperioden dürfen jedoch zu Ende geführt werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Medienmitteilung. Die „Public Corporate Governance“ beschreibt die Grundsätze, an die sich der Staat bei der Steuerung, der Beaufsichtigung und der Kontrolle seiner Beteiligungen zu halten hat.
  • Die dritte erfreuliche Sache liegt schon etwas länger zurück. Im Mai 2017 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit 83 Prozent Ja-Stimmen einer Ergänzung der Kantonsverfassung zum Thema Aufgabenverteilung zugestimmt. Das Stimmvolk hat damit klar zum Ausdruck gebracht, dass die Baselbieter Gemeinden bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben mehr Autonomie erhalten und verstärkt zusammenarbeiten sollen. Der bereits im November 2016 gestartete Prozess „Verfassungsauftrag Gemeindestärkung“ (VAGS) hat genau das zum Ziel und hat nun vom Stimmvolk eine klare Bestätigung erhalten. Das erste Projekt widmet sich der Raumplanung. Weitere Projekte zum Beispiel im Bereich der Wasserversorgung folgen. Die Gemeinden schreiten da auf einem guten Weg zusammen mit dem Kanton voran.

Sehr beeindruckt hat mich auch der IT-User / Sicherheitstag BL Mitte November im Hotel Engel. Wie einfach kommen Hacker an meine Daten? Braucht es im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz den Menschen noch? Diese und weitere Fragen rund um die Themen Digitalisierung und Sicherheit beschäftigen uns alle nicht nur am Arbeitsplatz, sondern auch zuhause im Kreis der Familie. Das Live-Hacking im Saal, demonstriert von Urs Maurer, Sicherheitsbeauftragter des Eidgenössischen Departementes für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), ist für einige Besucherinnen und Besucher sicher ein Augenöffner gewesen. Ich danke den Organisatoren um Hans Ruosch, dem Kantonalen Sicherheitsbeauftragten Informationssicherheit, ganz herzlich für Ihr Engagement und den professionellen Rahmen des Informationstages.

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Ich bin mit den im Jahr 2017 gemeinsam erreichten Leistungen sehr zufrieden und schätze Ihr Engagement und Ihre Arbeit. Ich danke Ihnen herzlich für Ihre Unterstützung!

Weihnachten steht vor der Tür! Und fast hätte es ja für weisse Weihnachten gereicht. Leider ist der weisse Montag eine Woche zu früh eingetroffen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen fröhliche Festtage und einen guten und unbeschwerten Start in das neue Jahr. Gönnen Sie sich einen bewussten Unterbruch und starten Sie mit neuer Energie ins 2018!

Mit einem freundlichen Gruss
Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich direkt zu .

Weitere Informationen.

Kontakt

Finanz- und Kirchendirektion
Rheinstrasse 33b
4410 Liestal

Tel.: 061 552 52 05
E-Mail: fkd@bl.ch

Lageplan
Weg zu Fuss vom Bahnhof Liestal

Fusszeile