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Vom Pult des Direktionsvorstehers: Dezember 2015

Geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Sehr geehrte Damen und Herren

Es ist eine kleine Tradition, dass die Debatte im Landrat zum Budget für das kommende Jahr das politische Jahr und damit viele Arbeiten in der Finanz- und Kirchendirektion abschliesst. Die Debatte am Mittwoch und Donnerstag letzter Woche ist alles in allem in einem geordneten Rahmen abgelaufen. Der Regierungsrat hat sich mit seinen Anträgen praktisch ausnahmslos durchsetzen können und ist damit mit seiner im Sommer gestarteten Finanzstrategie auf Kurs.

Viel zu reden und zu schreiben hat in den vergangenen Tagen und Wochen die gemeinsame Trägerschaft der Universität Basel durch die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft gegeben. Der Regierungsrat hat letzte Woche den Deal mit Basel-Stadt zur Stärkung der Partnerschaft, welcher für das Baselbiet in den kommenden vier Jahren jeweils 20 Millionen Franken Entlastung bedeutet, bekräftigt. Der Universitätsvertrag wird definitiv nicht gekündigt, auch wenn im kommenden Jahr noch eine Referendumsabstimmung zu einer der drei Uni-Vorlagen ansteht. Basel-Stadt und Basel-Landschaft erhalten mit diesem Vorgehen genug Zeit, um zusammen mit der Universität Basel einen neuen Leistungsauftrag auszuhandeln.

Anfang Dezember hat der Kanton Basel-Landschaft einen nationalen Preis gewonnen. Nein, nicht bei den „Swiss Awards“ des Schweizer Fernsehens. Aber beim vielleicht etwas weniger bekannten
Wettbewerb „Excellence Publique 2015“. Der Kanton Basel-Landschaft und Novo Business Consultants AG haben in der Kategorie „Kooperationen und Fusionen“ für ihr Konzept Public Private Partnership (PPP) für SAP-Plattformen den dritten Preis erhalten. Die Auszeichnung ist in Bern im Beisein von Bundeskanzlerin Corina Casanova übergeben worden. Ich gratuliere dem Generalsekretär und unseren Informatikverantwortlichen herzlich zur Bronzemedaille!

Rolf Rossi, der Leiter der Koordinationsstelle für Asylbewerber, ist in diesen Tagen praktisch pausenlos im Einsatz. In den drei Gemeinden Niederdorf, Laufen und Münchenstein ist er im Moment in Zusammenarbeit mit dem Kantonalen Krisenstab daran, temporäre Auffangzentren des Kantons für Flüchtlinge einzurichten. Mit diesen Zentren wird den restlichen Baselbieter Gemeinden genügend Zeit verschafft, um die notwendig gewordenen Unterkunftskapazitäten für Flüchtlinge schaffen und sich organisieren zu können. Und auch bei der Planung und der Realisierung eines
Registrierungszentrums des Bundes für Flüchtlinge – dem grössten Zentrum dieser Art der Schweiz - auf dem ehemaligen Logistikareal Feldreben in Muttenz ist Rolf Rossi an vorderster Front engagiert. Ein solches Registrierungszentrum ist ein wesentlicher Beitrag von Bund, Kanton und der Gemeinde Muttenz dafür, dass auch in der aktuell angespannten Lage sämtliche Asylsuchenden in der Schweiz weiterhin ordentlich untergebracht und vor allem registriert werden können. Das erhöht die Sicherheit markant. Im Januar folgen hierzu die nächsten konkreten Schritte. Heute Dienstag wird Rolf Rossi mit einer guten Nachricht für alle unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden (UMA) und die Baselbieter Gemeinden aufwarten können.

Falls Sie in der Zeit um Weihnachten einmal ein wenig Zeit zum Lesen finden sollten, empfehle ich Ihnen den Beitrag von Rudolph Jula mit dem Titel
„Ich bin ein Syrer“, erschienen in der NZZ am Sonntag am 1. November 2015. Er schildert anschaulich, dass insbesondere die Syrer aus einem Kulturkreis kommen, mit dem Europa seit Jahrhunderten eng verbunden ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familienangehörigen eine wunderbare Weihnachtszeit und einen fröhlichen Start in das neue Jahr. Ich danke Ihnen für Ihren grossen Einsatz im 2015 und freue mich darauf, auch im 2016 auf Ihr Engagement zählen zu dürfen.

Mit einem freundlichen Gruss
Toni Lauber

PS: Haben Sie eine Frage, einen Kritikpunkt, eine Idee oder ein Anliegen? Dann zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

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