Besteuerung der Bezüge von Behördenmitgliedern im Nebenamt; pauschale Spesenabzüge

Kurzmitteilung Nr. 547 vom 8. Februar 2022

Als Beilage erhalten Sie die neue Verfügung der Finanz- und Kirchendirektion vom 1. Februar 2022 über die steuerlich zulässigen pauschalen Spesenabzüge der Behördenmitglieder im Neben­amt.

Diese Regelung gilt ab Steuerjahr 2022. Die Verfügung ersetzt diejenige vom 8. Februar 2006.

Da in den vergangenen Jahren keine namhafte Teuerung eingetreten ist, welche eine Erhöhung der Höchstab­züge rechtfertigen würde, sind die bisherigen Ansätze auch ab dem Steuerjahr 2022 unverändert beizube­halten. Die abziehbaren Pauschalspesen der Behördenmitglieder gelten somit weiterhin auch ab dem Steuerjahr 2022.

Mit dieser neuen Verfügung wurde folgende Präzisierung vorgenommen:

- Die Regierungsräte führen seit einigen Jahren alle Entschädigungen für ihre nebenamtlichen Tätigkeiten direkt an die Staatskasse ab. Somit erübrigt sich die bisherige Bestimmung unter Ziffer 3. Bst b. der Verfügung vom 8. Februar 2006 und wird nicht weitergeführt.

Die Gemeinden werden wie bisher ersucht, für die Ausstellung der Lohnausweise ihrer Behörden- und Kommis­sionsmitglieder gemäss Ziffer V. der Verfügung besorgt zu sein.

Freundliche Grüsse

Peter B. Nefzger
Vorsteher