Webartikel vom 14.03.2024, Hotellerie 2023

Baselbieter Hotellerie erholt sich weiter

Die Baselbieter Hotellerie setzte mit insgesamt 275‘137 Logiernächten im Jahr 2023 ihren Erholungskurs nach der Corona-Pandemie fort. Die Anzahl Übernachtungen nahm in den 47 geöffneten Hotelbetrieben gegenüber dem Vorjahr um 19,6% zu. Bei den Gästen aus dem Inland wie auch aus dem Ausland sind die Logiernächte deutlich angestiegen.

Die Baselbieter Hotelbetriebe verzeichneten im Jahr 2023 rund 275‘000 Logiernächte, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von +19,6% entspricht. Die Anzahl Logiernächte durch Gäste aus dem Inland erhöhte sich um 8,2% auf rund 153‘000 Übernachtungen und übertraf sogar die Anzahl an Übernachtungen von 2019. Bei den europäischen Gästen konnten die Baselbieter Hotelbetriebe 32,7% und bei den Reisenden aus der übrigen Welt sogar 56,6% mehr Übernachtungen gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Trotz dieser starken ausländischen Nachfrage ist das Niveau der Anzahl Übernachtungen von vor der Corona-Pandemie noch nicht erreicht und liegt rund 10% unter dem Wert von 2019.

Mehr als die Hälfte aller Hotelgäste stammen aus der Schweiz

Gäste aus der Schweiz trugen mit einem Anteil von 55,6% aller Logiernächte im Baselbiet massgebend zur Erholung der Hotellerie bei. Der Anteil an Übernachtungen sank gegenüber dem Vorjahr zwar um sechs Prozentpunkte, jedoch liegt er immer noch höher als vor der Pandemie (52,0%). Am häufigsten kommen die ausländischen Gäste aus Deutschland (12,7%), gefolgt von den Niederlanden (4,8%) und den Vereinigten Staaten (4,0%). Zwar erhöhte sich 2023 der Anteil der Logiernächte durch Reisende aus dem asiatischen Raum im Vergleich zum Vorjahr von 3,4% auf 5,1%, doch liegt dieser Anteil immer noch um mehr als drei Prozentpunkte unter dem Wert von 2019 (8,2%).


Tiefere Bettenauslastung, grössere Anzahl verfügbarer Hotelbetten

Trotz der starken Zunahme von Logiernächten im Jahr 2023 verringerte sich die Bettenauslastung der 47 geöffneten Hotelbetriebe im Baselbiet gegenüber dem Vorjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 29,7%. Diese leicht tiefere Auslastung ist in erster Linie auf die markante Zunahme verfügbarer Hotelbetten von 2‘131 auf 2‘579 zurückzuführen (+21%). Die Gemeinde mit den meisten verfügbaren Betten bleibt wie in den Jahren zuvor Pratteln mit 668 Hotelbetten. Dahinter folgt neu die Gemeinde Allschwil mit 480 Hotelbetten. Dort nahm aufgrund eines neuen Hotelbetriebs das Angebot um 440 auf neu 480 verfügbare Hotelbetten zu. An dritter Stelle liegt Liestal mit 280 Hotelbetten. Mehr als die Hälfte aller verfügbaren Hotelbetten entfallen auf diese drei Gemeinden (55,4%).


In der vorliegenden Statistik ist zu beachten, dass nur Hotels inkl. Pensionen, Gasthäuser und Motels sowie Kurbetriebe gezählt werden. Andere Übernachtungsangebote wie zum Beispiel Ferienwohnungen, Herbergen oder Campingplätze sind nicht enthalten.

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