Webartikel vom 25.08.2021, Krankenhausstatistik 2020

Leicht weniger Beschäftigte in Baselbieter Spitälern

Mit 5'204 Beschäftigten per Ende 2020 verzeichneten die Baselbieter Spitäler 1% weniger Beschäftigte als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Vollzeitäquivalente hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4% reduziert. Fast drei Viertel der Beschäftigten sind Frauen, der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer beträgt 37%.

5'204 Beschäftigte waren Ende 2020 in den Baselbieter Spitälern tätig. Bei 3'949 Vollzeitäquivalenten (Mittel übers Jahr) ergibt sich ein durchschnittliches Arbeitspensum von 76%. Gegenüber dem Vorjahr ist eine leichte Personalreduktion erkennbar. Die Zahl der Beschäftigten hat um 1% abgenommen, die Zahl der Vollzeitäquivalente um 4%.

Das Pflegepersonal ist die grösste Personalgruppe
Mit einem Anteil von 38% an den Vollzeitäquivalenten ist das Pflegepersonal die grösste Personalgruppe. Das medizinisch-technische und medizinisch-therapeutische Personal erreicht einen Anteil von 18% und bei weiteren 14% der Vollzeitäquivalente handelt es sich um Ärztinnen und Ärzte. 15% der Vollzeitäquivalente entfallen auf das Administrativpersonal und 12% auf das Hausdienstpersonal.

74% der Beschäftigten sind Frauen
Ende 2020 waren in den Spitälern des Kantons Basel-Landschaft 1’374 Männer und 3’830 Frauen beschäftigt. Damit betrug der Anteil der Frauen 74%. Gemessen an den Vollzeitäquivalenten lag der Anteil der Frauen mit 70% etwas tiefer. Die Frauen sind in den meisten Funktionsgruppen in der Mehrheit und erreichen beim medizinisch-therapeutischen Personal, beim Pflegepersonal und im Sozialdienst Anteile von über 80% an den Beschäftigten. Einzig in ärztlichen Funktionen und im technischen Dienst sind mehr Männer als Frauen beschäftigt.

Anteil der Ausländer/innen liegt bei 37%
63% der Beschäftigten der Baselbieter Spitäler sind Schweizerinnen und Schweizer, 37% sind Ausländerinnen und Ausländer. Beim ausländischen Personal handelt es sich vor allem um Deutsche (20% der Beschäftigten insgesamt). Weitere 3% der Beschäftigten besitzen die französische, 2% die italienische Staatsangehörigkeit und 6% der Beschäftigten stammen aus den übrigen EU-Ländern. Die höchsten Ausländeranteile weisen das Hausdienstpersonal (54%) und die Ärztinnen und Ärzte (50%) auf. Am wenigsten Ausländerinnen und Ausländer sind beim Administrativpersonal (24%) und beim medizinisch-therapeutischen Personal beschäftigt (27%).

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Methodische Anmerkungen
Berücksichtigt sind sämtliche Spitäler mit Standort im Kanton Basel-Landschaft. Nicht enthalten sind die Geburtshäuser und das Universitäts-Kinderspital beider Basel, eine gemeinsame Institution der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit Standort im Kanton Basel-Stadt.

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