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Webartikel vom 27.08.2020, Krankenhausstatistik 2019

Zunahme beim Spitalpersonal in den letzten Jahren gebremst

Die Baselbieter Spitäler zählten Ende 2019 insgesamt 5'248 Beschäftigte bzw. 4’113 Vollzeitäquivalente. Die Beschäftigtenzahlen sind in den letzten zwanzig Jahren angestiegen, wobei sich das Wachstum in den letzten zehn Jahren deutlich verlangsamt hat. 72% der Beschäftigten üben eine medizinische, pflegerische oder therapeutische Funktion aus, fast drei Viertel der Beschäftigten sind Frauen.

In den Spitälern des Kantons Basel-Landschaft arbeiteten Ende 2019 insgesamt 5'248 Personen. Die Zahl der Vollzeitäquivalente betrug im Jahr 2019 durchschnittlich 4'113. Sowohl die Zahl der beschäftigten Personen als auch die Zahl der Vollzeitäquivalente ist in den letzten zwanzig Jahren angestiegen. Besonders stark war die Zunahme in der ersten Hälfte dieser Periode. Zwischen 1999 und 2009 haben die Vollzeitäquivalente um 45% zugenommen (+1'200 Vollzeitäquivalente). In den darauffolgenden Jahren flachte die Zunahme deutlich ab. Zwischen 2009 und 2019 verzeichneten die Baselbieter Spitäler einen Zuwachs von 240 Vollzeitäquivalenten (+6%).

72% der Beschäftigten sind in einer medizinischen, pflegerischen oder therapeutischen Funktion tätig
Mit einem Anteil von 39% an den 5’248 Beschäftigten der Baselbieter Spitäler stellte das Pflegepersonal Ende 2019 die grösste Funktionsgruppe dar. Weitere 20% der Beschäftigten üben eine medizinisch-technische oder medizinisch-therapeutische Funktion (inkl. Sozialdienste) aus und 13% der Beschäftigten sind als Ärztinnen und Ärzte tätig. Diese drei Gruppen zusammen erreichen insgesamt einen Anteil von 72%. Beim restlichen Personal handelt es sich vor allem um Administrativpersonal (15% der Beschäftigten insgesamt) und um Hausdienstpersonal (12% der Beschäftigten insgesamt). Die Verteilung des Personals nach Funktionsgruppe hat sich in den letzten Jahren nicht sehr stark verändert.

Frauen sind in fast allen Funktionsgruppen deutlich in der Mehrheit
74% der Beschäftigten der Baselbieter Spitäler waren Ende 2019 Frauen. In fast allen Funktionsgruppen erreichen die Frauen eine deutliche Mehrheit. Am höchsten liegt der Anteil der Frauen mit 84% bei den Sozialdiensten und beim medizinisch-therapeutischen Personal. Das Pflegepersonal weist einen Frauenanteil von 82% auf. Einzig bei den Ärztinnen und Ärzten und bei den technischen Diensten sind Männer stärker vertreten als Frauen.

15% der Beschäftigten befinden sich in Aus- oder Weiterbildung
Der Anteil des Spitalpersonals in Aus- oder Weiterbildung lag Ende 2019 bei 15%. Einen besonders hohen Anteil an Personal in Aus- oder Weiterbildung verzeichnet das ärztliche Personal. Fast die Hälfte der Ärztinnen und Ärzte befindet sich in Aus- oder Weiterbildung. Meist sind dies Unterassistenzärztinnen/-ärzte und Assistenzärztinnen/-ärzte, in Einzelfällen auch Oberärztinnen/-ärzte in Weiterbildung. Beim Pflegepersonal liegt der Anteil der Personen in Aus- oder Weiterbildung bei 16% und beim medizinisch-therapeutischen Personal bei 12%. Die restlichen Funktionsgruppen weisen einen Anteil an Auszubildenden von weniger als 10% auf.

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Methodische Anmerkungen
Berücksichtigt sind sämtliche Spitäler mit Standort im Kanton Basel-Landschaft. Nicht enthalten sind die Geburtshäuser und das Universitäts-Kinderspital beider Basel, eine gemeinsame Institution der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft mit Standort im Kanton Basel-Stadt.

Weitere Informationen.

Links

Tabellen
Grafiken
Krankenhausstatistik (BFS)

Kontakt

Nicole Ammann
Gesundheit
T 061 552 56 33

Statistisches Amt des
Kantons Basel-Landschaft
Rheinstrasse 42
CH-4410 Liestal
www.statistik.bl.ch

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