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Webartikel vom 11.09.2019, Medizinische Statistik

Spitalaufenthalte und Pflegetage sind weiter rückläufig

Die Baselbieter Spitäler zählten 2018 im stationären Bereich 2% weniger Aufenthalte und 3% weniger Pflegetage als im Vorjahr. Über die Hälfte der Pflegetage wurde 2018 für 65-Jährige und Ältere geleistet. Über 70% der Patientinnen und Patienten wohnen im Baselbiet.

Im Jahr 2018 verzeichneten die Baselbieter Spitäler im stationären Bereich 35‘311 Aufenthalte und 323‘471 Pflegetage. Sowohl die Zahl der Spitalaufenthalte als auch die Zahl der geleisteten Pflegetage sind damit weiter rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr haben die Spitalaufenthalte um 2% abgenommen, die Pflegetage sind um 3% zurückgegangen. Ein Spitalaufenthalt dauerte im Schnitt rund 9 Tage.

Personen unter 65 Jahren generieren zwar mehr Spitalaufenthalte, benötigen insgesamt aber weniger Pflegetage als über 65 jährige Patientinnen und Patienten:  53% der Spitalaufenthalte entfielen im Jahr 2018 auf die unter 65-jährigen Patientinnen und Patienten, 47% auf die 65-Jährigen und Älteren. Bei den Pflegetagen war das Verhältnis genau umgekehrt. Die unter 65-Jährigen erreichten einen Anteil von 47% an den geleisteten Pflegetagen, während 53% der Pflegetage für die 65-Jährigen und Älteren erbracht wurden.

Über 70% der Patientinnen und Patienten wohnen im Baselbiet
Die Patientinnen und Patienten der Baselbieter Spitäler stammen mit einem Anteil von 71% grösstenteils aus dem Kanton Basel-Landschaft. Weitere 22% der Spitalaufenthalte betrafen Hospitalisierte aus den umliegenden Kantonen Solothurn, Basel-Stadt, Aargau und Jura. In 4% der Fälle wurden Patientinnen und Patienten aus der übrigen Schweiz, in 3% Personen aus dem Ausland behandelt.

Verletzungen und Beschwerden mit dem Bewegungsapparat sind die Ursache für mehr als ein Drittel der Spitalaufenthalte
51% der stationären Aufenthalte in den Baselbieter Spitälern wurden im Jahr 2018 von Frauen beansprucht, 49% von Männern. An den geleisteten Pflegetagen hatten die Frauen einen Anteil von 55%. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern waren Verletzungen und Beschwerden mit dem Muskel-Skelettsystem und dem Bindegewebe der häufigste Grund für den Spitalaufenthalt. Diese beiden Hauptdiagnosegruppen waren zusammen für 37% der Spitalaufenthalte von Frauen und für 35% der Spitalaufenthalte von Männern verantwortlich. Bei den Frauen standen an dritter Stelle psychische Probleme wie beispielsweise depressive Störungen und an vierter Stelle Erkrankungen des Verdauungssystems. Bei den Männern kamen Krankheiten in Zusammenhang mit dem Verdauungssystem am dritthäufigsten vor, gefolgt von Erkrankungen des Kreislaufsystems.

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Methodische Anmerkungen

Grundlage der Analyse bilden die Daten der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser. Enthalten sind die stationären Spitalaufenthalte (nur Austritte) der Patientinnen und Patienten, welche sich in den Spitälern des Kantons Basel-Landschaft behandeln liessen (inklusive der Neugeborenen und Langzeitbehandlungen). Zu beachten ist, dass der Behandlungsfall die Untersuchungseinheit ist: Eine Person, welche sich mehr als einmal in einem Spital stationär behandeln lässt, wird mehrfach gezählt. Wenn also von Patientinnen und Patienten oder Hospitalisierten gesprochen wird, ist strenggenommen nicht die Anzahl der Personen, sondern die Zahl der Behandlungsfälle gemeint.

Weitere Informationen.

Links

Tabellen
Grafiken
Medizinische Statistik (BFS)

Kontakt

Nicole Ammann
Gesundheit
T 061 552 56 33

Statistisches Amt des
Kantons Basel-Landschaft
Rheinstrasse 42
CH-4410 Liestal
www.statistik.bl.ch

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