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Spitalfusion und Pensionskasse: Keine existenzielle Frage

In einer Kolumne einer Tageszeitung wird heute die Besorgnis geäussert, dass mit der Gründung einer gemeinsamen Spitalgruppe durch Basel-Stadt und Basel-Landschaft und dem damit verbundenen Übertritt der Angestellten des Kantonsspitals Baselland zur Baselstädtischen Pensionskasse die Basellandschaftliche Pensionskasse (BLPK) in ihrer Existenz bedroht würde. Diese Besorgnis lässt sich nicht auf Fakten zurückführen. Die Fakten präsentieren sich wie folgt:

  • 208 Arbeitgeber sind in 58 Vorsorgewerken mit gesamthaft 24'600 Aktiven und 10‘300 Rentenbezügern der BLPK angeschlossen. Eines dieser Vorsorgewerke ist die Pensionskasse des Kantonsspitals Baselland.
  • Wenn dieses Vorsorgewerk aus der BLPK austreten sollte, so würde es die BLPK mit den dannzumal vorhandenen Mitteln – unabhängig vom Deckungsgrad – verlassen.
  • Es findet nach aktueller Gesetzgebung beim Übertritt in ein anderes Vorsorgewerk – im vorliegenden Fall die Pensionskasse des Kantons Basel-Stadt – keine „Ausfinanzierung mit Millionenbeträgen aus der Landschaft“ statt. Dies gilt auch für alle anderen der BLPK angeschlossenen Vorsorgewerke.
  • Jedes Vorsorgewerk der BLPK hat eine eigene Betriebsrechnung und eine Bilanz mit Ausweis des individuellen Deckungsgrades. Es wird nicht quersubventioniert. Jedes Vorsorgewerk wird für sich betrachtet.
  • Bei einem möglichen Abgang des Kantonsspitals Baselland würde sich der Bestand der versicherten Personen (Aktive und Rentenbezüger) auf der Basis der Zahlen von 2016 um rund 12 Prozent und das Vorsorgekapital um rund 8 Prozent reduzieren.
  • Ein Blick zurück zeigt, dass die BLPK seit 2007 bezüglich versicherten Personen um rund 20 Prozent gewachsen ist. Das Vorsorgevermögen hat im gleichen Zeitraum um rund 70 Prozent (ohne Ausfinanzierung im Rahmen der Reform der BLPK 2015 um rund 35 Prozent) zugenommen.

Fazit: Ein Austritt des Kantonsspitals Baselland würde die BLPK selbstverständlich bedauern. Die Existenz der BLPK würde dadurch aber nicht gefährdet.

27.9.2017

Weitere Informationen.

Kontakt

Finanzverwalter Roger Wenk

Finanz- und Kirchendirektion
Finanzverwaltung
Rheinstrasse 33b
4410 Liestal

Tel.: 061 552 61 94
E-Mail roger.wenk@bl.ch

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