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Lohnsystem

Weshalb erfolgt eine Lohnrevision für das
kantonale Personal?

Das geltende Lohnsystem, welches seit 2001 im Einsatz ist, weist insbesondere in Bezug auf eine leistungsbezogene Entlöhnung Optimierungspotenzial auf. Der Hauptfokus der Revision liegt deshalb auf der Verknüpfung der  Mitarbeitendenbeurteilung mit der individuellen Lohnentwicklung.

Grundlage für die Lohnrevision ist der Beschluss des Landrats zur Teilrevision des Dekrets zum Personalgesetz (Personaldekret):

Vorlage an den Landrat

Kommissionsbericht / Geschäft

Was ändert sich grundlegend mit dem neuen Lohnsystem?

Der quasi-automatische Erfahrungsstufenanstieg wird durch eine individuelle Lohnentwicklung innerhalb von Lohnbändern ersetzt. Die für die Lohnentwicklung eingesetzten finanziellen Mittel werden dabei leistungsbezogen verteilt.

Welche Vorteile entstehen für Kantonsangestellte und Lehrpersonen? 

Mitarbeitende mit sehr guten Leistungen sollen in Zukunft bei der Lohnentwicklung stärker profitieren. Die eingesetzten finanziellen Mittel werden zukünftig aufgrund der Beurteilung im MAG und aufgrund der Lage im Lohnband verteilt.

Wirkt sich die Revision auf alle Kantonsangestellten aus?

Ja. Die Revision wirkt sich auf alle Kantonsangestellten aus – auch auf alle Lehrpersonen, welche bei den Gemeinden angestellt sind.

Handelt es sich bei der Lohnrevision um eine Sparmassnahme? 

Nein. Im neuen Lohnsystem werden die finanziellen Mittel für individuelle Lohnentwicklungen im gleichen Umfang wie bisher zur Verfügung stehen. Aufgrund der Lohnrevision erfolgen keine Anpassungen der Löhne. Diese werden unverändert in die neue Lohnsystematik überführt.

Wie ist das neue Lohnsystem ausgestaltet? 

Die heute geltenden Lohnklassen und Erfahrungsstufen werden in Lohnbänder mit einem Minimum und einem Maximum umgewandelt.

Was ist die Basis für die individuelle Lohnentwicklung? 

Die individuelle Lohnentwicklung ist zukünftig mit der Mitarbeitendenbeurteilung verknüpft und stellt dadurch eine leistungsorientierte Honorierung sicher.

Was ist der Funktionslohn?  Der Funktionslohn ist jener Lohn, welcher Mitarbeitende erhalten, wenn sie die Mindestanforderungen (Ausbildung und Erfahrung) an die Stelle erfüllen. Die Höhe des Funktionslohns entspricht der heutigen Erfahrungsstufe 1.
Was ist das Lohnbandviertel?  Die Spannbreite der heutigen 27 Erfahrungsstufen wird in 4 Viertel unterteilt. Anhand dieser Viertel wird die Lage im Lohnband definiert. Die Position im Lohnband ist neben den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln und dem Ergebnis der Mitarbeitendenbeurteilung der dritte Faktor, welcher die individuelle Lohnentwicklung beeinflusst.
Wie wird das neue Lohnsystem eingeführt?
Die Verknüpfung des MAG mit der individuellen Lohnentwicklung im Lohnband wird per 1. Januar 2022 wirksam.
Bei Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung, den Gerichten und den besonderen Behörden ist während einer Übergangsphase (2020 bis 2021) der Erfahrungsstufenanstieg direkt an die Mitarbeitendenbeurteilung geknüpft. Für diese Personengruppe ist das MAG bereits ab 1. Januar 2020 lohnwirksam.

Für Lehrpersonen gilt keine Übergangsphase. Weitere Informationen zur Einführung und Ausgestaltung des neuen MAG für das unterrichtende Personal finden Sie in den entsprechenden FAQ.

Weitere Informationen.

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